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26.01.2016

Private Schulden sind äußerst schnell gemacht

Wenn man von privaten Schulden spricht und über Personen, die in die Privatinsolvenz abrutschen, philosophiert, denkt man eigentlich nicht an Normalverdiener, die sich nie etwas wirklich Großes gönnen. Doch manchmal sind es genau solche Menschen, die auf einmal finanziell in eine enorm prekäre Situation abrutschen. Dafür müssen nur die Ausgaben die Einnahmen überschreiten. In Lingen zeigt sich in einem aktuellen Fall mehr als deutlich, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, in die Überschuldung zu geraten. Es sind eben nicht immer nur schwere Schicksalsschläge, die Menschen dazu bewegen, eine Schuldnerberatung aufzusuchen und auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa zu setzen. Auch hohe Kredite, beispielsweise für einen Urlaub, das Auto oder das Haus, sind keineswegs der einzige Grund, warum Menschen auf ein Online-Konto setzen müssen. Es geht auch im ganz normalen Leben, denn sobald die Einnahmen die Ausgaben nicht mehr decken, wachsen die Schulden. Tag für Tag und Woche für Woche.

Nicht genug Geld für die Hochzeit

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Im dem Fall, der von der Osnabrücker Zeitung vorgestellt wird, wurde die Situation für einen gerade 40-Jährigen sogar so schlimm, dass er seiner Freundin beichten musste, dass für die Hochzeit nicht genug Geld da ist. Zuvor hatten die beiden immer ein sorgenfreies Leben gelebt – Geldsorgen gab es nie. Wie also konnte es passieren, dass der vollzeitbeschäftigte Mann auf einmal kurz vor der Privatinsolvenz stand? Retrospektiv lässt sich das relativ einfach erklären: Über mehr als zehn Jahre hat der Berufstätige schlichtweg keinen Blick auf seine Finanzen geworfen und stattdessen einfach ganz normal weitergelebt. Geld gab es immer aus dem Geldautomaten, gekauft wurde einfach das, was gerade gebraucht wurde. Ein Haushaltsbuch, Kontoauszüge ansehen? – für den Mann undenkbar.

Ein Dispokredit nach dem anderen

Doch während der junge Mann sein Leben entspannt weiterlebte, wurde die Situation immer schlimmer. Ein Dispokredit jagte den nächsten, die finanzielle Situation spitzte sich immer weiter zu. Das gipfelte am Ende sogar darin, dass der junge Herr nicht nur bei seiner Hausbank zwei Kredite hatte, sondern auch noch zu einer neuen Bank wechselte. Diese zeigte dabei ein Verhalten, das man in Fällen von Menschen, die auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzte, öfter sieht. Sie gab dem jungen Mann, der zu diesem Zeitpunkt bereits ernste finanzielle Sorgen hatte, einen Dispositionskredit, der dessen Einkommen deutlich überstieg. Das überraschte selbst den jungen Mann, der allerdings dennoch nicht einsah, auf einmal zu sparen. Stattdessen lebte er sein Leben einfach weiter und zahlte munter weiter Zinsen für seine verschiedenen Kredite.

In eine aussichtslose Situation geraten

Am Ende hat sich die Situation allerdings so zugespitzt, dass selbst der junge Mann nicht mehr weiterwusste. Er fragte seinen Vater nach Hilfe und wurde von diesem auf eine Schuldnerberatungsstelle aufmerksam gemacht. Der absolut richtige Hinweis, denn durch die Schuldnerberatung schaffte der junge Mann es, seine Finanzen wieder in den Griff zu bekommen. Eine Privatinsolvenz ließ sich durch geschicktes Finanzmanagement noch verhindern. Mittlerweile dreht der junge Mann jeden Euro einzeln um und setzt möglicherweise auch auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa. Aus seiner aussichtslosen Situation kann er sich vielleicht selbst wieder befreien – und dann womöglich auch schön heiraten!

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