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15.03.2015

Kann man vom neuen Privatinsolvenzrecht profitieren?

Die Privatinsolvenz ist in Deutschland für viele Menschen ein Thema. Zwar ist die Zahl der Privatinsolvenzen im letzten Jahr leicht zurückgegangen, Experten rechnen in diesem Jahr allerdings mit einer Steigerung. Das liegt auch am neuen Insolvenzrecht. Doch wem bringt dieses eigentlich etwas und welche Bedeutung hat ein Online-Konto ohne Schufa beim Schuldenabbau? Schulden sind schnell einmal gemacht. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Firmen mit billigen Ratenkrediten oder günstigen paper workEinstiegstarifen locken. Wer dann nicht langfristig plant, der rutscht schnell in den Schuldensumpf ab. Damit das gar nicht erst passiert, sollte man bei jedem kleinen Anzeichen von Überschuldung sofort den Weg zu einer Schuldnerberatung antreten. Diese wird in vielen Fällen zu einem Online-Konto raten, denn dieses hilft auf Grund der eingebauten Schuldenbremse beim Abbau der Schulden und verhindert gleichzeitig, dass eine existierende Verschuldung noch größer werden kann. Manchmal hilft aber auch das nicht, etwa dann, wenn die Verschuldung schlichtweg bereits zu hoch ist. In einem solchen Fall ist die Privatinsolvenz der letzte Ausweg. Verbraucherinsolvenz hilft seit 1999 Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass die Privatinsolvenz erst seit 1999 existiert. Zwar gilt die Privatinsolvenz mitunter als ein schlimmes Schicksal, vor der Einführung der Verbraucherinsolvenz war es für Menschen mit Schulden allerdings noch viel schwieriger. Ohne das Insolvenzverfahren mussten die Schulden regulär abgebaut werden – für viele Menschen bedeutete das eine lebenslange Verschuldung. Auch moderne und attraktive Produkte wie das Onlinekonto ohne Schufa kamen erst deutlich später auf dem Markt, um bei Verschuldung zu helfen. Wer noch vor einigen Jahren überschuldet war, der hatte es alles andere als einfach. So schlimm ist die Privatinsolvenz also gar nicht, denn immerhin winkt am Ende die Schuldenfreiheit. Dank der neuen Rechtslage, die seit 2014 gilt, kann das Verfahren nun sogar noch schnell beendet werden. Zurück in ein normales Leben nach drei Jahren?

© Damian Mayhew | Dreamstime Stock Photos

So besagt das neue Privatinsolvenzrecht, dass man die sogenannte Wohlverhaltensphase bereits nach drei Jahren hinter sich lassen kann. Vor der Novellierung des Privatinsolvenzrechts war das frühestens nach sechs Jahren möglich. Dennoch ist die Sache für jeden normalen Schuldner mehr als schwierig. Denn selbst wenn man mit einem Online Konto jeden Monat einen kleinen Teil des pfändungssicheren Gehalts zur Seite legt, sind die Maßstäbe der Restschuldbefreiung nach drei Jahren kaum zu erfüllen. Insgesamt muss man 35 Prozent der Schulden zurückbezahlen und darüber hinaus die gesamten Rechnungen des Insolvenzverwalters und die Verfahrenskosten bedienen. Im Endeffekt bedeutet das, dass man deutlich mehr als die Hälfte der Gesamtschulden abtragen muss – das gelingt nach drei Jahren voraussichtlich nicht einmal einem Prozent aller Privatinsolventen. Restschuldbefreiung nach fünf Jahren ist realistisch Wenngleich die Privatinsolvenz im Schnellverfahren selbst für diejenigen, die eisern auf einem Online-Konto sparen, kaum machbar ist, bietet das neue Insolvenzrecht zumindest noch einen zweiten ernstzunehmenden Vorteil. So ist neuerdings auch eine Restschuldbefreiung nach fünf statt bislang sechs Jahren möglich. Aufgebracht werden müssen dafür nur die Verfahrenskosten, die gewöhnlich zwischen 10 und 30 Prozent der Gesamtschuld liegen. Experten erwarten, dass diese Hürde für viele Betroffene erfüllbar ist. Sollte das nicht klappen, kann man immer noch auf die normale Restschuldbefreiung nach sechs Jahren bauen. Hier sind die Hürden am kleinsten.

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