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10.05.2015

Unternehmen drohen auch weiterhin mit der Schufa

Ein Schufa-Eintrag ist für viele Menschen eine schlimme Drohkulisse. Das machen sich Unternehmen, die auf ausstehende Zahlungen warten, gerne zu Nutze. Doch das ist, wie der Bundesgerichtshof (BGH) vor kurzem festgestellt hat, nicht rechtens. Dennoch kommen Schufa-Drohungen auch heute noch relativ häufig vor. Nur selten können Verbraucher dagegen etwas tun, wenn sie nicht vor Gericht ziehen wollen. paper workVor Gericht hat ein Mobilfunkanbieter erst vor wenigen Wochen eine Rüge erhalten. Eine Drohung mit einem Schufa-Eintrag ist laut dem Bundesgerichtshof (BGH) nur dann zulässig, wenn nachgewiesen ist, dass die Forderung unbestritten und begründet ist. Bestehen darüber Zweifel, ist von einer Schufa-Drohung, egal ob telefonisch oder schriftlich, abzusehen. Der Mobilfunkanbieter selbst verzichtet schon seit Jahren auf die im Urteil kritisierte Formulierung. Dennoch gibt es auch weiterhin Unternehmen, die versuchen, eine Drohkulisse aufzubauen, in dem sie mit einem Schufa-Eintrag drohen. Mit einem Online-Konto ohne Schufa kann man der Welt der Schufa zwar entkommen, einen negativen Schufa-Eintrag hat man allerdings dennoch eher ungern. Unternehmen drohen weiterhin mit der Schufa Die meisten großen Konzerne drohen heutzutage nicht mehr mit der Schufa. Die Angst vor einem Rechtsstreit und einem Imageverlust ist bei vielen zu groß. Anders sieht es allerdings bei vielen kleineren Firmen aus. Besonders in als wenig kooperativ bekannten Branchen wird weiterhin gerne eine Drohkulisse aufgebaut. Das funktioniert auf mehrere Arten: Etwa durch Schreiben oder durch Anrufe. Besonders bei Letzteren haben Privatpersonen Probleme, denn nachweisen kann man einen Verstoß gegen geltendes Recht hier nur schwerlich. Vielen Menschen ist der Weg vor Gericht auch schlichtweg zu kompliziert. Hier helfen zwar oft auch die Verbraucherschutzverbände, doch auch das für viele Menschen mit Aufwand verbunden. Schufa-Drohungen am besten ignorieren

© Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

So macht es tatsächlich am meisten Sinn, Schufa-Drohungen einfach zu ignorieren. Anstatt sich einschüchtern zu lassen, sollte man ganz entspannt abwarten. Ist eine Forderung unbegründet oder ist sie bereits bestritten, so muss man sich vor Nichts fürchten. Ein Schufa-Eintrag ist in Situationen wie diesen nicht möglich. Wer dem System Schufa komplett entkommen will, der kann für das alltägliche Leben auf ein Online Konto ohne Schufa setzen. Dieses kann ganz ohne die Übermittlung von Daten zwischen Schufa und Bank geführt werden. So spielen ein Schufa-Eintrag und damit auch eine mögliche Schufa-Drohung überhaupt keine Rolle mehr. Wer auf ein Online-Konto setzt, der spart zweifelsohne Nerven. Dennoch muss man sich keine Sorgen machen, denn Schufa-Einträge dürfen nur in berechtigten Fällen erfolgen. Darauf achtet sogar die Auskunftei selbst. Schufa-Selbstauskunft anfordern Wer sich nicht sicher ist, ob Schufa-Drohungen teilweise unberechtigt in die Schufa Score einberechnet wurden, der sollte selbstständig und regelmäßig seine eigenen Schufa-Daten kontrollieren. Jedes Jahr ist eine einmalige Schufa-Auskunft für jeden deutschen Bürger kostenlos möglich. Wer sich einmal durch die schwierige Online-Beantragung (auf kostenlose Variante achten!) durchgeklickt hat, der bekommt eine detaillierte Auskunft wenige Tage später per Post. Fällt dann ein Eintrag auf, der entweder falsch oder veraltet ist, so hat man das Recht, diesen löschen zu lassen. Wer auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzt, der muss sich über Schufa-Einträge zwar grundsätzlich keine Gedanken machen, wenn es um Finanzthemen geht. Da die Schufa aber auch in anderen Lebensbereichen zu einem Problem werden kann, sollte man die Schufa-Score dennoch regelmäßig überprüfen.

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