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10.02.2017

Warum ist die Insolvenzverschleppung so ein großes Problem?

Immer wieder hört man von der sogenannten Insolvenzverschleppung. Doch wenn man mit Produkten wie dem Online-Konto ohne Schufa oder generell finanziellen Problemen wenig am Hut hat, kann man mit dem Begriff oft nicht viel anfangen. Was also ist die Insolvenzverschleppung und was hat es damit überhaupt auf sich? Die Insolvenzverschleppung hat sich in Deutschland zu einer durchaus relevanten Straftat entwickelt. Das liegt allen voran daran, dass die Insolvenzverschleppung tatsächlich schwere Folgen haben kann. Das gilt keineswegs nur für Geschäftspartner, sondern auch für Mitarbeiter und natürlich den Steuerzahler. Konkret handelt es sich bei der Insolvenzverschleppung um eine zu späte Anmeldung der Insolvenz, obwohl die Tatbestände nach § 15 a InsO (Insolvenzordnung) erfüllt sind. Demnach muss eine Insolvenzanmeldung „ohne schuldhaftes Zögern, spätestens aber drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung“ erfolgen. Wer diese Frist überschreitet, macht sich strafbar und muss mit einer Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren rechnen. Verantwortlich für die Anmeldung der Insolvenz ist gewöhnlich der Geschäftsführer.

Insolvenzverschleppung hat Folgen für alle Beteiligten

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Setzt ein Verbraucher nicht früh genug auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung, droht oft die Privatinsolvenz. Für die Gläubiger bedeutet das meist: Viel Geld bekommen sie am Ende nicht raus. Ähnlich ist die Sache auch bei einer Unternehmensinsolvenz. Doch die sogenannte Insolvenzverschleppung macht die Sache vielfach noch schlimmer. Das liegt allen voran auch daran, dass die Insolvenzverschleppung dazu führt, dass ein überschuldetes Unternehmen auch weiterhin Schulden aufbauen kann. Tritt dann die verspätete Insolvenz ein, sind möglicherweise noch mehr Mitarbeiter, noch mehr Zulieferer und noch mehr Kunden betroffen. Besonders bei großen Unternehmen kann der zusätzliche Schaden so mehrere Millionen Euro betragen.

Mitarbeiter von Insolvenzverschleppung besonders betroffen

Die Situation für die Mitarbeiter von Unternehmen ist durch Taten wie die Insolvenzverschleppung besonders kompliziert. Wer von einer Insolvenz eines Unternehmens betroffen ist, muss allgemein meist damit zurechtkommen, dass die eigene Situation zukünftig kompliziert wird. Ein neuer Job muss her, jedoch müssen Zahlungsverpflichtungen in der Zwischenzeit dennoch nachgekommen werden. Übergangszahlungen wie das Insolvenzgeld und das geringere Arbeitslosengeld I reichen oft nicht aus, um die laufenden Kosten zu begleichen. Wer da keine Rücklagen gebildet hat, der muss schnell auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen. Nicht gerade ein besonders angenehmes Schicksal, das man zweifelsohne nicht einmal seinem schlimmsten Feind wünscht. Die Verschleppung der Insolvenz sorgt dabei vielfach dafür, dass die Suche nach einem neuen Job noch länger dauert und entsprechend auch noch schwieriger ist.

Eine Insolvenz führt oft zu einer Kettenreaktion

Vielfach ist eine Privatinsolvenz auch deshalb sehr problematisch, weil sie zu einer echten Kettenreaktion führt. Muss eine Firma Insolvenz anmelden, sind vielfach auch andere Firmen schwer betroffen. Besonders Zulieferer müssen oft mit großen Ausfällen zurechtkommen. Auch Privatpersonen, neben Mitarbeitern natürlich auch die Inhaber, sind von einer Insolvenz oft stark betroffen. Die Privatinsolvenz ist da vielfach nicht mehr zu verhindern – nicht einmal mit einem Produkt wie dem Online-Konto ohne Schufa. Auch deshalb gibt es das Recht rund um die Insolvenzverschleppung. Je länger man das Unvermeidliche nämlich herausschiebt, umso schlimmer sind am Ende die Folgen für alle Beteiligten.  

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