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30.07.2014

Innovative Entwicklungen für den afrikanischen Markt

Kaum ein Unternehmen zeigt sich so innovativ wie MasterCard. Dabei geht es nicht immer nur um das große Geld, wie ein Beispiel aus Afrika zeigt. Gemeinsam mit EcoCash hat MasterCard in Zimbabwe eine Bezahlmethode eingeführt, welche die Bezahlung in dem afrikanischen Land deutlich vereinfachen sollen. Die Technik ist sogar ein Novum in ganz Afrika. Laut MasterCard handelt es sich um die erste „physische Karte, die in Afrika in Zusammenhang mit einem elektronischen Bezahldienst genutzt werden kann“. Ähnliche Produkte existieren in Europa und Amerika seit Langem, in Afrika ist die Situation allerdings eine andere. Auf Grund der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lage in vielen Ländern, hielten sich die Kreditkartenunternehmen mit ihren Expansionsplänen lange zurück. Um das Geld sicher zu transferieren, muss MasterCard sich dauerhaft neue Ideen einfallen lassen, denn der Transfer gestaltet sich in Afrika zumeist deutlich schwerer als in den Industrieländern. Nun scheint dem Kreditkartenanbieter erneut ein Durchbruch gelungen zu sein. Dieselben Services mit mehr Sicherheit Der zentrale Vorteil der neu vorgestellten Karte, die offiziell als Debitkarte geführt wird, ist die Verwendbarkeit als reguläre Kreditkarte. Das bedeutet, dass Zahlungen bei stationären Händlern genauso mit der Karte durchgeführt werde können wie Transaktionen bei Online-Shops. Ebenso kann problemlos an Geldautomaten, die von MasterCard lizenziert sind, Bargeld abgehoben werden. Gleichzeitig funktioniert die Karte nicht wie eine klassische Prepaidkarte, sondern zapft viel mehr die virtuelle Brieftasche „EcoCash“ an. Bezahlungen die über EcoCash abgewickelt werden, sorgen für mehr Sicherheit, da der Zwischenhändler jegliche Transaktion kontrollieren und zur Not rückgängig machen kann. Auf Grund der hohen Cyberkriminalität ist dieser Service besonders wichtig. Neue Sicherheitsvorkehrungen Auch im Bereich der Zahlung bei lokalen Händlern überzeugt die neue EcoCash Debit Card mit neuen Sicherheitsvorkehrungen. Während bisher hauptsächlich Karten mit veralteten Standards herausgegeben wurden, setzt die Karte von EcoCash auf modernste Techniken. Mit von der Partie ist ein sogenannter EMV-Chip, der in Europa bereits seit Jahren als Usus gilt. In den USA wird dieser allerdings auch erst langsam integriert. In Kombination mit dem EMV-Chip erhält die Debitkarte, die in Zimbabwe ausgegeben wird, auch das bekannte PIN-System, das Betrug im Vergleich zur Methode mit Unterschriften deutlich erschwert. Gemeinsam eine neue Infrastruktur errichten weiteres-schufafreies-angebot-im-vergleich-13-2115Allerdings ist die EcoCash Debit Card für MasterCard nur ein Anfang, denn gemeinsam mit internationalen und lokalen Banken, will das Unternehmen die Zahlungsabwicklung in Zimbabwe und allen anderen afrikanischen Ländern vorantreiben. Dort sind Überweisungen, Lastschriftzahlungen und andere Finanzprodukte bislang sehr unsicher oder überhaupt nicht vorhanden. Auch Kreditkarten existieren selten außerhalb der großen Industriestädte. Die digitale Revolution ist an vielen Teilen Afrikas bislang vorbeigegangen, für die Finanzdienstleister gibt es entsprechend noch einiges aufzuholen. MasterCard scheint dabei in die richtige Richtung zu schreiten, denn das Unternehmen konzentriert sich mit seinen Weiterentwicklungen auf einen aufstrebenden Markt, welcher der Firma mittelfristig hohe Renditen verspricht. Gleichzeitig profitieren die Menschen, die in Zukunft endlich auf sichere Zahlungswege hoffen können. Einen Dank müssen sie vermutlich an MasterCard richten.

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