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12.12.2015

Überschuldete Rentner werden zu einem immer größeren Problem

Eigentlich klingt es nicht spektakulär: Etwa jeder 50. Rentner in Deutschland kann seine Forderungen nicht mehr begleichen und gilt hierzulande als überschuldet. Insgesamt kann dagegen knapp jeder Zehnte seine Forderungen nicht mehr begleichen. Warum also spricht jeder über die Schulden der Rentner? Weil die Entwicklung sich wohl noch verstärken wird. In Deutschland ist jeder 50. Rentner überschuldet. Das klingt im ersten Moment wenig spektakulär, denn in allen anderen Altersgruppen (außer den noch nicht volljährigen) ist die Zahl der Überschuldeten höher. Dennoch ist die Entwicklung bedenklich, denn gerade diese Altersgruppe setzt nur sehr selten auf Produkte wie das Online Konto ohne Schufa und andere Hilfe – etwa durch eine Schuldnerberatung. Das führt dazu, dass Überschuldung in dieser Altersgruppe meist dazu führt, dass Rentner mit ihren Schulden entweder in die Privatinsolvenz gehen oder bis zu ihrem Tod einen großen Teil ihres Einkommens für den Schuldendienst aufbringen müssen. Nicht gerade ein erquickendes Schicksal für die letzten Lebensjahre.

150.000 Überschuldete über 70 Jahre

paper workWenngleich die Zahlen im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen gering sind, bleiben sie absolut doch sehr hoch. 150.000 Menschen über 70 Jahre können hierzulande ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Kaum einer davon lässt sich durch ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung unterstützen. Auch unter den 60- bis 69-Jährigen ist die Zahl mit 471.000 Überschuldeten erschreckend hoch. Wenngleich hier die Rate derjenigen, die sich helfen lassen, größer ist, bleibt sie problematisch gering. Das liegt zweifelsfrei auch daran, dass ein Rentner mit einem Produkt wie dem Onlinekonto, das hauptsächlich auf eine Kontoverwaltung im Internet setzt, aber besonders durch die Schuldenbremse so wichtig ist, um die Schulden in den Griff zu bekommen, relativ wenig anfangen kann.

Entwicklung wird sich verschlimmern

Was deutlich problematischer ist als die Gesamtzahl derjenigen Rentner, die mit großen finanziellen Problemen zu kämpfen haben, ist die Entwicklung in den letzten Jahren. In keiner anderen Altersgruppe ist die Zahl der Überschuldeten so stark gestiegen wie unter denjenigen, die über 70 Jahre alt sind. Auch unter den 60- bis 69-Jährigen ist der prozentuale Anstieg erschreckend. Damit aber noch nicht genug. Denn theoretisch sollten in den nächsten Jahren noch viel mehr Rentner auf Produkte wie das Online-Konto angewiesen sein. Das erklärt sich dadurch, dass die Zahl der Rentner per se steigt, dafür aber die Höhe der Renten in den meisten Fällen zurückgeht. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird das Problem also in den nächsten Jahren wohl noch deutlich schlimmer. Immerhin besteht aber Hoffnung, dass mehr Rentner auf Produkte wie das Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen.

Verschiebung der Probleme von West nach Ost

Auch regional bahnt sich in den nächsten Jahren eine ernstzunehmende Verschiebung an. Während bislang die meisten Rentner mit Schulden (auch prozentual) im Westen leben, wird sich das Bild in einigen Jahren wenden. Die oft üppigen Renten aus der DDR fallen vielfach weg. Stattdessen drohen viele geringe Renten, da die Gehälter in Ostdeutschland nach der Wende immerzu niedriger waren als im Westen. Dazu kommt die große Arbeitslosigkeit direkt nach der Wende. In den ostdeutschen Bundesländern also droht Überschuldung im Alter bald noch ein deutlich größeres Problem zu werden. Wie man es in den Griff bekommen kann, ist derweil noch nicht bekannt.

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