Blog von Onlinekonto.de

Aktuelle News, Berichte und Hintergrundinformationen

Unser Onlinekonto-Blog berichtet nicht nur über Neuerungen am Produkt. Wir beleuchten die aktuellsten Themen rund um Onlinekonten, Prepaid MasterCards und Co. Dabei bleiben lohnt sich!

Service rund um die Uhr

Sie haben Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Hotline
16.04.2015

Thomas Middelhoff stellt offiziell Antrag auf Privatinsolvenz

Grundsätzlich bietet sich das Online-Konto für alle Schuldner an. Egal ob man kurz vor der Privatinsolvenz steht, schon mitten in der Wohlverhaltensphase steckt oder gerade die Privatinsolvenz hinter sich gelassen hat – mit dem Onlinekonto kann man immer profitieren. Das gilt aber nicht für jeden, denn Menschen wie Thomas Middelhoff würde auch das Onlinekonto nicht mehr helfen.

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Thomas Middelhoff hat offiziell Privatinsolvenz angemeldet. Das geht aus Berichten mehrerer Tageszeitungen hervor. Der große Manager vergangener Tage am Ende? Man mag es kaum glauben, hatte der Mann doch einst ein Millionenvermögen. Nun aber scheinen sich so hohe Forderungen von Gläubigern summiert zu haben, dass Middelhoff diese nicht mehr begleichen kann. Momentan sitzt der ehemalige Top-Manager darüber hinaus wegen Untreue und Steuerhinterziehung im Gefängnis. Bezüglich seiner Privatinsolvenz gibt es aber noch einige Fragen, denn wie einige Zeitungen herausgefunden haben, soll Middelhoff vor dem Privatinsolvenzantrag große Teile seines Vermögens verschoben haben. Sollte man dies nachweisen können, droht auch den Angehörigen von Middelhoff eine Pfändung im Rahmen der Privatinsolvenz. Auch das Online Konto kann nicht immer helfen Zwar hilft ein Onlinekonto ohne Schufa dabei, die Verschuldung auch dann in Grenzen zu halten oder gar abzubauen, wenn andere Banken nicht mehr helfen wollen. Immer aber kann auch das Online-Konto nicht zum Sieg gegen die Überschuldung führen. So etwa im Fall von Middelhoff, denn Experten beziffern seine Schuldenlast auf mehrere Millionen Euro. Auch hier gibt es aber einige Streitpunkte, denn bezüglich der meisten Forderungen laufen noch Gerichtsprozesse. Da fordert Middelhoff beispielsweise von ehemaligen Geschäftspartnern Schadensersatz. Diese wiederum fordern einen solchen von Middelhoff und verweisen noch auf offene Rechnungen. Viele Fragen, welche die Gerichte zuerst klären müsse. Privatinsolvenzantrag gestellt paper workDennoch steht fest, dass Thomas Middelhoff in die Privatinsolvenz gehen wird. Der Manager muss entsprechend in den nächsten sechs Jahren einen bescheidenen Lebensstil prägen. Auf ein Onlinekonto wird er aber wohl dennoch nicht setzen, um die Insolvenz schneller hinter sich zu lassen. Viel mehr gilt es in Expertenkreisen als sicher, dass Middelhoff große Teile seines Vermögens auf nahe Angehörige verschoben hat. So etwa auch die meisten Immobilien, die der ehemalige Top-Manager im Raum Bielefeld besessen hat. Sollten diese im Rahmen des Insolvenzverfahrens und einiger Klagen, die sich mittlerweile sogar schon gegen die Familie Middelhoffs richten, nicht gepfändet werden, könnte Middelhoff eventuell schon nach drei oder fünf Jahren die Privatinsolvenz beenden – ganz ohne eigenes Zutun oder das Ansparen einer höheren Geldsumme auf einem Online-Konto. Vermögen kann nicht einfach verschoben werden Das allerdings halten Experten für zweifelhaft. Vermögen kann man vor einer Privatinsolvenz nicht einfach grundlos verschieben. Viel mehr sind dafür relevante Gründe von Nöten, die nicht nur mit einer Reduzierung des eigenen Vermögens im Privatinsolvenzprozess zu tun haben. Ob Middelhoff und Familie diese vorliegen können, ist fraglich. Allerdings ist zudem unklar, ob Middelhoff und Familie bis zuletzt nicht auch ein enormes Barvermögen hatten. Dieses ist im Rahmen einer Privatinsolvenz nur schwer greifbar, besonders dann, wenn es auf mehrere Personen verteilt ist. So bleiben im Fall Middelhoff viele Fragen, die sich wohl erst in den nächsten Monaten von Gerichten klären lassen werden. In diesem Fall steht eines fest: Hier kann das Onlinekonto nicht helfen.

Weitere News lesen Sie unter Kreditkartennews