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15.11.2017

Junge Menschen in Großbritannien machen hohe Schulden

Bildquelle: © Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

In Deutschland ist das Studium umsonst – in Großbritannien kostet es ein Vermögen. Mehrere zehntausend Euro kostet allein ein Bachelor-Studium. Dieses Geld bezahlen auch die Einwohner des Inselstaates. Zur Verfügung gestellt werden ihnen dafür Darlehen, die allerdings alles andere als niedrig verzinst sind. Entsprechend sollte nicht überraschen, dass die jungen Leute vielfach überschuldet sind. Ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa hätte in Großbritannien zweifelsfrei Hochkonjunktur. Nicht umsonst suchen sich in Großbritannien viele tausend junge Menschen Hilfe bei einer Schuldnerberatung. Ihre Situation ist einfach zu prekär, als dass sie finanziell noch selbst über die Runden kommen können.

Das Studium als großes Risiko

Dass das Studium ein so großes finanzielles Risiko ist, wird immer mehr zu einem Problem. Wer in den Jahren nach dem Studium keinen Job findet, der muss die Schulden zwar nicht zurückzahlen, gleichzeitig wachsen sie aber immer weiter an. Wenngleich das System vorsieht, dass eine Rückzahlung immer in Zusammenhang mit dem Gehalt steht und die Schulden irgendwann sogar verfallen, hemmen die Schulden aus dem Studium viele junge Menschen. Wer immer das Gefühl hat, auf ein Online-Konto ohne Schufa setzen zu müssen, kann sich nicht entfalten. Dazu kommt ein weiteres großes Problem: Die jungen Menschen bekommen auf Grund ihrer Schulden kein Fremdkapital und haben kaum eine Chance etwa in die Selbstständigkeit zu starten. Das wiederum hemmt die Wirtschaft und sorgt am Ende dafür, dass die jungen Menschen keine geschäftlichen Risiken mehr eingeben.

Jobs ohne feste Stundenzahl

In Deutschland sind schlecht bezahlte Jobs vielfach ein Grund dafür, dass Menschen auf ein Online-Konto ohne Schufa setzen müssen. In Großbritannien ist die Sache allerdings sogar noch komplexer, denn hier gibt es zahlreiche Jobs, bei denen nicht einmal eine gewisse Stundenzahl garantiert ist. Insgesamt sind es fast eine Million Menschen, die in sogenannten 0-Stunden-Jobs gefangen sind. Zwar arbeiten sie am Ende der Woche selten gar nicht, aber der Vertrag sagt ihnen zumindest keine festen Stunden zu. Stattdessen kann der Arbeitgeber immer wieder Stunden anfragen. Teilweise wird so ein Vollzeitjob daraus, manchmal sogar mehr als das. Teilweise, wenn es mal weniger gut läuft, kommen aber nur ein paar Stunden zusammen. Entsprechend gering fällt auch das Gehalt aus. Bei so viel Unsicherheit sind Schulden nicht weit. Gerade junge Verbraucher kämpfen mit solchen Jobs, beispielsweise in der Gastronomie.

Unklare Zukunft mit dem Brexit

Doch die Sache wird für viele junge Menschen durch den Brexit noch schwerer. Die Abwertung des Pfundes sorgt zum einen dafür, dass die Kaufkraft immer weiter sinkt. Zum anderen werden internationale Ausbildungen und Studiengänge durch den Brexit entwertet. Wer viele Schulden gemacht hat, um später in einer internationalen Organisation viel Geld zu verdienen, steht nun möglicherweise vor dem Nichts. Ja, das Online-Konto ohne Schufa hätte in Großbritannien aktuell wirklich Hochkonjunktur. Eine traurige Situation in einem Land, dem es wirtschaftlich eigentlich so gut geht wie lange zuvor nicht.


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