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21.10.2014

Schulden in Deutschland – der Überschuldungsreport 2014

Der iff-Überschuldungsreport erschien diesen Montag zum neunten Mal in Folge. Seit 2003 wird jährlich die Überschuldung in deutschen Privathaushalten analysiert. Der Überschuldungsreport setzt sich aus einer großen Stichprobe von 50.670 Haushalten zusammen, die sich bei einer von 20 Schuldnerberatungsstellen gemeldet haben. Dabei kommt auch in diesem Jahr erneut hervor, das trotz Wirtschaftsaufschwung noch immer viele Bürger in die Schulden rutschen. Obwohl sich viele Betroffene an ihre Lebenssituation anpassen – Monat für Monat übersteigen die Ausgaben die Einnahmen. Oft erscheint der Weg aus der Falle aussichtslos, doch Schuldnerberater unterstützen die Betroffenen.

Fakten aus dem Überschuldungsreport 2014

  • Die durchschnittliche Schuld sinkt in 2013 auf 31.431 Euro und erreicht damit das Niveau von 2008. 50 Prozent der verschuldeten Haushalte sind mit knapp 14.000 Euro und weniger verschuldet.
  • Hauptgrund für eine Überschuldung ist mit 28,9 % die Arbeitslosigkeit gefolgt von Scheidung (10,4 %), Krankheit (8 %), Konsum (7,6 %), geringes Einkommen (9,2 %) und gescheiterte Selbständigkeit (9,4 %). In den letzten Jahren häufen sich diese Gründe sodass mit einer Gesamtheit von fast 75 % von den sogenannten „Big Six“ die Rede ist.
  • Paare mit Kindern machen mit 16,7 % einen Großteil der überschuldeten Haushalte aus. Alleinerziehende Eltern – insbesondere Frauen – sind am häufigsten von der Schuldenfalle betroffen. Auch allein lebende Männer sind häufig bei einem Schuldnerberater anzutreffen.
  • Menschen über 65 Jahre haben mit durchschnittlich 42.214 Euro fünfmal mehr Schulden als junge Menschen bis 25 Jahre (8.443 Euro).
Positiv: Im Vergleich zum Vorjahr scheint die Zahl der Überschuldeten, wenn auch nur leicht, zurückgegangen zu sein.

rechnung-kreditkarteKredite sind beliebt, bleiben aber eine Schuldenfalle

Kredite werden oftmals in persönlichen Übergangssituationen genutzt. Umzug, Familiengründung, Krankheit oder auch eine Scheidung wird als notwendige Investition angesehen und scheint unverzichtbar. Über 7,7 Millionen Kredite wurden vergeben. Mit durchschnittlich 7.996 Euro im Jahr 2013 stieg die Kredithöhe zum Vorjahr um fast 4 % an. Der „Kreditwahn“ der Deutschen gilt als einer der Ursprünge der Überschuldung. Doch daran sind meist nicht nur die Konsumenten schuld. Viele Unternehmen locken mit „super-günstig-ultra-einfach-wenig-Zinsen-Angeboten“ um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Die kleinen Raten locken genau die Verbraucher an, die einen Kredit eher meiden sollten – die Wenig-Verdiener. Eine verantwortungsvolle und vorsichtige Kreditvergabe seitens der Unternehmen ist von Vorteil. Die persönliche Selbsteinschätzung, ob beispielsweise der neue Flachbildschirm wirklich notwendig ist, ist wichtig.

Die Kontolosigkeit im Rückgang

Auch die Kontolosigkeit hat abgenommen. Während in 2003 noch 18,9 % der Klienten bei Schuldnerberatungen ohne Konto waren, sind es in 2013 nur noch 8,7 %, welche kein eigenes Girokonto besitzen. Auch mehr als die Hälfte der Überschuldeten besitzt bereits ein Pfändungsschutzkonto. Das Onlinekonto von www.onlinekonto.de kann beispielsweise in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umgewandelt werden. Dieses Konto sichert den Betroffenen einen festen Betrag um monatliche Kosten stemmen zu können. Eine Schufa-Abfrage ist nicht notwendig, da dieses Onlinekonto auf Guthabenbasis geführt wird. Bildquelle: Monkey Business Images | Dreamstime.com

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