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04.01.2016

Scham und Übermut: Junge Menschen suchen sich oft keine Hilfe

Bessere Schuldnerberatungen und Produkte wie das Online-Konto ohne Schufa scheinen Wirkung zu zeigen. Wie in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Privatinsolvenzen auch 2015 stark zurückgegangen, wie aus Daten von Creditreform hervorgeht. Ein Problem ist derweil aber der steigende Anteil an Privatinsolvenzen in der Altersgruppe bis 30 Jahren. Die Gesamtzahl der Privatinsolvenz ist in Deutschland stark gesunken, das gilt nahezu durch die Bank in allen Altersgruppen. Doch bei den unter 30-jährigen Verbrauchern, die Privatinsolvenz anmelden müssen, gibt es dennoch ein Problem: Der Anteil dieser Altersgruppe an den Privatinsolvenzen ist in Deutschland über die Marke von 15 Prozent gestiegen. Das bedeutet noch keinen absoluten Anstieg, zeigt aber deutlich, dass das Risiko für junge Menschen, in die Privatinsolvenz abzustürzen, deutlich stärker wächst als in anderen Altersgruppen. Überraschend ist das insbesondere deshalb, weil gerade diese Generation über Schuldnerberatungen und moderne Produkte wie das Online-Konto ohne Schufa informiert sein sollte. Das Problem ist aber ein anderes: Oft wird sich gar keine Hilfe gesucht.

Scham und Übermut bei jungen Menschen

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Warum also lassen sich junge Menschen bei Überschuldung oft nicht helfen? Die Gründe dafür sind vielfältig, es lassen sich allerdings zwei entscheidende Probleme ausmachen. Da ist einerseits die Scham – einer der schlimmsten Treiber, sich keine Hilfe zu suchen. Wer in jungen Jahren Schulden macht, der hat Angst, sozial geächtet zu werden. Nicht mehr mit Freunden ausgehen können, Freunde versetzen, um die Schuldnerberatung aufzusuchen? – für viele Jugendliche ein No-Go. Dazu kommt oft Übermut, der mindestens genauso gefährlich ist. Wer in jungen Jahren kleinere Schulden angehäuft hat, der geht oft davon aus, diese in der Zukunft locker wieder abbauen zu können. Sollzinsen und mögliche Risiken werden dabei oft vergessen. Um das zu verhindern würde es auch reichen, in jungen Jahren auf eine Schuldnerberatung und anonyme Produkte wie das Onlinekonto ohne Schufa zu setzen.

Schulden bei Jugendlichen meist gering

Blickt man auf die Höhe der Überschuldung von Jugendlichen, so fällt schnell auf, dass die durchschnittlichen Schulden vergleichsweise niedrig sind. Das Problem sind also in den meisten Fällen wohl nicht die Schulden per se, sondern der falsche Umgang mit diesen. Wer von Anfang an auf ein Online Konto ohne Schufa setzen würde, der könnte die Privatinsolvenz in jungen Jahren wohl oft verhindern. Auch eine Schuldnerberatung könnte in fast allen Fällen effektiv handeln und so für einen deutlich angenehmeren Schuldenabbau sorgen. Das Problem ist nur, dass Jugendliche und junge Erwachsene diese Hilfe oft nicht annehmen – entweder, weil sie sich schämen, übermütig sind oder von Freunden und der Familie schlichtweg falsch beraten werden.

Privatinsolvenz bedeutet starke Einschränkungen

Unterschätzen sollte man zudem nicht, warum so viele Menschen auf eine Schuldnerberatung und Produkte wie das Online-Konto ohne Schufa setzen. Die Privatinsolvenz ist nämlich eine deutlich größere Einschränkung als viele junge Menschen denken. Ein einfacher Weg, die Schulden abzubauen, ist die Privatinsolvenz mitnichten. Das Verfahren dauert je nach Situation zwischen drei und sechs Jahren und ist mit großen Einschnitten verbunden. Nur ein Betrag von knapp über 1.000 Euro pro Monat darf bei einem regelmäßigen Einkommen behalten werden, für Sonderausgaben ist so meist kein Geld mehr übrig. Und dann ist da auch noch ein Insolvenzverwalter – also eine Person, die einem immer auf die Finger schaut. Es gibt angenehmere Wege aus den Schulden.

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