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28.10.2015

Schulden, Geheimnisse und ein schreckliches Verbrechen

Schulden führen immer wieder dazu, dass Menschen Straftaten begehen, die sie ohne ihre finanziellen Probleme ziemlich sicher nicht begangen hätten. So auch im Fall eines 64-jährigen Mannes aus Gelsenkirchen, der einst als Polizist gearbeitet hat. Angeklagt ist der Mann wegen versuchten Mordes an seiner eigenen Frau. Fast schon irre klingt die Geschichte, über die in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung geschrieben wurde. Ein 64-Jähriger, der einst selbst Polizist gewesen ist, soll versucht haben, seine Frau umzubringen. Er selbst gesteht die Tat und stellte sich sogar noch am Tatabend der Polizei. Kurios: Der Mann hatte angegeben, seine Frau getötet zu haben. Diese allerdings lebte noch, als sie in der gemeinsamen Wohnung aufgefunden wurde. Ob sie bleibende Schäden davongetragen hat, ist nicht bekannt. Dennoch muss sich der Pensionär mit einer Anklage wegen versuchten Mordes herumschlagen und steht wohl kurz vor einer langen Freiheitsstrafe. Viele Jahre seines restlichen Lebens könnte der Mann hinter Gittern verbringen.

Überblick über Schulden verloren

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Doch wie konnte es so weit überhaupt kommen? Der 64-Jährige sagt, dass seine Schulden für die Tat verantwortlich waren. Als der ehemalige Polizist im Jahr 2012 in Pension ging, sah es finanziell noch gar nicht so schlecht aus. „Ganz prima“ lief alles nach Aussagen des Pensionärs. 2013 dann die Mitteilung, dass 400 Euro seiner Pension einbehalten werden sollen – jeden Monat. Anstatt hier eine Schuldnerberatung aufzusuchen und auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa zu setzen, entscheidet sich der Angeklagte, den Brief einfach zur Seite zu legen. Der Schock kam nur ein Jahr später: In einem Brief wurde ihm mitgeteilt, dass von nun an seine komplette Pension einbehalten wird. Auf einmal stand der ehemalige Polizeibeamte komplett ohne Einkommen dar. Hilfe bei einer Schuldnerberatung oder durch ein Online-Konto suchte er sich aber auch jetzt noch nicht.

Geheimhaltung der Schulden

Auch seine Frau sollte von den Schulden nichts erfahren, weswegen der Pensionär es vorzog, die Briefe wieder verschwinden zu lassen. Weil er Probleme hatte, seine Rechnungen zu bezahlen, begann der Mann hinter dem Rücken seiner Frau, Wertgegenstände zu verkaufen. Zuerst ging es nur um Erbstücke, die dem Pensionär selbst gehörten. Nach und nach veräußerte der in Schulden geratene Pensionär aber auch die Wertgegenstände seiner Frau. Anstatt ihr das mitzuteilen und auf die prekäre Situation zu verweisen, entschied er sich, die Schulden auch weiterhin geheim zu halten. Auch von der Suche nach Hilfe, etwa durch ein Onlinekonto ohne Schufa oder eine Schuldnerberatung, hielt der Mann Abstand.

Geständnis und versuchter Mord

Eines Tages allerdings hielt es der ehemalige Polizeibeamte nicht mehr aus. Er teilte seiner Frau mit, dass das komplette Geld aufgebraucht sei. Vor Gericht erklärte der Mann, dass seine Frau überraschend entspannt reagiert habe. Am Tag des Geständnisses passierte entsprechend noch nichts, denn sowohl Mann als auch Frau schienen trotz der jahrelangen Lügen weiterhin harmonisch zusammenzuleben. Das änderte sich am nächsten Tag allerdings schlagartig, auch weil der ehemalige Polizeibeamte nicht die ganze Wahrheit erzählt hatte. Als seiner Frau auffiel, dass ihr Mann selbst ihre Wertgegenstände verkauft hatte, kippte die Stimmung. Danach sei er ausgerastet, erklärt der Angeklagte. Er soll versucht haben, seine Frau mit einem Schal zu erwürgen – was ihm glücklicherweise aber nicht gelungen ist. Ins Gefängnis wird der 64-Jährige dennoch gehen.

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