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09.08.2015

Staatsschulden und private Schulden im Vergleich

Seit Jahren gibt es Diskussionen darum, wie mit Schuldenstaaten wie Griechenland umgegangen werden soll. Ist ein lockerer Kurs notwendig, damit die Staaten ihre Schulden wieder in den Griff bekommen können? Ist es im Gegenteil erforderlich, noch härter vorzugehen? Einfach lassen sich diese Fragen nicht beantworten. Ein Vergleich zu normalen Schuldnern ist allerdings ein guter Ansatz. Sie heißen Italien, Spanien, Portugal und Griechenland und sie alle haben eines gemein: Ein enorm hohes Defizit. Während sich besonders in Spanien und Portugal jede Menge Licht am Ende des Tunnels zeigt, geht es in Italien nur sehr langsam voran. In Griechenland wäre Stillstand nach der letzten politischen Krise nahezu ein Euphemismus. Bei diesen Voraussetzungen überrascht es nicht, dass immer mehr Experten und Berater der Regierung fordern, dass ein schärferer Kurs notwendig ist, um Länder wie Griechenland auf Kurs zu bringen. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche freie Ökonomen, die besonders für Griechenland einen Kurs der Lockerung – inklusive eines Schuldenschnitts – fordern. Einen „richtigen“ Kurs kann man so nur schwer finden.

Privatschuldner haben die Möglichkeit einer Privatinsolvenz

Um das Thema Staatsschulden mit den privaten Finanzproblemen der Deutschen zu verbinden, ist es notwendig, einen Blick auf die Privatinsolvenz zu werfen. Letztere ist bei vielen Inhabern eines Onlinekontos ohne Schufa und anderen Schuldnern zwar nur die Ultima Ratio, aber dennoch ein hilfreiches Mittel. Zumindest in manchen Situationen ist ein Schuldenabbau nur noch durch eine Privatinsolvenz notwendig. Eine solche Möglichkeit hat ein Staat wie Griechenland nicht. Entweder das Land begleicht seine Schulden immer fristgerecht oder es geht pleite. Einen geregelten Schuldenabbau mit einem klaren Schnitt und einem Schuldenerlass am Ende gibt es für Staaten nicht – das gilt für Griechenland genauso wie für andere Problemkinder wie Italien.

Schuldenschnitt für Privatschuldner

Die Privatinsolvenz ist allerdings auch für Privatschuldner meist nichts anderes als eine allerletzte Lösung. Davor lässt sich etwa eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern anstreben. Wer beispielsweise auf eine Kombination aus einer guten Schuldnerberatung und einem Onlinekonto ohne Schufa setzt, der hat gute Chancen, die Schulden hinter sich zu lassen. Notwendig ist dafür ein klarer Plan, wie die Schulden abgebaut werden sollen. Im Rahmen dieses Plans ist meistens kein Schuldenschnitt vorgesehen, in Ausnahmefällen ist das aber durchaus möglich. Sieht ein Schuldner beispielsweise die Möglichkeit, dass er seine Verbindlichkeiten innerhalb von wenigen Jahren abbaut, dafür aber zwingend einen Schuldenschnitt benötigt, geben die Gläubiger oft nach. Im Fall von Griechenland wurde ein solcher Schuldenschnitt von Seiten der Gläubigerstaaten zuletzt kategorisch abgelehnt. Da haben es Privatschuldner teilweise deutlich einfacher.

Große Einschnitte für alle Schuldner

Wenngleich sich private Schulden in mancherlei Hinsicht einfacher abbauen lassen als Staatsschulden, ändert das nichts daran, dass Schulden meist für alle Beteiligten mit großen Einschnitten verbunden sind. Egal ob die Rentner in Griechenland oder der Schuldner in Deutschland – finanzielle Probleme machen die persönliche Situation für die Menschen oftmals nur schwer erträglich. Während für Griechenland das aktuelle Sparprogramm zumindest ein wenig Linderung verspricht, lässt sich eben jene für Privatschuldner durch ein Onlinekonto ohne Schufa genießen. Einfacher wird der Kampf gegen die Verschuldung durch ein Produkt wie das Online-Konto und eine gute Schuldnerberatung zweifelsohne – wie im Fall Griechenlands wird er aber dadurch noch nicht angenehmer.

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