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29.01.2015

Viele Griechen stehen wegen Einsparungen am Abgrund

Seit Jahren kämpft Griechenland gegen den Staatsbankrott. Während durch strikte Austerität die Staatsfinanzen wieder in den Griff bekommen werden konnten, geht es den Menschen weiter schlecht. Sie haben es noch schwerer als vor den Sparmaßnahmen, denn viele Sozialleistungen wurden seitdem zusammengestrichen. Für viele geht es wohl in die Privatinsolvenz.

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Ein Onlinekonto ohne Schufa – von so etwas können viele Griechen nur träumen. Ein Konto bringt den „Verlorenen“ im Land nicht einmal mehr etwas, denn Geld wird auf dieses eh nicht mehr überwiesen. In Griechenland gibt es kein Sicherungssystem, das mit dem Deutschen zu vergleichen wäre. 360 Euro, so viel erhalten arbeitslose Griechen im Monat. Das Problem: Diese Förderung gibt es nur in den ersten zwölf Monaten der Arbeitslosigkeit. Wer danach noch keinen Job gefunden hat, der erhält auch vom Staat kein Geld mehr. Eine Grundsicherung, wie sie in Deutschland durch Hartz IV sichergestellt ist, existiert in Griechenland nicht. Die daraus resultierenden Probleme zeigen sich besonders im Norden des Landes. Neuer Premier, neues Glück? Nach den Parlamentswahlen am vergangenen Sonntag stehen die Zeichen in Griechenland auf Regierungswechsel. Der neue Premier Alexis Tsirpas, Vorsitzender des „Bündnis der radikalen Linken“ (Syriza), konnte bei den Neuwahlen die meisten Stimmen sammeln. Er will die Sparmaßnahmen lockern und die Gläubiger zu einem Schuldenschnitt zwingen. Das könnte vielen Griechen helfen, denn auch für Jugendliche ist ein Onlinekonto, ein Girokonto mit zahlreichen Funktionen, nichts als Wunschdenken. Im Moment sind in Griechenland knapp 60 Prozent der Jugendlichen ohne Arbeit. Kaum einer von ihnen hat eine Chance auf einen Job, völlig egal, ob ein Universitätsabschluss vorliegt oder nicht. In einer solchen Situation sind auch viele Erwachsene. Insgesamt liegt die Arbeitslosigkeit bei etwa 25 Prozent, damit ist jeder vierte Einwohner Griechenlands arbeitslos. Die Griechen haben nichts zu verlieren [caption id="attachment_710" align="alignleft" width="120" class=" "]© Michal Wozniak | Dreamstime Stock Photos © Michal Wozniak | Dreamstime Stock Photos[/caption] Während man in Deutschland trotz Schulden mit einem Online-Konto noch seine Grundbedürfnisse erfüllen und auf finanzielle Eigenständigkeit setzen kann, stehen viele Griechen vor dem Nichts. Sie haben nichts mehr zu verlieren, auch deswegen konnte die Partei des linksradikalen Tsirpas bei den Parlamentswahlen so viele Stimmen sammeln. Egal ob „Grexit“ – also der Ausstieg Griechenlands aus der Währungsunion – oder ein Ende der Sparpolitik. Mittlerweile ist vielen Griechen alles egal, sie hoffen einzig auf eine Verbesserung ihrer Lebenssituation. Tsirpas brachte das vor dem Gang in die Wahllokale am Sonntag auf den Punkt. Er wolle sich dafür einsetzen, dass die Griechen wieder ein „würdevolles Leben“ führen könnten. Die Sparmaßnahmen machen das momentan für viele Griechen unmöglich. Deutschen Schuldner geht es verhältnismäßig gut Wenngleich das für viele ein schwacher Trost ist: Den deutschen Schuldnern geht es verhältnismäßig gut. Sie können darauf bauen, auch in den schwierigsten Zeiten durch eine Grundsicherung abgesichert zu sein. Wer sich zudem für eine Schuldnerberatung und ein Onlinekonto ohne Schufa entscheidet, der kann meist binnen relativ kurzer Zeit einen Weg aus der Schuldenfalle finden. Für viele Griechen gibt es diese Möglichkeit nicht. Sie finden keine Arbeit, sie erhalten keine Grundsicherung und sind teilweise heillos überschuldet. Einen Ausweg gibt es für viele nicht. In Deutschland teilt kaum jemand dieses Schicksal. Das liegt nicht zuletzt an modernen Produkten wie dem Online Konto!

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