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07.09.2016

Was sind die Alternativen zur Privatinsolvenz?

Die Privatinsolvenz ist unausweichlich? Das stimmt so nicht, denn es kommt stark auf die Situation an. Auch wer mit einem Online Konto ohne Schufa an einem Schuldenabbau scheitert, der hat noch unterschiedliche Möglichkeiten. Die Privatinsolvenz ist nur in bestimmten Konstellationen die einzige Lösung, die für Schuldner zur Verfügung steht. Vielfach wird davon gesprochen, dass man bei hohen Schulden gar keine andere Wahl mehr hätte als die Privatinsolvenz. Das stimmt so allerdings keineswegs, denn es gibt gute Alternativen zur Privatinsolvenz. Ob diese Sinn machen, hängt allerdings einerseits von der Höhe der Schulden und andererseits vom regelmäßig erzielten Einkommen ab. Wer beispielsweise Arbeitslosengeld II bezieht und auch auf absehbare Zeit keinen neuen Job mit gutem Gehalt oder andere Einkünfte, etwa aus einer Erbschaft, erzielen wird, sollte am besten auf eine Privatinsolvenz setzen. Nach nur sechs Jahren ist man trotz geringer Einkünfte komplett schuldenfrei. Am Ende müssen die Gläubiger fast ihre ganzen Forderungen abschreiben, da nicht damit zu rechnen ist, dass ein Schuldner noch genügend Geld aufbringen kann, um zumindest einen Teil der Schulden zurückzuzahlen.

Andere Situation mit einem regelmäßigen Einkommen

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Wer mit einem Online Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung gegen die Überschuldung ankämpft, weil ein regelmäßiges Einkommen vorliegt, hat andere Möglichkeiten. Allen voran bietet sich die sogenannte außergerichtliche Einigung an. Bei einer solchen ist es konkret so, dass ein Schuldner, meist gemeinsam mit einem Anwalt oder einem Schuldnerberater, Kontakt zu den Gläubigern sucht und versucht, mit diesen eine Einigung zu erzielen, die für beide Seiten akzeptabel ist. Das gelingt zwar nicht besonders häufig, doch von Zeit zu Zeit findet man eine Einigung. Diese kann etwa so aussehen, dass ein Teil der Schulden verfällt und der Rest mit einem klaren Plan in monatlichen Raten zurückgezahlt wird. Einem solchen Plan müssen allerdings alle Gläubiger zustimmen, nur dann kann es eine Einigung geben.

Bei hohen Schulden kann eine Zwischenlösung helfen

Trotz regelmäßigem Einkommen scheitert die außergerichtliche Einigung allerdings von Zeit zu Zeit. Nicht selten liegt das daran, dass die Schulden schlichtweg zu hoch sind. In einem solchen Fall kann teilweise auch eine gerichtliche Einigung helfen. Diese ist die letzte Möglichkeit, eine Privatinsolvenz zu verhindern und bietet sich insbesondere dann an, wenn es einen oder zwei Gläubiger gibt, die keine Einigung erzielen wollen. Hat man sich mit den meisten oder den wichtigsten Gläubigern bereits geeinigt, hat ein Gericht je nach Situation die Möglichkeit, widerwillige Gläubiger zu überstimmen. Ein Plan im Rahmen der gerichtlichen Einigung muss also nicht zwingend von allen Gläubigern akzeptiert werden. Auch diese Einigung wird aber nicht besonders häufig erzielt.

Die Privatinsolvenz bietet verschiedene Auswege

Klappt keiner der Auswege und schafft man es auch nicht mit einem Online Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung, die eigenen finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen, bleibt nur noch die Privatinsolvenz. Doch auch diese ist kein fixes Schicksal. Im Rahmen einer Privatinsolvenz hat man unterschiedliche Möglichkeiten. So kann man die Privatinsolvenz bereits nach drei Jahren beenden, wenn man mindestens ein Drittel der Gesamtschulden zurückgezahlt hat und zusätzlich für die Verfahrenskosten aufkommt. Nach fünf Jahren ist Schluss, wenn man zumindest die Verfahrenskosten begleichen kann. Nur wer auch das nicht schafft, der muss weiterhin volle sechs Jahre auf niedrigem Standard leben.

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