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13.11.2015

Von der Schufa-Selbstauskunft soll man Gebrauch machen

Wie eine aktuelle Umfrage von Creditreform ergibt, nutzt gerade einmal jeder Dritte die Möglichkeit, eine kostenlose Schufa-Selbstauskunft anzufragen. Die Mehrheit der Bevölkerung interessiert sich entsprechend überhaupt nicht für die eigene Bonität. Die genauen Gründe dafür sind nicht bekannt, vermutlich haben einige aber schlichtweg bereits resigniert. Ein Onlinekonto ohne Schufa ist ein guter Ausweg, wenn man auf Grund einer schlechten Schufa-Auskunft an kein anderes Kontoprodukt mehr kommt. Doch den Kopf auf Grund einer schlechten Bonität komplett in den Sand zu stecken, ist definitiv auch keine Lösung. Zu wichtig ist die Schufa-Score für viele andere Dinge, etwa bei der Wohnungssuche oder beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags. Wer also seine Finanzen durch ein Online Konto ohne Schufa in den Griff bekommen hat, der sollte sich dennoch auch weiterhin mit der eigenen Bonität beschäftigen. Wenngleich es zweifelsohne schwierig ist, die Schufa-Score positiv zu beeinflussen, ist es doch möglich. Dass gerade einmal ein Drittel aller Deutschen die einmal im Jahr kostenfrei zur Verfügung stehende Schufa-Selbstauskunft nutzt, sollte sich ein den nächsten Jahren entsprechend zwingend ändern.

Selbstauskunft muss einmal im Jahr kostenlos sein

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Ein Problem ist, dass viele Menschen überhaupt nicht wissen, dass sie eine Selbstauskunft anfordern können. Das liegt auch daran, dass die Schufa die kostenlose Alternative zu den vielen kostenpflichtigen Auskunft-Modellen überhaupt nicht bewirbt. Stattdessen macht die Schufa auf ihrer Website den Eindruck, dass man gar keine Möglichkeit hat, an eine kostenlose Auskunft zu kommen. Vielmehr hat man als Verbraucher den Eindruck, dass man entweder einen hohen Einmalbetrag bezahlen oder sogar ein Abonnement abschließen muss, um an die eigenen Bonitätsdaten zu gelangen. Das allerdings ist nur dann notwendig, wenn man die Schufa-Auskunft ein zweites Mal im Jahr benötigt. Wer dagegen das erste Mal innerhalb eines Jahres die Auskunft anfordert, der hat das Recht auf eine kostenlose Erstellung und Übersendung der Auskunft.

Selbstauskunft bietet wichtige Informationen

Wenngleich die Schufa versucht, den Erhalt der Selbstauskunft so kompliziert wie irgendwie möglich zu machen, sollte man nicht auf die Auskunft verzichten. Das gilt auch dann, wenn man sowieso auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzt und sich in Finanzdingen nicht mehr mit der Schufa beschäftigen muss. Die Selbstauskunft bietet nämlich wichtige Informationen darüber, warum die Score entweder positiv oder negativ ist. Auffällig ist dabei hin und wieder auch, dass Einträge teilweise falsch oder veraltet sind. Diese Einträge belasten aber dennoch vielfach die Bonität, sorgen also dafür, dass man als weniger kreditwürdig wahrgenommen wird. Wem solche Einträge in der Selbstauskunft auffallen, der sollte eine Löschung erwirken – zur Not auch über den eigenen Anwalt.

Dank Selbstauskunft zu besserer Bonität

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass man durch die Schufa-Selbstauskunft sogar zu einer besseren Bonität kommen kann. Zwar ist die Berechnung der Bonität seitens der Schufa kaum nachzuvollziehen, doch wer immer einen Überblick über die vorliegenden Einträge hat, der kann zumindest Fehler ausbessern. Dazu kommt, dass einige kleine Tricks, etwa eine Erhöhung des Kreditrahmens des Dispositionskredit oder der Kreditkarte, zu einer besseren Schufa-Score führen. Die Fortschritte kann man meistens schon nach einem Jahr beobachten. Wer seine Bonität immer Blick haben will, was zweifelsfrei zu empfehlen ist, der sollte jedes Jahr Gebrauch von der Schufa-Selbstauskunft machen.  

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