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26.07.2014

Österreich: So wenig Privatinsolvenzen wie zuletzt 2008

In Deutschland vermelden zahlreiche Städte steigende Zahlen von Privatinsolvenzen, im Nachbarland Österreich sieht das ganz anders aus. Bundesweit ist die Anzahl der Privatinsolvenzen im Vergleich zum letzten Halbjahr um 8,9 Prozent gesunken. Damit meldeten in Österreich so wenige Menschen Privatinsolvenz an wie zuletzt 2008. Gute Nachrichten aus Österreich: Immer weniger Menschen schlittern in die Privatinsolvenz, das haben Daten aus der Halbjahresbilanz 2014 von Creditreform gezeigt. Demnach wurden nur noch 4.238 Verfahren wegen Privatinsolvenz eingeleitet, sechs Monate zuvor waren es noch über 4.500. Darüber hinaus wurden 592 Anträge zurückgewiesen. Der Grund: Es existierte noch zu viel Vermögen, um unter das Privatinsolvenzrecht zu fallen. Auch hier konnte Creditreform einen leichten Rückgang beobachten, denn im Vorjahr wurden noch mehr als 600 Fälle, in denen der Antrag abgelehnt werden musste, festgestellt. Ein Minus von zwei Prozent. Einwohner der Hauptstadt sind am Häufigsten zahlungsunfähig Weiterhin am Häufigsten von einer Privatinsolvenz betroffen sind Bürger in der Hauptstadt Wien. Dort wurden im ersten Halbjahr 1.875 Fälle gemeldet, das entspricht 40 Prozent aller Privatinsolvenzen im ganzen Bundesgebiet. Begründet liegt das mitunter auch in der wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung von Wien. In der Bundeshauptstadt werden mehr Firmen gegründet als anderswo, entsprechend werden auch deutlich mehr Pleiten verzeichnet. Diese führen oft zur Privatinsolvenz. Auch freie Künstler, die in Wien die besten Beschäftigungsmöglichkeiten haben, mussten in einigen Fällen ihre Zahlungsunfähigkeit öffentlich machen. Deutlicher Rückgang in den meisten Bundesstaaten Insgesamt ist die Entwicklung allerdings auch in Wien positiv. Dort wurden im Vorjahr noch deutlich mehr als 2.000 Fälle gemeldet. Insgesamt ging die Zahl der Privatinsolvenzen in der Bundeshauptstadt um 12,6 Prozent zurück. Ähnlich deutlich war der Rückgang in Salzburg, wo 12,3 Prozent Menschen angegeben mussten, dass sie ihre Rechnungen nicht mehr begleichen können. Dennoch bleibt Salzburg die Stadt, in der es die zweitmeisten Privatinsolvenzen gibt. Auch in der Stadt nahe der deutschen Grenze liegt das in der wirtschaftlichen Bedeutung begründet. Den größten Rückgang bei der Zahl der Privatinsolvenzen hat im Übrigen Vorarlberg zu vermelden. Dort mussten 26,9 Prozent weniger Bürger ihre Zahlungsunfähigkeit erklären als ein halbes Jahr zuvor. Mehr Insolvenzverfahren in Oberösterreich Einzig in Oberösterreich hat sich die Lage entgegen des Trends verschlechtert. Dort mussten im ersten Halbjahr insgesamt 720 Menschen Privatinsolvenz anmelden. Dasweiteres-schufafreies-angebot-im-vergleich-13-2115 ist ein Anstieg von 3,9 Prozent im Vergleich zum letzten Halbjahr. Durchschnittlich ist eine Person, die in Österreich Privatinsolvenz anmeldet, mit 100.000 Euro verschuldet. Dieser Wert ist auch in Deutschland ähnlich. Insgesamt müssen in Österreich sieben von 10.000 Bürgern Privatinsolvenz anmelden, in der Bundeshauptstadt ist der Wert doppelt so hoch. Dort sind 14 von 10.000 Bürgern betroffen. Die Entwicklung gibt dennoch Hoffnung, denn bereits in diesem Jahr könnte die Gesamtzahl der Verfahren auf Grund von Privatinsolvenz auf unter 8.000 fallen. Sollten Sie trotz allem betroffen sein, helfen wir Ihnen mit unseren Onlinekonto, das Sie auch ohne Bonität erhalten, aus der Klemme.

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