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31.07.2014

Ökotest kritisiert teure Geschäftskonten

Es klingt fast nicht mehr zeitgemäß und dennoch ist die Situation in ganz Deutschland gleich. Während Girokonten für Privatkunden meist nicht nur kostenlos sind, sondern sogar noch verschiedene Boni bringen, kann ein Girokonto für Freiberufler gut und gerne einmal 1.000 Euro kosten. Der Ökotest hat verschiedene Banken untersucht – und Erschreckendes festgestellt. Kein einziges Institut in Deutschland bietet ein komplett kostenloses Girokonto, so die Ergebnisse einer Studie von Ökotest bei zahlreichen Banken im Bundesgebiet. Einzig die Deutsche Kreditbank nimmt grundsätzlich kein Geld von Freiberuflern – allerdings nur dann, wenn diese einen bestimmten Beruf ausüben und auch andere Voraussetzungen erfüllen. Viele andere Institute nehmen teilweise gar horrende, fast schon irrsinnige Summen für die Aufrechterhaltung einer Geschäftsbeziehung zu einem Selbstständigen. Einige Kunden müssen dabei sogar über 1.000 Euro für ihr Konto aufbringen – und das, ohne das Konto auch nur ein einziges Mal überzogen zu haben. Grundpreise im dreistelligen Bereich Viele Institute fangen schon bei der Erhebung eines enormen Grundpreises an. Dabei gehört es schon fast zum Standard, dass die Banken 100 bis 300 Euro für ein gewöhnliches Konto nehmen. Für Premiummodelle fallen noch deutlich höhere Summe an. Positive Ausreiser gibt es laut Ökotest kaum. Eine Alternative zu den überteuerten Angeboten ist das Onlinekonto, denn dieses erhalten auch Freiberufler zu marktüblichen Konditionen. Beim Onlinekonto wird nicht zwischen Privatpersonen und Selbstständigen unterschieden – dadurch können Freiberufler schnell einige hundert Euro beim Grundpreis sparen. Hohe Kosten für Transaktionen

Doch die Banken schlagen nicht nur beim Grundpreis oft hohe Zuschläge auf, auch für Transaktionen werden in vielen Fällen Sonderkosten erhoben, wie Ökotest herausgefunden hat. Dabei ist es nicht unüblich, dass Kunden für jede Überweisung, jeden Dauerauftrag oder jede Kontobewegung Gebühren bezahlen müssen – im Privatkundengeschäft gibt es solche Gebühren seit Jahren nicht mehr. Auch mit dem Onlinekonto sind Kunden auf der sicheren Seite, denn jeden Monat können auch Geschäftskunden bis zu fünf kostenlose Überweisungen tätigen. Die Einrichtung eines Dauerauftrags kostet nur faire 1,50 Euro.

Abzocke bei den Überziehungszinsen Wie Ökotest außerdem herausgefunden hat, neigen die Banken dazu, insbesondere beim Überziehungszins abzuzocken. Diese Masche kennen viele Kunden bereits von ihren Privatkonten, denn auch bei diesen schlagen Banken bei der Überziehung gerne zu – bis zu 20 Prozent Sollzinsen gelten teilweise als „marktüblich“. Bei Geschäftskonten setzen Institute auf einen sogenannten Kontokorrentkredit, dieser jedoch ist noch mehr Kostenfalle als gemeinhin bekannte Dispokredite. Zweistellige Zinshöhen sind hier sogar an der Tagesordnung. Aber es geht noch schlimmer, wie zahlreiche Banken im Test von Ökotest gezeigt haben. Gebühren ohne Benutzung des Kontokorrentkredits Zwei bis drei Prozent des Überziehungsvolumens als jährliche Sonderzahlung – bei einigen Geschäftskonten scheint das schon Standard zu sein, denn einige Geschäftsbanken setzen auf Zahlungen, die selbst dann anfallen, wenn das Konto überhaupt nicht überzogen wird. Teilweise werden diese prozentual erhoben, manchmal fällt auch eine einmalige Bereitstellungsgebühr an – wie der Ökotest herausgefunden hat, kann diese bis zu 150 Euro betragen, pro Jahr. Wie es scheint, kennt die Abzocke bei Geschäftskonten keine Grenzen. Der Ökotest rät deswegen allen voran zum Vergleichen und zum Verhandeln, denn nur wenige Banken bieten faire Konditionen. Mit einem Onlinekonto sind Sie dagegen immer auf der sicheren Seite – egal, wie es um Ihre Bonität steht.

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