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20.03.2017

Norddeutsche Metropolen schneiden vergleichsweise schlecht ab

Die Zahl der Privatinsolvenzen ist in Deutschland im vergangenen Jahr erneut gesunken. So wenige Menschen wie 2016 mussten zuletzt 2005 Privatinsolvenz anmelden. Seit Jahren sind die Zahlen stark rückläufig. Doch in einigen Regionen ist die Privatinsolvenz dennoch weiterhin ein ernstzunehmendes Thema. Besonders in norddeutschen Metropolen gibt es Probleme. Eigentlich wird Berlin immer als das Problembundesland oder die Problemstadt in Deutschland bezeichnet. Doch die Hauptstadt ist nicht die Stadt, in der die meisten Verbraucher auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung angewiesen sind. Das sind vielmehr die norddeutschen Metropolen. Auf 100.000 Einwohner gerechnet schneidet Hannover von den Großstädten am schlechtesten ab. Dort mussten insgesamt 207 Verbraucher auf 100.000 Einwohner Privatinsolvenz anmelden. In Bremen sind es immerhin auch 204. Auch in Hamburg (166) ist die Situation nicht gerade ideal. Berlin fällt dagegen vergleichsweise positiv auf. In der Hauptstadt liegt die Zahl bei nur 122, nur in München (90) und Stuttgart (88) ist die Situation deutlich entspannter.

Norddeutsche Städte haben Problemen

© Chrisharvey | Dreamstime Stock Photos

Interessant sind die Zahlen allemal. Immerhin müssten eigentlich in anderen Regionen des Landes mehr Menschen auf ein Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung angewiesen sein. Besonders in Hannover und Hamburg ist die wirtschaftliche Situation gar nicht schlecht. Viele Metropolen in Nordrhein-Westfalen stehen im Vergleich deutlich schlechter da. Auch in Bremen ist die Situation nicht so schlecht, dass die Privatinsolvenzzahlen im Vergleich so hoch sein müssten. In den Hansestädten sowie Hannover scheinen die Probleme demnach woanders zu liegen. Möglicherweise gibt es zu wenige Schuldnerberatungen, vielleicht gehen die Verbraucher auch schlichtweg ein zu großes Risiko ein. Fest steht: In den norddeutschen Metropolen muss etwas passieren, wenn die Zahl der Privatinsolvenzen weiter nachhaltig sinken soll.

Weniger Insolvenzen auch im Norden

Immerhin profitieren die Metropolen im Norden der Republik ebenfalls davon, dass die Zahl der Insolvenzen in den letzten Jahren gesunken ist. In Hamburg gab es beispielsweise im Vergleich zum Vorjahr sieben Prozent weniger Privatinsolvenz als im Vorjahr. Damit lag der Rückgang sogar noch über dem Durchschnitt, der in Deutschland bei 6,4 Prozent lag. Doch dasselbe Bild hat sich leider in den letzten Jahren keineswegs immer gezeigt. Dennoch scheinen die norddeutschen Metropolen mittlerweile auf einem guten Weg zu sein. Weniger Insolvenzen sprechen für eine bessere wirtschaftliche Situation, für eine geringe Arbeitslosigkeit und für im Schnitt deutlich höhere Löhne. Doch keineswegs jeder, der auf ein Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, profitiert auch von der guten wirtschaftlichen Entwicklung.

Süddeutsche Metropolen merzen Privatinsolvenz aus

In Süddeutschland ist die Zahl der Privatinsolvenzen statistisch derweil kaum mehr wahrzunehmen. In Bayern und Baden-Württemberg mussten weniger als 0,01 Prozent der Bevölkerung im letzten Jahr Privatinsolvenz anmelden. Selbst in den Metropolen Stuttgart und München – in Großstädten müssen traditionell mehr Insolvenzen angemeldet werden – lag die Zahl der Privatinsolvenzen unterhalb dieses Wertes. Statistisch ist die Zahl der Privatinsolvenz entsprechend kaum mehr wahrzunehmen. Dennoch müssen weiterhin viele Verbraucher auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa setzen. Das Problem Überschuldung existiert also sowohl im Norden als auch im Süden der Republik weiterhin. Die richtigen Maßnahmen der Politik sind entsprechend geboten.

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