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02.09.2017

Warum wird Überschuldung im Alter zu einem Problem?

Bildquelle: © Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Das Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung werden auch für ältere Menschen immer mehr zu einer ernstzunehmenden Alternative. Zwar will kaum jemand wahrhaben, dass Altersarmut in Deutschland ein echtes Problem ist, doch die Zahlen zeigen das immer mehr. Das aktuellste Beispiel dafür ist die neue Statistik zur Zahl der überschuldeten Verbraucher im Land. Dabei fällt besonders auf, dass die Zahl der Überschuldeten zwischen 60 und 65 sowie derjenigen, die mit über 70 Jahren gegen eine Überschuldung ankämpfen, deutlich gestiegen ist. Der prozentuale Anstieg fällt dabei deutlich stärker aus als in allen anderen Altersgruppen.

Überschuldungsrisiko steigt mit 55 Jahren deutlich

Feststellen lässt sich deshalb auch, dass das Überschuldungsrisiko steigt, sobald Verbraucher das 55. Lebensjahr erreichen. Statistisch gesehen beginnt die Überschuldung in diesem Alter noch einmal zu einer echten Gefahr zu werden. Früher war die Überschuldung eher ein Thema bei Verbrauchern im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, die eine Immobilie finanziert haben oder erstmals größere Kredit aufgenommen haben. Mittlerweile verschiebt sich die Gefahr immer weiter nach hinten. Das hat viele verschiedene Gründe, die sich allerdings von den klassischen Gründen für eine Überschuldung unterscheiden. Die meisten Menschen, die auf ein Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, machen das meist auf Grund eines zurückliegenden Schicksalsschlages, einer finanziellen Fehlkalkulation oder wegen der langfristigen Arbeit im Niedriglohnsektor.

Überschuldung im Alter hat mit geringem Einkommen zu tun

Die Überschuldung der älteren Verbraucher in Deutschland hat dagegen allen voran damit zu tun, dass das feste Einkommen wegfällt. Hierzulande müssen immer mehr Menschen auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa setzen, weil ihnen im Alter schlichtweg das Geld fehlt. Das liegt oft auch an einer Fehlkalkulation. Der Wegfall des regelmäßigen Arbeitseinkommens wird vielfach stark unterschätzt. Gleichzeitig scheitern die meisten älteren Menschen daran, die regelmäßigen Ausgaben zu kürzen. Die Rente macht gleichzeitig oft aber nur etwa 50 bis 70 Prozent des vorangehenden Einkommens, teilweise sogar deutlich weniger, aus. Lassen sich die Kosten für die Miete, die Nebenkosten und Lebensmittel nicht reduzieren, droht in einer solchen Situation oft die Überschuldung. Entsprechend ist es für viele Menschen im Alter schlichtweg nicht mehr möglich, den gewohnten Lebensstandard auch weiterhin zu halten.

Rücklagen für das Alter werden unterschätzt

Dazu kommt, dass viele Verbraucher nicht daran denken, Rücklagen für das Alter aufzubauen. Dabei wäre es so wichtig, für das Alter vorzusorgen. Wer das nicht tut, der läuft immer Gefahr, irgendwann auf ein Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen zu müssen. Die Überschuldung ist eine umso größere Gefahr je weniger Rücklagen vorliegen. Wer gewisse Rücklagen hat, kann zumindest Übergangszeiten ohne Schulden überstehen. Das ist oft schon genug, um sich im Alter auf die neue Situation einzustellen. Rücklagen zu bilden ist entsprechend ein erster Schritt, um ein schweres Schicksal im Alter zu verhindern.


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