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01.09.2014

Wenn die Liebe in die Privatinsolvenz führt

Es sind die Geschichten, welche die Privatinsolvenz mehr als nur menschlich erscheinen lassen. Die Geschichte eines 47-jährigen Düsseldorfers wurde vor wenigen Tagen im Kölner Express veröffentlicht. Als erfolgreicher Inhaber einer Partnervermittlung stürzte Markus P. in die Privatinsolvenz – Schuld war er allerdings keineswegs selbst. Die Privatinsolvenz ist ein schweres Schicksal und doch ist sie auch ein neuer Start. Das zeigt die Geschichte von Markus P., der in Düsseldorf mit einer Partnervermittlung ansässig ist. Das Geschäft boomte, der Inhaber wurde reich. Seine Gewinne nutzte er allerdings nicht dafür, sich ein gutes Leben zu machen, sondern um für seine Liebe zu kämpfen. Zuerst finanzierte er seiner damaligen Freundin ein Luxusleben, dann bezahlte er ihr sogar noch Unsummen, als die Beziehung längst beendet war. Am Ende übertrug Markus P. seiner ehemaligen Freundin sogar Firmenanteile. Das war der Anfang vom Ende. Depressionen und Affären schrecken den erfolgreichen Unternehmer nicht ab Die Abwärtsspirale, in der Markus P. gefangen war, drehte sich daraufhin immer schneller. Er setzte sein gesamtes Erspartes ein, um seine Liebe zurückzugewinnen. Diese jedoch verfiel in Depressionen und landete wenig später in einer Klinik. Dort begann sie Affären mit ihren Ärzten, auch das schreckte Markus P. nicht ab. Er übernahm weiterhin all ihre Rechnungen. Insgesamt bezahlt der erfolgreiche Unternehmer seiner großen Liebe 25 Schönheits- und Botoxbehandlungen. Erst 2007 war damit Schluss, Markus P. fand sich damit ab, dass aus seinen Träumen nichts wurde. „Ich war damals emotional extrem gefangen. Ich hatte mir Hoffnung gemacht auf eine Ehe mit Kindern und deshalb versucht, die Beziehung zu retten“, so Markus P. im Nachhinein. Steuerhinterziehung und das Ende des Unternehmens Seine Ex-Freundin sollte schlussendlich aber nicht das einzige Problem für Markus P. sein, denn die vielen teuren Geschenke hatten auch seine Firma in eine Schieflage gebracht. Der Unterweiteres-schufafreies-angebot-im-vergleich-13-2115nehmer hatte privat kein Geld mehr, musste aber für 80.000 Euro seine Firmenanteile von seiner ehemaligen Freundin zurückkaufen. Um diese und andere Lücke zu stopfen, schloss er mit neuen Mandanten Verträge, in denen er Barzahlungen vereinbarte. Anstatt das Geld allerdings in die Kasse des Unternehmens zu legen, behielt Markus P. das Geld selbst ein. Es dauerte nicht lange, bis das Finanzamt Markus P. auf die Schliche kam. Es folgte ein Prozess wegen Steuerhinterziehung, insgesamt ging es um mehr als 400.000 Euro. Zwei Jahre auf Bewährung und die Privatinsolvenz Am Ende wurde Markus P. verurteilt, immerhin muss er nicht ins Gefängnis. Neben zwei Jahren Haft auf Bewährung muss der frühere Unternehmer 350 gemeinnützige Arbeitsstunden ableisten. Sein Leben hat er mittlerweile wieder in den Griff bekommen, auch dank eines Privatinsolvenzverfahrens. Markus P. hat sich von seiner Anke getrennt, endgültig. Dafür ist er nun verlobt, sein Familienglück könnte Markus P. also noch finden. Im Endeffekt konnte sich der frühere Unternehmer aus der Abwärtsspirale befreien, die Privatinsolvenz hatte für Markus P. am Ende sogar etwas Positives. Heute arbeitet der frühere Unternehmer wieder bei einer Partnervermittlung – als Angestellter. Wer ein ähnlich schreckliches Schicksal wie Markus P. hinter sich hat, der kann sich mit dem Onlinekonto ein wenig finanzielle Freiheit verschaffen – auch dank der kostenlosen Kreditkarte.

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