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18.08.2014

Viele Schuldner kämpfen mit Krankheiten

Viele Personen, die mit Schulden oder einer Privatinsolvenz zu kämpfen haben, sind krank. Das berichtet das Solinger Tagblatt in Berufung auf Zahlen der lokalen Schuldnerberatungsstelle der Diakonie. Demnach leiden insgesamt 80 Prozent der Personen, die sich mit Schulden herumschlagen, unter Rückenschmerzen, Schlafstörungen und Erschöpfung. Es sind schockierende Zahlen, welche das Solinger Tagblatt in seiner Online-Ausgabe veröffentlicht hat. Ganze 80 Prozent der Schuldner quälen sich laut Statistik der örtlichen Schuldnerberatungsstelle mit einem körperlichen Erbrechen wie Rückenschmerzen, Schlafstörungen und Erschöpfung herum. Damit aber noch nicht genug, denn darüber hinaus gaben 40 Prozent der Befragten an, dass sie sich als seelisch krank bezeichnen würden. Allerdings sollten die Zahlen mit Vorsicht genossen werden, immerhin ging es bei der Umfrage um eine Selbsteinschätzung der Schuldner. Ärzte wurden zu den Problemen der Betroffenen nicht befragt. Über 1.000 Klienten in Solingen Das Solinger Tagblatt berichtet im Rahmen der Ausführungen über Schuldner in Solingen über mehr als 1.000 Klienten, die im letzten Jahr Hilfe bei der Schuldnerberatung gesucht hätten. Insgesamt 618 von Schulden betroffene Menschen wurden über einen längeren Zeitraum von der Beratungsstelle der Diakonie betreut. Weitere 197 Betroffene wurden über eine kürzere Zeit betreut, 148 hätten an einer Informationsveranstaltung teilgenommen. Außerdem konnte 208 Klienten bei einer Privatinsolvenz weitergeholfen werden. Die Zahlen zeigen, dass in der nordrhein-westfälischen Stadt deutlich mehr Menschen mit einer Privatinsolvenz zu kämpfen haben als im deutschen Durchschnitt. Das liegt auch an der hohen Arbeitslosigkeit in der Stadt. Ängste, Depressionen und Burnout „Wir hören öfter Sätze wie ‚seit einem Jahr bin ich schon krank. Ich schaffe es immer noch nicht, mich alleine um die Regelung der alltäglichen Dinge zu kümmern’ oder ,eine Zeit lang habe ich den Kopf in den Sand gesteckt und war nicht mehr in der Lage, meine Post selbstständig zu öffnen’“, gab die Schuldnerberaterin Evamaria Meier-Frings gegenüber dem Solinger Tagblatt zu Bedenken. Die Probleme lägen auch auf einer psychischen Ebene, macht Meier-Frings deutlich. Bei den seelischen Krankheiten wurden unter anderem Ängste, Depressionen und Burnout genannt. Wie bereits länger bekannt ist, stehen diese psychischen Erkrankungen in einem engen Zusammenhang mit persönlichen Schicksalsschlägen wie einer Privatinsolvenz. Arbeitslosigkeit, Trennung und gescheiterte Selbstständigkeit In der Umfrage wurden die Schuldner auch gefragt, warum sie sich mit den Schulden herumschlagen müssen. Sie gaben dabei hauptsächlich an, dass sie in die Arbeitslosigkeit gerutscht seien oder eine Trennung durchgemacht hätten. Auch eine gescheiterte Selbstständigkeit gilt als wichtiger Grund für eine spätere Privatinsolvenz. Bei der Befragung zeigt sich deutlich, dass viele Menschen unverschuldet in Not geraten sind. Besonders persönliche Schicksalsschläge stehen auch in engem Zusammenhang mit den psychischen Erkrankungen, mit denen viele Schuldner kämpfen müssen. Wer zumindest keine Probleme mit der Schufa haben will, kann mit dem Onlinekonto ein Girokonto eröffnen, ohne Bonität vorweisen zu müssen. Damit lässt sich zumindest ein Problem aus dem Weg räumen.

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