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24.09.2015

Saarland negativer Ausreißer beim Thema Privatinsolvenz

Die Stadtstaaten Bremen und Hamburg bleiben weiterhin die deutschen Problemkinder beim Thema Privatinsolvenz. Zwar sind die Privatinsolvenzen nicht nur in Gesamtdeutschland, sondern auch in den beiden Stadtstaaten zurückgegangen, doch bei den Insolvenzen auf je 100.000 Einwohner sind Bremen und Hamburg auch weiterhin Spitzenreiter. Wer Privatinsolvenz anmeldet oder auf ein Online-Konto ohne Schufa angewiesen ist, der lebt statistisch gesehen am wahrscheinlichsten in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt 12.529 Privatinsolvenzen gab es im ersten Halbjahr 2015, wie aus der aktuellen Erhebung der Auskunftei Bürgel hervorgeht. Bei den absoluten Zahlen folgen wenig überraschend Niedersachsen (6.813), Bayern (5.983) und Baden-Württemberg (5.013). Doch die absoluten Zahlen sind wenig aussagekräftig, denn die Bundesländer sind nun mal unterschiedlich groß. Das führt dazu, dass man einen falschen Eindruck davon bekommt, in welchen Regionen die finanziellen Probleme besonders groß sind. Während auch weiterhin die Zahl der Privatinsolvenzen in ganz Deutschland als Problem angesehen werden können und auch das Online Konto ohne Schufa weiterhin für viele Menschen im ganzen Land attraktiv bleibt, gibt es doch zwei Bundesländer, in denen statistisch besonders viele Personen Privatinsolvenz anmelden müssen.

Bremen, Hamburg und das Saarland

© Johanna Goodyear | Dreamstime Stock Photos

Nur noch in einem einzigen deutschen Bundesland gab es im ersten Halbjahr 2015 auf 100.000 Menschen mehr als 100 Privatinsolvenzen. In Bremen mussten knapp mehr als 0,1 Prozent aller Bürger Privatinsolvenz anmelden, während die Zahl in Hamburg auf nun mehr nur noch 90 Einwohner auf 100.000 gefallen ist. Doch nicht nur die beiden Stadtstaaten im Norden sind ein Problem, auch das Saarland ist in dieser Kategorie ein Problemstaat. In dem kleinen Bundesland im Südwesten mussten immerhin 89 von 100.000 Einwohnern Privatinsolvenz anmelden. Auch Niedersachsen (87) und Schleswig-Holstein (84) kämpfen mit relativ hohen Privatinsolvenzzahlen, die dafür sprechen, dass auch immer mehr Menschen auf Produkte wie ein Online-Konto angewiesen sind.

Saarland einziger negativer Ausreißer

Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2014 mussten im selben Zeitraum 2015 in Gesamtdeutschland insgesamt über 5.000 Menschen weniger Privatinsolvenz anmelden. In Prozent ist das ein starker Rückgang um 8,9 Prozent. Auch in 15 von 16 Bundesländern gab es einen Rückgang der Zahlen. Einzige Ausnahme ist das Saarland, wo die Zahl der Privatinsolvenzen sogar um 0,7 Prozent gestiegen ist. Damit könnte das Saarland schon bald an Hamburg vorbeiziehen, denn in der Hansestadt meldeten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 9,8 Prozent weniger Menschen Privatinsolvenz an. Positiv aufgefallen sind neben Hamburg aber auch andere Bundesländer. Besonders hervorzuheben sind dabei Sachsen-Anhalt (minus 12,9 Prozent), Nordrhein-Westfalen (minus 12,8 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (minus 12,4 Prozent) und Rheinland-Pfalz (minus 12,3 Prozent). Auch in der Bundeshauptstadt Berlin gab es einen Rückgang von immerhin 9,1 Prozent.

Schwache Wirtschaft im Saarland

Der gesamtdeutsche Trend lässt sich grundsätzlich durch die guten Wirtschaftsdaten erklären. Durch die bessere Konjunktur müssen weniger Menschen Privatinsolvenz anmelden. Das allerdings gilt nicht für das Saarland, wo es weiterhin akute wirtschaftliche Probleme gibt. Auch deswegen ist die Zahl der Privatinsolvenzen in dem kleinen Bundesland gestiegen. Hilfe verspricht allerdings im Saarland genauso wie in allen anderen Bundesländern eine Kombination aus einer kompetenten Schuldnerberatung und einem Onlinekonto ohne Schufa. Wer auf ein Online-Konto mit eingebauter Schuldenbremse setzt, der hat beste Chancen, die Privatinsolvenz zu verhindern und so dafür zu sorgen, dass die Privatinsolvenzenzahlen weiterhin rückläufig sind!

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