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08.07.2017

Schuldnerberatungen in Deutschland sind unterfinanziert

Bildquelle: © John Valenti | Dreamstime Stock Photos

Dass die Finanzierung einer Schuldnerberatung nicht zu jedem Zeitpunkt sichergestellt ist, mag erstaunen. Immerhin handelt es sich um eine gesellschaftlich äußerst wünschenswerte Instituten. Eine Schuldnerberatung hilft gemeinsam mit einem Online-Konto ohne Schufa dabei, dass Menschen mit finanziellen Problemen keine Privatinsolvenz anmelden müssen. Das wiederum ist gerade deshalb gesellschaftlich wünschenswert, weil eine Privatinsolvenz nicht nur dem Verbraucher, sondern auch den Gläubigern schadet. Die Rückzahlungsquote im Privatinsolvenzverfahren sind enorm klein, weswegen die Gläubiger im Prinzip alle Forderungen abschreiben müssen. Verbraucher, die sich mit einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung aus dem Schuldenstrudel befreien, sind daher in jedem Fall deutlich wünschenswerter.

Schuldnerberatungen sind oft unterfinanziert

Trotz dieser klaren gesellschaftlichen Relevanz sind Schuldnerberatungen in Deutschland oft unterfinanziert. Gerade in manchen Regionen fehlt es eindeutig an Mitteln, um die Beratungsstellen mit genügend Personal auszustatten. So entstehen Wartezeiten von bis zu 20 Wochen für eine professionelle Beratung. Oft ist es dann schon zu spät und Verbraucher rutschen dennoch in die Privatinsolvenz ab. Das ist besonders dann traurig, wenn eine Verhinderung derer durch eine gute Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa möglich gewesen wäre. Gerade deshalb gilt es auch alles daran zu setzen, dass Schuldenberatungen gut genug finanziert sind und auch entsprechend viele Mitarbeiter einstellen können. Dabei gilt es zu bedenken: Es gibt in Deutschland weiterhin viele Schuldnerberatungen mit ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Deutschland braucht mehr Schuldnerberatungen

Dazu kommt, dass es in Deutschland generell zu wenig Schuldnerberatungen gibt. Zwar ist es zum einen so, dass die Zahl der Schuldnerberatungen sich je nach Region unterscheidet und die Probleme nicht in überall gleich sind. Dennoch gibt es in Deutschland insgesamt zu wenig Schuldnerberatungen. Es gibt fast überall im Land deutlich mehr Nachfrage als Angebot. Dass ein Schuldnerberater einen ruhigen Tag hat – so etwas gibt es in Deutschland nicht. Der Staat und die Länder müssten entsprechend mehr Geld in die Hand nehmen, um für mehr Beratungsstellen zu sorgen. Bislang haben die öffentlichen Stellen die Thematik der Schuldnerberatungen hauptsächlich karitativen Trägern überlassen. Hier gilt es nachzulegen und auch von staatlicher Stelle mehr Möglichkeiten zu schaffen. Das Ziel muss sein, dass deutlich mehr Menschen eine Privatinsolvenz durch die Verbindung von einem Online Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung verhindern können.

Schuldnerberatungen haben einen großen Nutzen

Nicht vergessen sollte man bei dieser Debatte, dass Schuldnerberatungen einen sehr großen Nutzen haben. Wer Schuldner fragt, die bereits eine Beratung in Anspruch genommen haben, ist das Feedback fast immer positiv. Im Prinzip haben fast alle Schuldner, die sich auf eine Schuldnerberatung stützen, eine bessere Chance im Kampf gegen die Schulden als diejenigen, die es alleine versuchen. Zudem können Schuldnerberatungen weitere Schritte empfehlen. Oft werden Verbraucher beispielsweise erst so auf Produkte wie das Online-Konto ohne Schufa aufmerksam. Der große gesellschaftliche Nutzen einer Schuldnerberatung steht außer Zweifel.


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