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06.11.2015

Nur schwierig zu halten: Das Auto während der Privatinsolvenz

Die Privatinsolvenz ist mit starken Einschnitten verbunden. Das sieht man allein daran, dass zahlreiche Menschen mit Produkten wie dem Onlinekonto ohne Schufa dagegen ankämpfen, Privatinsolvenz anmelden zu müssen. Doch kann man eigentlich in Ausnahmefällen sein Auto behalten, obwohl man Privatinsolvenz anmelden muss? Wer sich mit der Privatinsolvenz auseinandersetzt, der stößt schnell auf den Aspekt, dass man grundsätzlich alle eigenen Wertgegenstände veräußern muss, wenn man Privatinsolvenz anmeldet. Die Gläubiger wollen Geld sehen und der Insolvenzverwalter versilbert daher alles, was einen Wert hat. Das gilt auch für das Auto. Wer sein Fahrzeug nicht abgeben will, der kämpft daher schon selbstverständlich mit allem, was er hat, gegen eine mögliche Privatinsolvenz an. Möglich ist das beispielsweise mit einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung. Doch nicht immer lassen sich die Schulden durch kompetente Unterstützung und eine Neuordnung der Finanzen durch ein Produkt wie das Onlinekonto auch wieder in den Griff zu bekommen. Ist das Auto bei einer Privatinsolvenz also auf alle Fälle weg?

Privatinsolvenz geht grundsätzlich mit Verkauf einher

© Chrisharvey | Dreamstime Stock Photos

Wer Privatinsolvenz anmeldet, der muss grundsätzlich davon ausgehen, dass auch das geliebte Fahrzeug verkauft wird. Das mitunter schlimmste daran: Von dem Gewinn, der durch den Verkauf erzielt wird, sieht man selbst meist überhaupt nichts. Die Gewinne gehen vielmehr an die Gläubiger, die bereits auf ihr Geld warten und mit der Privatinsolvenz meist sowieso Verluste machen. Doch komplett hoffnungslos ist die Situation nicht, denn in Ausnahmefällen hat man durchaus die Möglichkeit, das eigene Fahrzeug zu behalten. Notwendig ist dafür allerdings eine besondere Situation, die allen voran eines voraussetzt: Einen Job, in dem das Auto absolut unabdingbar ist.

Durch den Job das Auto behalten

Wer das Auto braucht, um den eigenen Beruf auszuüben, der hat gute Chancen, das Fahrzeug auch während einer Privatinsolvenz behalten zu dürfen. Nötig ist meist eine Bestätigung vom Arbeitgeber, dass ohne das Auto eine Kündigung droht. Diese kann man dem Insolvenzverwalter vorlegen, sollte dieser sich entscheiden, das Auto zu pfänden. Ohne einen regelmäßigen Eingang des Lohns erhalten die Gläubiger sogar noch weniger Geld, weswegen der Insolvenzverwalter in diesen Fällen nahezu immer auf eine Pfändung verzichtet. Ein Arbeitsverhältnis, in dem das Auto unabdingbar ist, ist entsprechend die Voraussetzung dafür, dass man das eigene Fahrzeug behalten darf. Das gilt auch für Selbstständige, die ohne ein Fahrzeug ihre Tätigkeit nicht mehr ausüben könnten. Hier ist allerdings nicht zu vergessen, dass alles im Rahmen der Verhältnismäßigkeit liegen muss. Während der Privatinsolvenz muss beispielsweise ein Luxusfahrzeug oft gegen ein günstigeres Modell eingetauscht werden, wenn das Auto denn zwingend auch während der Privatinsolvenz behalten werden soll.

Autos ohne Wert werden selten gepfändet

Wer keinen Job hat, in dem er unbedingt auf ein Fahrzeug angewiesen ist, der hat dann noch Hoffnung, wenn er ein Fahrzeug ohne großen Wert besitzt. Vielfach verzichten Insolvenzverwalter auf eine Pfändung, wenn der Wert eines Fahrzeugs so niedrig ist, dass die zu erwartenden Gewinne die Kosten übersteigen. Fährt man also ein uraltes Auto, das maximal noch wenige hundert Euro wert ist, wird auf eine Pfändung meist verzichtet. Es kann sich also tatsächlich lohnen, ein weniger wertvolles Auto zu fahren. Ist das alles keine Lösung, sollte man besser alles daran setzen, eine Privatinsolvenz durch ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa zu verhindern.

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