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18.12.2015

Solingen und sein doppeltes Schuldenproblem

Die Stadt Solingen hat gleich ein doppeltes Schuldenproblem. Ist es üblicherweise so, dass Gemeinden hauptsächlich Schulden bei ihren Gläubigern haben, ist Solingen in vielen Fällen auch selbst Gläubiger. Insgesamt 14 Millionen Euro will die Stadt noch von säumigen Schuldnern eintreiben – schafft das aber aus Mitarbeitermangel nicht. Solingen ist eine Stadt, die seit Jahren mit Strukturproblemen zu kämpfen hat. Die Verbindlichkeiten, welche die Stadt bei zahlreichen Gläubigern hat, sind laut der Rheinischen Post allerdings noch nicht alles. Vielmehr hat die Stadt auch das Problem, dass ihre Forderungen schlichtweg nicht beglichen werden. Unter anderem Bürger der Stadt schulden dieser einen Betrag von insgesamt 14 Millionen Euro. Wieso genau die Schuldner nicht bezahlen, ist nicht klar. In Solingen allerdings ist auch die Zahl der Menschen, die mit einer Überschuldung zu kämpfen haben, relativ hoch. Das führt dazu, dass auch viele Menschen auf eine Schuldnerberatung und ein Online-Konto ohne Schufa setzen. Einige Bürger können ihre Schulden womöglich gar nicht begleichen.

Hohe Arbeitslosigkeit und strukturelle Probleme

© Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

So kämpft Solingen zum einen mit einer hohen Arbeitslosigkeit und zum anderen mit strukturellen Problemen. Das führt dazu, dass viele Bürger in einer finanziellen Zwickmühle stecken, aus denen ihnen oft nur eine Schuldnerberatung und Produkte wie ein Onlinekonto ohne Schufa wieder heraushelfen können. Aber auch das reicht nicht immer aus, denn in Solingen müssen auch viele Menschen jedes Jahr Privatinsolvenz anmelden. Forderungen an diese Menschen kann die Stadt Solingen also nahezu komplett abschreiben. Die Hoffnung, von Menschen in der Privatinsolvenz noch einmal Geld zu sehen, ist relativ gering. Das führt dazu, dass von den 14 Millionen Euro, welche die Stadt gerne noch eintreiben würde, wohl ein Teil gar nicht eingetrieben werden kann.

Mehr Mitarbeiter für den Eintrieb von Schulden

Zweifelsohne nagt aber nicht jede Person, die der Stadt Solingen noch Geld schuldet, am Hungernagst und auf ein Online-Konto ohne Schufa setzen. Deswegen will die Stadt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Eine Verbesserung der Situation am Arbeitsmarkt und das Eintreiben von existierenden Forderungen kann die Stadt nämlich einfach verbinden. Sie will mehr Mitarbeiter eintreiben, die dafür sorgen, dass die Stadt ihr Geld auch sieht. Inwiefern sie damit Erfolg haben wird, steht noch in den Sternen. Auch viele andere Gemeinden und Städte in Deutschland müssen jedes Jahr einige Forderungen abschreiben, weil Menschen in die Privatinsolvenz geraten oder sich durch ein Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung nur noch gerade so über Wasser halten können. Das gilt zweifelsfrei auch in Solingen.

Schwierige Situation für viele Gemeinden

Solingen ist mit seiner doppelten Schuldenlast aber keineswegs allein. Auch viele andere Gemeinden in Deutschland kämpfen auf der einen Seite mit sehr hohen Schulden und auf der anderen Seite mit Forderungen, die sie immer noch nicht eintreiben konnten. Dass dabei auch immer ein Teil der Forderungen abgeschrieben werden muss, trifft besonders Gemeinden mit wenig Geld ins Mark. Solingen ist dafür ein gutes Beispiel, denn die Stadt, die eigentlich so nahe an Wirtschaftszentren wie Köln oder Düsseldorf liegt, kämpft seit Jahren mit dem Strukturwandel. Vielleicht bringt die Zukunft – mit mehr Mitarbeitern für den Schuldeneintrieb – ein wenig Hoffnung.

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