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08.08.2014

Privatinsolvenz ist oft der Grund für das Nicht-Begleichen von Rechnungen

Deutschland ist kein Land, in dem viele Rechnungen unbeglichen bleiben. Im weltweiten Durchschnitt liegt Deutschland mit einer Begleichungsrate von 83 Prozent nahe an der Spitze. Dennoch bereiten die verbleibenden 17 Prozent den Händlern Sorgen, denn nicht immer spielen nur finanzielle Engpässe eine Rolle. Die Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten 2014“ von EOS hat interessante Ergebnisse zu Tage gebracht. So geht aus den Daten hervor, dass die deutschen Privatkunden zu denjenigen gehören, die ihre Rechnungen nicht nur mitunter am schnellsten, sondern insbesondere auch am zuverlässigsten begleichen. Während in einigen Ländern sogar unter 70 Prozent aller Privatkunden ihre Rechnungen bezahlen, sind es in Deutschland 83 Prozent. Im Europa-Durschnitt begleichen drei von vier Bürgern ihre ausstehenden Rechnungen, deutlich weniger als in Deutschland. Zahlreiche verschiedene Gründe für ausbleibende Zahlungen Bei der Umfrage wurden von EOS Unternehmen, nicht etwa Kunden, befragt. Dadurch gilt es, die Zahlen zu den Gründen für das Ausbleiben von Zahlungen mit Vorsicht zu genießen, denn Studien, welche die Verbraucherseite befragt haben, sind zu komplett anderen Ergebnissen gekommen. Dennoch gehen aus der Studie von EOS interessante Daten hervor. So vermuten die Unternehmen in 21 Prozent (Mehrfachnennung möglich) der Fälle, in denen eine Rechnung nicht beglichen wurde, dass dies absichtlich geschehen wäre. Sie unterstellen den Privatkunden in diesem Fall betrügerisches Verhalten, meinen also, dass die Kunden nie vorhatten, die Rechnung zu begleichen. Momentaner Liquiditätsengpass als Hauptgrund Die Mehrheit der Kunden hat nach Ansicht der Firmen allerdings mit einem „momentanen Liquiditätsengpass“ zu kämpfen. Demnach würden die Kunden zwar die Begleichung der Rechnung planen, würden im konkreten Moment aber nicht über die nötigen Mittel für die Bezahlung verfügen. Diese Art von Verschuldung bei Unternehmen ist zumeist kurzfristig, denn wer auf Grund eines momentanen Liquiditätsengpasses nicht zahlt, der begleicht seine Rechnungen zumeist im Mahnungszeitraum oder spätestens dann, wenn Inkassoschreiben ins Haus flattern. Nur selten müssen Unternehmen in Fällen wie diesen vor Gericht ziehen, um ihr Geld zu erhalten. Privatinsolvenz spielt bei der Rechnungsbegleichung eine wichtige Rolle Allerdings sind auch andere Gründe für das Ausbleiben einer Bezahlung von Relevanz. So sehen die Unternehmer in 20 Prozent aller Fälle eine Privatinsolvenz als Hinderungsgrund für das Begleichen der Rechnung. Diese Zahlen sind keineswegs zu vernachlässigen, denn darüber hinaus werden Rechnungen zudem auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Situation (20 Prozent) und der Arbeitslosigkeit (22 Prozent) nicht bezahlt. Den Schätzungen der Unternehmen zur Folge werden demnach mehr als die Hälfte aller Rechnungen nicht bezahlt, weil Bürger sich entweder mit einem Privatinsolvenzverfahren herumschlagen müssen oder kurz vor der Privatinsolvenz stehen. Bedienen der Schulden wird immer schwieriger Für Unternehmen und Privatpersonen ist die Situation gleichermaßen schwierig. Muss ein Bürger den Weg in die Privatinsolvenz antreten, hat er meist keine Möglichkeit, seine Schulden fristgerecht zu bedienen. Die Firmen bleiben entsprechend oft auf ihren Forderungen sitzen. Ist die Privatperson noch nicht insolvent, hat aber bereits große Schulden im Gepäck, fällt das Begleichen von Rechnungen ebenfalls schwer, da die Menschen oftmals kein Bankkonto oder keine Kreditkarte mehr besitzen. In so einem Fall hilft das Onlinekonto, mit dem auch ohne Bonität ausstehende Rechnungen beglichen werden können. Eine Kreditkarte ist zudem inklusive.

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