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29.10.2014

Wenn ein Vater seinem eigenen Sohn das Konto leer räumt

In Leonberg in Baden-Württemberg wurde ein 52-Jähriger zu elf Monaten Haft verurteilt. Der Grund: er hatte seinem Sohn im Juli 2013 die EC- und Kreditkarte sowie dazugehörige PIN-Nummern geklaut und anschließend das Konto geplündert. Doch das war nicht alles. Auch bei einem Vormieter steht er in der Kreide. Wie die Leonberger Kreiszeitung berichtet wurde der Mann nun wegen Diebstahls, Betrugs sowie Computerbetrugs am Leonberger Amtsgericht zu einer Haftstrafe verurteilt.

Den Sohn geprellt und den Vormieter über den Tisch gezogen

Das Verhältnis zwischen Sohn und Vater dürfte zurecht gestört sein. Immerhin geht es hier um eine Summe von insgesamt fast 3.000 Euro, die sich der Vater wegen „laufender Kosten“ über Wochen von dem Konto seines Sohnes nahm. Dieser hatte das Geld auf einem Konto angespart. Da er dies aber nicht oft nutzte, fiel der Verlust erst bei den zugeschickten Kontoauszügen auf. Auf den Vater kam er, weil eine Abbuchung in Winnenden getätigt wurde. Eine neue Bekanntschaft des Vaters lebt dort. Vor Gericht beteuert der Vater dennoch „Er selbst hatte mir die Erlaubnis dafür erteilt“ Bereits im Februar 2012 prellte der 52-Jährige seinen damaligen Vormieter. Dieser verlangte 2.000 Euro für das Mobiliar in einer neu angemieteten Wohnung. Das Geld bekam der Geschädigte nie zu Gesicht. Und auch hier versuchte sich der Vater wieder aus der Schlinge zu befreien. Vor Gericht erzählt er, er habe mit dem Vormieter ausgemacht, dass er das Geld erst dann überweist, wenn der zugemüllte Garagenstellplatz aufgeräumt werde. Davon wusste der Geprellte bis zum Zeitpunkt vor Gericht nichts, eine schriftliche Abmachung gab es nicht.

Armut schützt vor Strafe nicht

onlinekonto150x99Der 52-jährige Leonberger musste seinen Job als Versicherungskaufmann wegen mehrerer Herzinfarkte aufgeben und lebte seitdem von staatlicher Hilfe. Neben Betrug und Diebstahl stand er auch schon wegen Körperverletzung vor Gericht. Weil er unter Bewährung stand, muss er nun für seine letzten Delikte in Haft. Wenig Geld bedeutet nicht, dass man anderen Menschen einen finanziellen Schaden zufügen muss, um selbst gut dazustehen. Anstelle dessen sollte man lernen, mit dem eigenen Verfügungsrahmen besser zurecht zu kommen. Wie hoch sind die Fixkosten und was bleibt für den täglichen Bedarf übrig? Ein Onlinekonto auf Guthabenbasis, wie das Angebot von www.onlinekonto.de, bietet beispielsweise den Schutz, nicht ins Minus abzudriften.

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