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05.09.2015

Studienkredite werden immer häufiger in Anspruch genommen

Die Finanzierung des Studiums ist in Deutschland alles andere als einfach. Wer seine Bildung finanzieren will, der muss sich meist auf seine Eltern verlassen. Fast neun von zehn Studenten greifen dafür auf Finanzmittel der Eltern zurück. Auf Platz zwei der Finanzierungsformen findet sich die staatliche Studienbeihilfe BAföG wieder. Doch auch Studienkredite werden immer relevanter. Wer sich sein Studium an einer Hochschule finanzieren will, der hat es oft alles andere als einfach. Je nach Studienort und Studiendauer errechnet etwa der Tagesspiegel einen Finanzierungsbedarf in Höhe von 34.200 bis 66.000 Euro. Im Normalfall kommen bei diversen Studiengängen wie Jura, wo teurere Lernmaterialien angeschafft werden oder Kulturwissenschaften, wo meist ein Auslandsaufenthalt vorausgesetzt wird, weitere Kosten oben drauf. Besonders schwierig wird die Finanzierung auch dann, wenn man einen Auslandsaufenthalt an einer renommierten Universität plant. Die Lebenserhaltungs- und Studienkosten in Ländern wie den USA oder Großbritannien oder Städten wie Paris sind enorm hoch und überschreiten das normale Budget noch einmal um das Vielfache.

Studium ohne eigene Verschuldung

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Wer nach dem Studium nicht zwingend auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen will, um eine Privatinsolvenz zu verhindern, sollte sich daher schon vor dem Studium mit der Finanzierung auseinandersetzen. Für die meisten Studenten bedeutet das, bei den Eltern nachzufragen, ob sie die Finanzierung übernehmen können. Zusätzlich ergibt sich oft eine Finanzierung über das staatliche Studienbeihilfeprogramm BAföG. Mehr als 600.000 und damit knapp 20 Prozent aller deutschen Studenten wird vom Staat unterstützt. Hier gilt allerdings ähnlich wie bei einem Studienkredit, dass man sich teilweise verschuldet. Nur die Hälfte der monatlichen BAföG-Zahlung erhält man geschenkt. Den Rest muss man nach seinem Studium zurückzahlen – immerhin zinsfrei. Dazu kommt allerdings, dass die Anforderungen für den Erhalt von BAföG sehr hoch sind. Nur wenn die Eltern wirklich wenig Geld verdienen, erhält ein Student auch die staatliche Unterstützung.

Stipendien, Jobs und Kredite

Dass ein Online-Konto ohne Schufa als nötiges Produkt im Kampf gegen Schulden nach dem Studium nicht nur ein Horrorszenario ist, sieht man daran, dass nicht einmal jeder fünfte Student in Deutschland vom Staat unterstützt wird. Abgesehen von denjenigen, die genug Geld von den Eltern bekommen, gibt es auch noch viele hunderttausende, die auf andere Finanzierungsvarianten angewiesen sind. Dafür stehen beispielsweise Stipendien zur Verfügung, doch auch von diesen gibt es nur wenige – ausgewählt werden zudem meist nur junge Menschen mit besonderen Fähigkeiten oder überdurchschnittlichen Noten. Für einen „Normalo“ ist dagegen meist ein Job die sinnvollste Alternative, ein solcher kann allerdings die Noten im Studium gefährden, wenn man sich überarbeitet – ein Teufelskreis, dessen Ausweg oft nur ein Studienkredit ist.

Unterschiedliche Varianten von Studienkrediten

Wie der Tagesspiegel berichtet, wurden allein im Jahr 2014 mehr als 60.000 neue Kreditverträge für Studienkredite unterschrieben. Daran sieht man deutlich, dass nicht gerade wenige Menschen nach dem Studium von einem Onlinekonto ohne Schufa profitieren könnten, um ihre Schulden wieder in den Griff zu bekommen. Die Studienkredite funktionieren dabei zumeist nach demselben Muster. Man erhält als Student jeden Monat Geld von einer Bank oder einem Bildungsfonds und muss dann nach dem Studium – meist mit einer Karenzfrist zur Jobsuche – den Kredit wieder abstottern. Die Zinssätze liegen dafür zwischen drei und zehn Prozent und sind meist flexibel. Wer auf einen Studienkredit angewiesen ist, sollte daher vergleichen – so lassen sich übergroße finanzielle Risiken nach dem Studium vermeiden.

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