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12.07.2016

So betrügen manche Mitarbeiter ihre Firmen

Ein Onlinekonto ohne Schufa ist ein toller Ausweg, um eine Überschuldung hinter sich zu lassen. Doch keineswegs jeder geht diesen Weg. Vielfach entscheiden sich Verbraucher auch, eine dumme Tat zu begehen. Immer wieder kommt es beispielsweise vor, dass Mitarbeiter ihre Firma bestehlen – auf ganz unterschiedliche Weise. Einzig das Ergebnis ist eigentlich immer dasselbe. Eigentlich ist es schwer zu glauben, aber jedes Jahr gibt es viele tausend Fälle, in denen Mitarbeiter ihre Firma bestehlen, um sich finanziell vor dem Kollaps zu retten. Die Fälle ähneln sich dabei oft im Muster, sind aber ansonsten komplett unterschiedlich. Grundsätzlich eint die Täter meistens eines: Sie haben hohe Schulden und stehen daher mit dem Rücken zur Wand. Sie alle könnten ihre Situation auch durch eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa verbessern, entscheiden sich aber für eine andere Variante. Das hat meist schlimme Folgen, die weit über eine Privatinsolvenz hinausgehen können.

Treibstoff, Geld oder Waren gestohlen

© Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Anstatt auf ein Onlinekonto ohne Schufa zu setzen, entscheiden sich die Täter oft für krude Taten. Spediteure müssen immer wieder damit leben, dass ihnen Treibstoff gestohlen wird. Mitarbeiter zwacken diesen beispielsweise beim Tanken ab oder stehlen ihn auf einem anderen Weg. Versandhändler und Logistiker müssen damit leben, dass ihnen Pakete abhandenkommen. In Läden wird einfach dreist Ware gestohlen, im Geschäft selbst oder im Lager. Und dann gibt es natürlich auch noch einfachen Gelddiebstahl. Am häufigsten wird auch heute noch aus der Kasse genommen, von Konten abgezogen oder Geld über Umwege auf private Konten geleitet. Die Dunkelziffer dieser Fälle liegt allein in Deutschland jedes Jahr mindestens im fünfstelligen Bereich, vermuten Experten.

Schulden, Überschuldung und Privatinsolvenz

So unterschiedlich die einzelnen Fälle oft sind, so gleich sind doch die Hintergründe. Meistens sind Menschen betroffen, die finanziell mit dem Rücken zur Wand stehen. Also all diejenigen, die eigentlich lieber auf eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa setzen sollten. Doch es gibt tatsächlich auch noch andere Fälle, in denen sich Mitarbeiter einfach nur bereichern wollen. In einigen krassen Fällen sind sogar Beamte auffällig geworden. Sie haben über Jahre zehntausende, teilweise hunderttausende Euro vom Steuerzahler genommen, um sich ein besseres Leben zu machen. In einem Fall stand am Ende zwar die Privatinsolvenz, aber auch nur, weil ein Ehepaar das gesamte Geld zuvor rumgebracht hatte. Jedes Jahr hatten sie zehntausende Euro für Urlaub ausgegeben, nur gehörte ihnen gerade mal ein Bruchteil dessen auch wirklich.

Gefängnis, Geldstrafen und Haftregister

Was die Täter neben den Motiven und der ähnlichen Tat verbindet, ist auch das Schicksal. Da die meisten Täter früher oder später gefasst werden, folgt meist ein Gerichtsprozess. Dieser geht in den schlimmeren Fällen meist mit einer Gefängnisstrafe zu Ende. Ansonsten werden vielfach hohe Geldstrafen vergeben. Damit aber noch lange nicht genug, denn wer eine Finanzstraftat begangen hat, der muss auch die gesamten Gelder zurückbezahlen. Dazu sind viele Schuldner aber nicht in der Lage, was am Ende dazu führt, dass auch die Privatinsolvenz ein unumgängliches Schicksal ist – selbst für diejenigen, die auf ein Online-Konto ohne Schufa setzen. Eine Straftat war eben noch nie eine kluge Idee.

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