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27.10.2016

Spätestens nach sechs Jahren ist die Privatinsolvenz vorbei

Nach sechs Jahren ist spätestens Schluss, dann ist die Privatinsolvenz vorbei. Nach der langen Wohlverhaltensphase können die meisten Schuldner ein neues Leben beginnen. Viel schwerer als der Weg durch die Privatinsolvenz ist es aber oft, sich überhaupt dazu durchzuringen, Privatinsolvenz anzumelden. Schon zuvor können eine Schuldnerberatung und ein Online-Konto ohne Schufa helfen. Die Suche nach einem Ausweg aus einer schwierigen Situation dauert oft lange. Wer auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, der hat meist die besten Chancen, eine Privatinsolvenz zu verhindern. Doch nicht immer gelingt das, teilweise sind die Schulden einfach zu hoch. Was also tun, wenn die finanzielle Situation es unmöglich macht, einen anderen Ausweg aus den Schulden zu finden als die Privatinsolvenz? Nun, dann muss man sich diesem Schicksal hingeben und Privatinsolvenz anmelden. Das Verfahren per se ist vielfach deutlich weniger schlimm als viele denken, denn die Privatinsolvenz bedeutet keineswegs gleichzeitig das Ende des normalen Lebens.

Spätestens nach sechs Jahren schuldenfrei

© Damian Mayhew | Dreamstime Stock Photos

Zuerst steht bei der Privatinsolvenz die Anmeldung dieser. Im Insolvenzverfahren wird man im besten Fall von einer Schuldnerberatung, möglicherweise auch von einem Online-Konto ohne Schufa, begleitet. So kann man oft den besten Deal herausschlagen. Nach dem Insolvenzverfahren folgt dann die sogenannte Wohlverhaltensphase. Diese kann in Deutschland nach der letzten Novelle des Insolvenzrechts entweder drei, fünf oder sechs Jahre dauern. Spätestens nach sechs Jahren ist man dann offiziell schuldenfrei, sofern man sich während der Wohlverhaltensphase nichts zu Schulden kommen hat lassen. Dabei spielt es nicht einmal eine Rolle, ob man schon einen gewissen Anteil der Schulden zurückgezahlt hat oder nicht.

Früheres Ende der Privatinsolvenz ist möglich

Wer schon vor der Privatinsolvenz versucht hat, diese mit einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung zu verhindern, der wird meist alles daran setzen, die Wohlverhaltensphase früher zu beenden. Das ist mittlerweile möglich, nämlich nach drei oder fünf Jahren. Um den Exit nach drei Jahren zu schaffen, muss man allerdings 35 Prozent der Gesamtschulden und die gesamten Verfahrenskosten, immerhin noch einmal über eintausend Euro, begleichen. Das gelingt vermeintlich nur wenigen Verbrauchern, die in der Privatinsolvenz gelandet sind. Wer allerdings während der Wohlverhaltensphase einen Job hat, der kann es durchaus schaffen, die Privatinsolvenz bereits nach drei Jahren zu beenden. Nach fünf Jahren ist ein Exit sogar recht einfach möglich. Hierfür muss man einzig und allein die Verfahrenskosten begleichen. Das sollte jedem gelingen, der sich während der Wohlverhaltensphase anstrengt, die Schulden zurückzuzahlen.

Vernünftige Freibeträge während der Wohlverhaltensphase

Und so schlimm ist auch das Leben während der Privatinsolvenz nicht. Innerhalb der Wohlverhaltensphase darf man sich auf durchaus vernünftige Freibeträge freuen. So erhält beispielsweise sogar ein Single jeden Monat einen Freibetrag von über 1.000 Euro. Wer weniger verdient oder erhält, der darf sogar alles behalten. Für Arbeitslose macht die Privatinsolvenz daher finanziell oft überhaupt keinen Unterschied. Doch auch wer sich anstrengt, um mehr zu verdienen, kann profitieren. Die Freibeträge steigen nämlich mit dem Gehalt. So ist es sogar durchaus möglich, dass Gutverdiener jeden Monat über bis zu 2.000 Euro frei verfügen können. Zusätzlich gibt es Freibeträge für Kinder, Ehepartner und Unterhaltszahlungen. So lassen sich die maximal sechs Jahre meist ganz gut überstehen!

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