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09.07.2015

Prekäre Beschäftigung wird zum Armutsrisiko

Prekäre Beschäftigung wird in Deutschland immer mehr zum Problem. Privatinsolvenz und Schulden sind längst nicht mehr denen vorbehalten, die schlecht mit Geld umgehen können, einen Schicksalsschlag erlitten oder ihren Job verloren haben. Auch viele Menschen, die Vollzeit arbeiten, kommen mit ihrem Geld nicht mehr zu Rande. In Berlin scheint die Situation besonders schwierig. Die sozialistische Tageszeitung „neues deutschland“ gilt schon grundsätzlich als ein sehr linkes Blatt. Entsprechend vorsichtig sollte man Artikel des Blattes genießen. Dennoch hat ein aktueller Artikel, der sich mit Überschuldung und prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt, einen wahren Kern. In Berlin, einer Stadt, die schon grundsätzlich eine hohe Quote an überschuldeten Menschen hat, wird prekäre Beschäftigung immer mehr zu einem Problem. Doch zuerst zu den harten Fakten. Wie aus dem Creditreform Schuldenatlas 2014 hervorgeht, lag die Schuldenquote im letzten Jahr bei 13,02 Prozent. Überschuldet sind demnach, wie die Autoren des Artikels nachgerechnet haben, 373.823 Menschen in Berlin. Ernstzunehmend ist die Problematik in Berlin entsprechend allemal.

„Schuldner kann jeder werden“

© Johanna Goodyear | Dreamstime Stock Photos

Doch was sich in ganz Deutschland zeigt, wo in allen Regionen Menschen auf Produkte wie ein Onlinekonto ohne Schufa setzen, ist auch in Berlin Alltag. „Schuldner kann jeder werden“, sagt Susanne Wilkening, die für die Schuldnerberatung der Arbeiterwohlfahrt im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg arbeitet. Deutschlandweit zeigt sich zwar weiterhin, dass hauptsächlich Menschen, die mit Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben, in die Privatinsolvenz abrutschen, immer häufiger sind aber auch andere Gruppen betroffen. Genau diesen kann eine Schuldnerberatung in Verbindung mit einem Online-Konto ohne Schufa allerdings stark helfen. Oft geht es hier nämlich um Menschen, die nicht auf Grund eines Schicksalsschlages, sondern wegen des gewöhnlichen Alltags in die Überschuldung abgerutscht sind. Das kann Selbstständige genauso wie Arbeitnehmer, Schüler genauso wie Rentner treffen.

Prekäre Beschäftigung ist ein großes Problem

In Berlin etwa ist es die prekäre Beschäftigung, die sich als entscheidendes Problem ausmachen lässt. In einer Umfrage unter 18 Berliner Schuldnerberatungen, die „neues deutschland“ vorliegt, kommen erschreckende Werte ans Licht. Demnach gaben 28,3 Prozent der mehr als 1.000 Befragten an, dass sie auf Grund von unsicherer oder schlecht bezahlter Arbeit keine Möglichkeit haben, ihre Schulden zu begleichen. In solchen Fällen sind ein Gang zur Schuldnerberatung und die Unterstützung durch Produkte wie ein Online-Konto ohne Schufa unerlässlich. Mit etwas Hilfe ist es für Geringverdiener nämlich durchaus möglich, die Schulden wieder abzubauen. Ein paar Stellenschrauben an der Ausgabenseite, gute Gespräche mit Gläubigern und eine Umschuldung können oft Wunder bewirken und helfen, damit man wieder ein normales Leben führen kann.

Selbstständige geraten immer häufiger in Schwierigkeiten

In Berlin ist allerdings auch die Selbstständigkeit zu einem Problem geworden. Immer mehr Menschen arbeiten in einem sogenannten Ein-Mann-Betrieb. Sie gründen selbst eine Firma, um dann für andere als Subunternehmer arbeiten zu können. Die Auftraggeber sparen sich so Gebühren für die Sozialversicherung, die Selbstständigen aber geraten in immer größere Probleme. Diese Art der Beschäftigung hat in Berlin genauso wie im Rest des Landes deutlich zugenommen. Das hat nicht immer nur negative Folgen für die Menschen, die diesen Schritt gehen, doch ohne die richtige Hilfe kann eine solche Selbstständigkeit auch in den Abgrund führen. Die Situation in Berlin zeigt ein weiteres Mal deutlich, dass Unterstützung durch Schuldnerberatungen und Produkte wie ein Online-Konto wichtiger ist denn je.

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