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13.08.2014

MasterCard sagt PayPal mit MasterPass den Kampf an

MasterCard arbeitet seit jeher mit Banken auf der ganzen Welt zusammen. Mit der neuen Bezahlfunktion MasterPass hilft das Unternehmen nicht nur sich selbst, es gibt den Banken auch ein Rüstzeug in die Hand, das diesen im Kampf gegen die immer stärker werdenden Mobile Payment-Dienste und PayPal hilft. Dass sich MasterCard weltweit als Innovator zeigen kann, ist längst nichts neues mehr. Mit der Einführung von MasterPass will das Unternehmen nun allerdings nicht mehr nur auf dem eigenen Gebiet als Vorreiter agieren, sondern auch als Konkurrent für andere Bezahldienste auftreten. Das System hinter MasterPass ist denkbar einfach. Ähnlich wie bei PayPal werden die Daten eines Bezahlenden automatisch von der Bank an das Unternehmen übermittelt, bei dem eine Zahlung durchgeführt wird. Die Kunden müssen die Zahlung dann nur noch mit einem Klick bestätigen und die Zahlung wird abgewickelt. Im Bezahlvorgang wird eine Bestätigung einzig durch einen SMS-PIN oder ein ähnliches Verifizierungsverfahren eingegeben, alle anderen Daten werden automatisch übermittelt. Daten werden in den Rechenzentren der Banken gespeichert Der entscheidende Unterschied zwischen MasterPass und PayPal liegt darin, dass die Daten der Kunden bei MasterPass in einem Rechenzentrum der ausgebenden Banken gespeichert werden. Hat beispielsweise ein Kunde eine Karte des Onlinekontos, so werden die Daten an einem sicheren Standort in Deutschland gespeichert. Anders bei PayPal: Bei dem amerikanischen Bezahldienst weiß kein Kunde, wo seine Daten gespeichert werden. Die Kreditkartendaten lagern dabei zumeist in einem amerikanischen Datenzentrum, sie werden bei der Bezahlung über eine Cloud übermittelt. Dadurch entstehen Sicherheitsprobleme, die PayPal zuletzt einiges an Reputation gekostet haben. Angebot an alle Banken und Kreditkartenunternehmen Die MasterPass-Technik soll deutschlandweit allen Banken und Kreditkartenunternehmen zur Verfügung gestellt werden. Dabei zeigt sich MasterCard wenig protektionistisch, denn das US-Unternehmen erlaubt auch die Zahlungsabwicklung über Visa- oder American Express-Kreditkarten. Auch bei den Banken gibt es keine Einschränkungen, alle Institute in Deutschland können MasterPass nutzen. Den Anfang macht die Sparda Bank, die noch in diesem Jahr bei 13 Instituten mit einem Test von MasterPass beginnen will. In Kürze soll zudem die Deutsche Kreditbank folgen. Auch weitere Institute werden nicht lange darauf warten, die moderne Technik, die es Banken erstmals ermöglicht, die Daten der Kunden in einem eigenen sicheren Rechenzentrum zu speichern, zu implementieren. Kontaktloses Bezahlen wird ebenfalls vorangetrieben kreditkarten_1Mit dem Status Quo gibt sich MasterCard allerdings keineswegs zufrieden. Das Kreditkartenunternehmen arbeitet intensiv daran, MasterPass auch beim kontaktlosen Bezahlen zum neuen Standard zu machen. Mit PayPass können Kunden bislang bereits mit einer NFC-fähigen MasterCard bei zahlreichen Einzelhändlern bezahlen. In Kooperation mit dem neu vorgestellten MasterPass soll die kontaktlose Bezahlung zukünftig auch mit anderen Geräten möglich sein. Mittelfristig will MasterCard entsprechend Zahlungen mit anderen Geräten, also etwa einem Smartphone, möglich machen. Spätestens dann wäre der technische Vorreiter nicht mehr nur ein Kreditkartenunternehmen, sondern ein wahrer Technikkonzern. Die erste Revolution scheint MasterCard mit der Einführung von MasterPass bereits gelungen zu sein.

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