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15.06.2015

Nur Hokuspokus oder purer Ernst?

Als „Hokuspokus“ bezeichnet ein Kommentator der Stuttgarter Zeitung die Schufa und ihre Bonitätsauskunft in einem Kommentar zur Thematik. Doch was meint Klaus Köster damit? Ist die Schufa tatsächlich ein undurchschaubares Konstrukt, dass eine Art Datenhandel betreibt und kann man sich vor der Schufa wirklich nicht verstecken? Ganz einfach ist die Antwort darauf nicht. SCHUFA Holding AGIn einem Kommentar in der Stuttgarter Zeitung behauptet Klaus Köster, dass die Schufa verändert werden muss – von Gesetzeswegen versteht sich. Doch stimmen die gewagten und teils überspitzen Aussagen des Kommentators denn? Diese Frage mag man sich schon beim ersten Satz des Artikels fragen. „Wer dem Datenhandel nicht zustimmt, kann noch nicht einmal einen Internetanschluss bekommen“, so Köster. Das gilt es zu bezweifeln, denn wie man am Onlinekonto ohne Schufa sieht, ist eine Schufa-Auskunft keineswegs in allen Lebensbereichen essentiell. Besonders bei Finanzdienstleistungen gibt es dank Anbietern wie dem Onlinekonto mittlerweile eine gute Alternative zum Konto mit Bonitätsauskunft. Auch eine Kreditkarte erhält man, beispielsweise über das Online Konto, mittlerweile komplett ohne Schufa-Auskunft.

Die Schufa kann man auch außenvorlassen

Doch wie steht es um andere Lebensbereiche? Kann man mit einem negativen Schufa-Eintrag wirklich ein normales Leben führen? Das kommt allen voran auf die Lebensziele und den weiteren Plan des Lebens an. Wer etwa plant, in der Zukunft einen Kredit aufzunehmen, der sollte sich mit seinem Schufa-Eintrag beschäftigen. Bei Krediten gibt es kaum eine seriöse Alternative zu Banken, die auf Schufa-Auskünfte setzen. Anders sieht es beispielsweise bei Miet- und Handyverträgen aus. Hier gibt es immer wieder Anbieter und Vermieter, die auf eine Vorlage eines Schufa-Nachweises verzichten. Wer regelmäßige Einkommen nachweisen kann, der hat in den meisten Lebensbereichen keine Probleme, auch ohne Schufa-Eintrag auszukommen. Dennoch gilt es anzumerken, dass eine negative Schufa einem hin und wieder dennoch einen Strich durch die Rechnung machen kann – ganz ohne die Schufa kann man auch trotz Alternativen wie einem Online-Konto heutzutage noch nicht leben.

Zweifelhafte Datenerhebung der Schufa

paper workDer zweite Hauptkritikpunkt des Kommentators ist die Datenerhebung. „Fragwürdig wird es aber, wenn die Note sich womöglich auch selbst dann verschlechtert, wenn jemand in einem weniger angesagten Viertel wohnt oder im Netz Seiten anklickt, die auch von säumigen Kreditkunden besucht werden“, heißt es dazu. Doch stimmt das überhaupt? Belastet die Bonität der Nachbarn und das Verhalten im Internet die Score? Gewöhnlich nicht, es gibt aber Ausnahmen. Das sogenannte Geo-Scoring wird nach Auskunft der Schufa nur dann angewendet, wenn über die Personen, deren Kreditwürdigkeit eingeschätzt werden soll, zu wenig bekannt ist. Dass die Browserhistorie oder Äußerungen in Sozialen Medien eine Rolle für die Bonität spielen, hat die Schufa bislang immer bestritten. Das gilt momentan vielmehr als Zukunftsmusik.

Eine negative Bonität ist nicht für immer

Unrecht hat Klaus Köster mit seiner Kritik sicher nicht. Auch trotz Alternativen wie einem Online Konto ohne Schufa bleibt die Auskunftei aus Wiesbaden ein wichtiger Bestandteil des Lebens vieler Deutscher. Dass die Transparenz ausbaufähig ist, das steht zudem völlig außer Frage. Doch auch der Mehrwert, den die Schufa für Firmen bringt, sollte man an dieser Stelle nicht außenvorlassen. Gearbeitet werden sollte neben der Transparenz insbesondere daran, dass Fehler vermieden werden – solche sind in der Vergangenheit viel zu häufig passiert.

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