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08.02.2015

Nicht jeder Schuldner gerät unverschuldet in Not

Nicht immer sind Menschen, die in die Privatinsolvenz geraten, durch Schicksalsschläge in diese Situation gekommen. Das Bild vom Schuldner ist in Deutschland allgemein nicht besonders positiv, manche Fälle zeigen deutlich warum. So etwa auch der eines 28-jährigen Mannes aus Bischofswiesen, der aus eigener Dummheit vor einem Scherbenhaufen steht.

© Michal Wozniak | Dreamstime Stock Photos

Viele Menschen in Deutschland sind unverschuldet oder durch einen Schicksalsschlag in Not geraten. Sie versuchen, sich durch ein Online-Konto und eine Schuldnerberatung meist irgendwie aus dem Sumpf zu befreien, um normal weiterzuleben. Andere Menschen in der Privatinsolvenz sind für ihr Schicksal dagegen vollkommen selbst verantwortlich. So etwa ein 28-jähriger Mann aus Bischofswiesen, der Polizei und Gerichtsbarkeit nun schon mehrfach negativ aufgefallen ist. Zuletzt am Freilassinger Bahnhof, wo der Mann nach Berichten des Traunsteiner Tagblatts mehrfach „Sieg Heil“ gerufen habe. Auch als Polizeibeamte ihn darauf aufmerksam machten, dass dies in Deutschland untersagt sei, macht der Mann weiter. Dafür bekam er eine Strafe von 1.000 Euro aufgebrummt. Geldstrafen scheinen keine Rolle zu spielen Während viele Menschen mit einem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung um einen Weg aus den Schulden kämpfen, scheint anderen die Überschuldung schlicht völlig egal zu sein. So etwa auch dem 28-jährigen, der mit seinen „Sieg Heil“-Rufen nicht das erste Mal straffällig geworden ist. Schon zuvor hatte die Polizei den Mann bereits einmal aufgegriffen, damals wurde er für versuchte Köperverletzung und Beleidigung angeklagt. Zwar hatte der Bischofswiesener eine Begründung für sein Handeln parat, vor Gericht zählt „zu viel Alkohol“ allerdings nicht zu den besten Entlastungsgründen. In der ersten Instanz wurde der Mann daher zu einer Geldstrafe von 1.000 Euro verurteilt, später wurde die Strafe auf nur noch 400 Euro abgemildert – auf Grund der finanziellen Situation des Angeklagten. „Mei, was soll i no sagen“ [caption id="attachment_706" align="alignleft" width="163"]© Jyothi | Dreamstime Stock Photos © Jyothi | Dreamstime Stock Photos[/caption] Das schlimmste am Verfahren gegen den Bischofswiesener ist allerdings dessen Mentalität. Obwohl seit Jahren hoch überschuldet, scheint ihm der Urteilsspruch völlig egal zu sein. Mit den Worten „Mei, was soll i no sagen“ verließ er den Gerichtssaal. Ein Schlag ins Gesicht für viele Schuldner, die versuchen, sich mit einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung aus dem Sumpf zu befreien. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Bischofswiesner, der nicht zum ersten Mal eine Geldstrafe bezahlen muss, keineswegs in einer guten finanziellen Situation steckt. Bereits im November 2011, also Jahre vor der Tat, musste der Mann Privatinsolvenz anmelden. Sein Schuldenberg beläuft sich nach Recherchen des Traunsteiger Tagblatts auf 17.000 Euro – das scheint dem Mann aber völlig egal zu sein. Keinen Respekt vor Schuldnern und der Gerichtsbarkeit Traurig ist insbesondere, dass der Bischofswiesner weder dadurch aufgefallen wäre, dass er reumütig ist, noch dass er Respekt vor Gerichten oder anderen Schuldnern hätte. Mit einem Online-Konto ohne Schufa hätte er auch der Mann aus Bischofswiesen eine Chance in ein normales Leben zurückzukehren, insbesondere in Verbindung mit einer Schuldnerberatung. Stattdessen aber wurde der Mann im letzten Jahr erneut straffällig und zeigte sich vor Gericht eher desinteressiert. Viele andere Schuldner müssen derweil darum kämpfen, mit einem Online Konto und einer Schuldnerberatung den Weg zurück in ein geregeltes Leben zu finden – sie sind oft sogar unverschuldet in Not geraten. Ganz anders als der Mann aus Bischofswiesen.

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