Blog von Onlinekonto.de

Aktuelle News, Berichte und Hintergrundinformationen

Unser Onlinekonto-Blog berichtet nicht nur über Neuerungen am Produkt. Wir beleuchten die aktuellsten Themen rund um Onlinekonten, Prepaid MasterCards und Co. Dabei bleiben lohnt sich!

Service rund um die Uhr

Sie haben Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Hotline
01.10.2016

Senkung der Dispositionszinsen bringt wenig

Überzogene Dispositionszinsen sind einer der entscheidenden Gründe dafür, dass Menschen mit finanziellen Problemen zurechtkommen müssen. Wer wenig hat, der muss Banken teilweise so viel überlassen, dass er gar nicht mehr auf die Beine kommen kann. Mit einem Produkt wie dem Online Konto ohne Schufa kann einem das nicht probieren. Neuesten Meldungen zur Folge sind die Dispositionszinsen bei deutschen Banken im Durchschnitt erstmals unter zehn Prozent gesunken. Das ist zwar grundsätzlich eine positive Neuigkeit, doch weiterhin sind die Zinsen so hoch, dass sie viele Menschen in die Überschuldung treiben. Das liegt allen voran daran, dass die Dispositionszinsen immer dann zu einem Problem werden, wenn Verbraucher sowieso schon wenig Geld haben. Ein kurzer finanzieller Engpass, etwa durch einen Schicksalsschlag oder auf Grund von kurzfristiger Arbeitslosigkeit, kann schnell entstehen. Wenn man dann schon auf eine kurzfristige Überschuldung von nur 1.000 Euro im Jahr fast nochmal 100 Euro drauflegen muss, wird die Rückzahlung schon deutlich schwieriger. Rechnet man das Beispiel mit größeren Summen versteht man schnell, warum Dispositionszinsen so oft in die Überschuldung führen.

Niedrigere Zinsen machen kaum einen Unterschied

© John Valenti | Dreamstime Stock Photos

Die Banken vermeldeten in den letzten Wochen immer wieder, dass die Zinsen bei ihnen sinken würden. Doch wer nicht gerade auf ein Online Konto ohne Schufa mit eingebauter Schuldenbremse setzt, der kann durch Dispositionszinsen immer noch finanziell abrutschen. Ob man nun neun oder elf Prozent für den Dispositionskredit bezahlt, macht in vielen Situationen kaum mehr einen wirklichen Unterschied. Wer in einer schwierigen finanziellen Situation ist, der kann jeden Cent gebrauchen. Jeder Cent, der für Dispositionszinsen draufgeht, fehlt an anderer Stelle. Da überrascht es nicht, dass manch einer, der auf ein Girokonto mit Dispositionskredit setzt, schon bei kleinsten finanziellen Problemen abrutscht. Oft bleibt am Ende nur noch die Privatinsolvenz.

Dispositionszinsen können sogar noch höher ausfallen

Der durchschnittliche Zinssatz von unter zehn Prozent klingt auf den ersten Blick ganz nett. Doch der Durchschnittssatz zeigt nicht zwingend Ausreißer nach oben und unten. Diese sind teilweise so krass, dass manch ein Bankkunde auch heute noch über 15 Prozent Dispositionszinsen bezahlt. Darüber hinaus gibt es auch immer noch den sogenannten Überziehungszins. Dieser fällt dann an, wenn der vereinbarte Dispositionszins ausgeschöpft ist. Dieser Zinssatz liegt teilweise noch deutlich über 15 Prozent und kann je nach Bank sogar jenseits der 20 liegen. Wer diesen zusätzlichen „Kredit“ länger nutzt, der kann der Privatinsolvenz oft kaum mehr ausweichen. Bei einem solchen Zinssatz kann man schlichtweg nicht vernünftig die Schulden abbauen.

Alternativen ohne Dispositionszins

Es bietet sich daher vielfach an, einfach von Anfang an nach einer Alternative komplett ohne Dispositionszins zu suchen. Ein gutes Beispiel für eine solche ist das Online Konto ohne Schufa, das man im Internet beantragen kann. Bei diesem Produkt fällt kein Cent für unnötige Dispositionsgebühren an. Man kann schon grundsätzlich überhaupt nicht in die Überschuldung abrutschen und ist so vor der Problematik komplett geschützt. Bei allen Gefahren des Dispositionskredits ist es sowieso sinnvoll, sich bei finanziellen Engpässen anderes helfen zu lassen – etwa von der Familie oder von Freunden. Bei mittelfristigen Engpässen macht meist ein Kredit mit festem Zinssatz mehr Sinn als ein Dispositionskredit.

Weitere News lesen Sie unter Kreditkartennews