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11.12.2014

Schufa sorgt für eine ungerechtfertigte Kündigung von Krediten

[caption id="attachment_719" align="alignright" width="64" class=" "]© Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos[/caption] Dass die Schufa immer wieder Fehler macht ist nichts Neues, dass es aber auch völlig unschuldige Personen treffen kann, sollte eigentlich nicht vorkommen. Tut es aber dennoch, wie ein aktueller Fall aus der Oberpfalz zeigt. Ein Neffe mit selbem Namen und derselben Adresse war insolvent, auf Grund einer schlampigen Prüfung musste für die Zahlungsunfähigkeit allerdings eine andere Person gerade stehen. Mit einem Onlinekonto wäre das nicht passiert: Der 35-jährige Monteur Andreas Meier aus der Oberpfalz ist Opfer einer gravierenden Verwechslung im Schufa-System geworden, wie das Online-Portal Oberpfalznetz berichtet. Auf Grund eines negativen Schufa-Eintrags wurden ihm binnen weniger Stunden alle Kredite und Rahmenverträge gekündigt. Die Folge: Zahlungen vom Konto des Monteurs gingen nicht ab, Geld am Geldautomaten war nicht mehr zu bekommen und zu guter Letzt entstanden auch noch horrende Kosten für eine Anwältin. Doch wie konnte das alles passieren? Verwechselung sorgt für negativen Schufa-Eintrag Beim Online-Konto wird absichtlich nicht auf einen Schufa-Antrag gesetzt. Das hat einen Grund, denn wie der Fall von Andreas Meier zeigt, sind die Daten keinesfalls verlässlich. Andreas Meier hat einen Neffen, der sich vor einigen Jahren mit einem Zweitwohnsitz bei Meier hat eintragen lassen. Dieser trägt ebenfalls den Namen Andreas und musste sich zuletzt mit Schulden herumschlagen. Das Amtsgericht, das sich um die Vollstreckung durch einen Gerichtsvollzieher gekümmert hat, machte aber schon bei der Datenerhebung den ersten entscheidenden Fehler. Das Geburtsdatum wurde zwar aufgenommen, aber nicht an die Schufa weitergegeben. Diese wiederum sah keinen Grund für eine genaue Prüfung und gab die Informationen über Andreas Meier an ihre Klienten weiter.  Sie riet diesen zwar zu einer „Prüfung“, da „die Identität nicht sicher festzustellen“ sei, die involvierte Direktbank sah sich dazu aber nicht gezwungen und machte es sich einfach – sie kündigte postwendend alle Kreditverträge mit Andreas Meier. Kein Schuldeingeständnis von Schufa, Bank oder Amtsgericht [caption id="attachment_718" align="alignleft" width="106" class=" "]© John Valenti | Dreamstime Stock Photos © John Valenti | Dreamstime Stock Photos[/caption] Warum ein Onlinekonto ohne Schufa die bessere Lösung ist, zeigt auch das Nachverfahren des kuriosen Falls. Anstatt von irgendeiner Stelle eine Entschuldigung zu bekommen, beteuern alle Beteiligten, dass sie absolut richtig gehandelt hätten. Andreas Meier wird am Ende wohl auf Anwaltskosten von über 1.000 Euro sitzen bleiben. Dazu kommen viele verlorene Stunden und eine nervenaufreibende Zeit. Das schlimmste für Meier ist aber nicht einmal der finanzielle Verlust, denn wie er gegenüber Oberpfalznetz preisgibt, ärgert ihn auch der Umgang mit dem Fall. Alle Beteiligten sind der Meinung, richtig gehandelt zu haben. Genauer prüfen wollte den Fall niemand, stattdessen haben sich die Beteiligten entschlossen, einen sich wohlverhaltenen Menschen zu einem Schuldner zu machen. Nicht einmal für die Kosten durch den eigenen Fehler wollen Bank, Schufa oder Amtsgericht einstehen. Weniger Risiko mit einem Online Konto Der aktuelle Fall zeigt eindrucksvoll, dass die Schufa-Auskünfte wenig Wahrheit enthalten können. Wer sich nicht mit den Praktiken des undurchsichtigen Konstrukts herumschlagen will, der sollte sich für ein Onlinekonto ohne Schufa entscheiden. Dieses gibt es ohne Schufa- oder Gehaltsnachweis. Eine Kündigung durch ein Missverständnis und dadurch anlaufende Kosten von über 1.000 Euro sind bei einem Online-Konto nicht möglich. Auch dann nicht, wenn Amtsgericht oder Schufa sich entscheiden, einen unschuldigen Menschen zu einem „Schuldner“ zu machen.

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