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14.02.2017

Wenn der Testamentsvollstrecker das Erbe verzockt

Rund um Erbschaften kommt es immer wieder zu kuriosen Fällen. Wie fast immer im Leben geht es dabei allen voran um das Geld. Besonders für Menschen, die auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa oder eine Schuldnerberatung setzen müssen, ist eine Erbschaft nämlich oft der Ausweg. Doch nicht immer geht dabei alles rechtens zu, wie ein aktueller Fall aus Osnabrück zeigt. Mit der Liebe innerhalb der Familie ist es oft vorbei, wenn es um eine Erbschaft geht. Besonders, wenn die Sache nicht klar geregelt ist, sind Probleme im Prinzip vorprogrammiert. Doch auch wenn alles klar festgeschrieben ist, heißt das noch nicht, dass es nicht zu Streit kommt. Das liegt vor allem daran, dass es meistens mindestens einen Erben gibt, der mit der jeweiligen Aufteilung nicht einverstanden ist. Teilweise trifft es auch noch gerade die Person, die sowieso mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Eine Erbschaft verspricht da oft einen Ausweg, möglicherweise sogar die Verhinderung der Privatinsolvenz. Oft muss man wegen einem spontanen Geldsegen vorerst nicht mehr auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa setzen.

Kurioser Fall in Osnabrück

© Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Ein besonders verrückter Fall hat sich zuletzt in Osnabrück abgespielt. Dort wurde laut der Neuen Osnabrücker Zeitung ein Lebensgefährte einer verstorbenen Frau als Testamentsvollstrecker ernannt. Für die Kinder der Verstorbenen war das vorerst kein Problem. Sie vertrauten dem Mann. Ein Fehler wie sich später herausstellte. Anstatt das Vermögen an die Erben zu verteilen, hat er das Geld komplett selbst genutzt. Eine Privatinsolvenz hat er bereits hinter sich. Auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung müsste er heute wohl dennoch wieder setzen, denn finanziell sieht es erneut nicht gut aus.

Abhebungen im hohen fünfstelligen Bereich

Dass der Mann das Geld rumgebracht hat, steht außer Frage. Insgesamt soll er fast 80.000 Euro aus dem Vermögen seiner verstorbenen Partnerin genutzt haben, um das eigene Leben zu finanzieren. Unter anderem hat er das Geld investiert, um eine Spielbank aufzusuchen – insgesamt über 30 Mal. Einen Einblick ins Testament gewährte er den anderen Erben nicht. Stattdessen nutzte er das Geld einzig und allein für den eigenen Lebenswandel. Das gesamte Geld hat er zwar nicht herumgebracht, die Schulden sind aber bereits wieder so hoch, dass das Erbe sofort in die Insolvenzmasse einfließt. Damit ist auch das Haus der Verstorbenen verloren. Die drei Kinder gehen komplett leer aus, wenngleich ihnen laut Testament ein Großteil des Erbes zugestanden hätte.

Lange Haft für den verschuldeten Mann

Der Mann, der nun höchstwahrscheinlich auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen muss, geht nun erst einmal ins Gefängnis. Vor Gericht wurde er zur von der Staatsanwaltschaft geforderten Maximalstrafe von dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Das Argument, dass er durch den Tod seiner Partnerin in eine tiefe Lebenskrise abgerutscht sei, wollte das Gericht nicht gelten lassen. Nach der Zeit im Gefängnis steht für den Mann erst einmal wieder der Schuldenabbau an – dieses Mal allerdings ohne Privatinsolvenz. Die Geschichte zeigt gut: Betrug lohnt sich nicht, auch wenn es auf den ersten Blick noch so reizvoll und einfach wirkt. Am Ende wird man doch gefasst und muss – wie in diesem Fall – möglicherweise sogar ins Gefängnis.

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