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20.02.2017

Wer profitiert vom neuen Insolvenzrecht?

Seit nun mehr knapp zwei Jahren haben Verbraucher in Deutschland die Möglichkeit, die Privatinsolvenz schon nach drei oder fünf statt wie bisher nach sechs Jahren zu beenden. Doch von der Möglichkeit wollen bislang nur wenige Menschen Gebrauch mache. Wie kann das sein und welche Rolle spielen dabei ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung? Die Suche nach einem Weg aus den Schulden gilt für viele Verbraucher als absolut entscheidend, wenn die Lebenssituation abzudriften gerät. Doch keineswegs immer ist das so einfach, wie man denken mag. Manchmal sind die Schulden sogar so hoch, dass ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung nicht mehr helfen können, die finanziellen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. In einem solchen Fall ist der letzte Ausweg meist eine Privatinsolvenz. Doch diese dauert im Regelfall sechs Jahre und fühlt sich entsprechend wie eine halbe Ewigkeit an. Seit nun mehr zwei Jahren gibt es allerdings eine Alternative – ein Ende der Privatinsolvenz nach drei oder fünf Jahren. Nur: Das Verfahren wird von Verbrauchern kaum in Anspruch genommen.

Warum wird das neue Verfahren nicht genutzt?

Natürlich ergibt sich in diesem Moment die Frage, warum die neuen Möglichkeiten bislang kaum genutzt werden. Nun, das liegt an den hohen Kennwerten und zudem am fehlenden Wissen der Verbraucher. Das neue Verfahren manch einem Altschuldner nämlich gar nicht bekannt, da es zum Zeitpunkt der Insolvenzerklärung schlichtweg noch nicht existierte. Eine Nutzung ist zwar dennoch möglich, meist aber nicht realistisch. Selbst diejenigen, die mit einem Onlinekonto ohne Schufa während der Privatinsolvenz Geld angespart haben, können nur selten genug Geld aufbringen, um die hohen Zahlungsauflagen zu erfüllen. So müsste für einen Ausstieg nach drei Jahren eine Rückzahlung von 35 Prozent der Schuldenlast und zusätzlich der gesamten Verfahrenskosten erfolgen. Das ist im Prinzip für keinen Schuldner machbar.

Gibt es wegen den neuen Möglichkeiten mehr Insolvenzverfahren?

Immerhin der Ausstieg nach fünf Jahren, also ein Jahr früher als gewöhnlich, ist für viele Verbraucher zumindest im Bereich des Möglichen. Zurückgezahlt werden müssen dafür einzig und allein die Verfahrenskosten, die meist im niedrigen oder mittleren vierstelligen Bereich liegen. Doch trotz der interessanten Möglichkeit, geht die Zahl der Insolvenzerklärungen in Deutschland seit Jahren stark zurück. Anstatt auf eine Privatinsolvenz zu setzen, versuchen immer mehr Menschen sich mit einem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung einen eigenen Weg aus der Überschuldung zu bahnen. Die Zahl der neuen Privatinsolvenzverfahren fällt mittlerweile seit fast einem Jahrzehnt jedes Jahr weiter. Trotz der Reform verliert das Verfahren also immer mehr an Bedeutung.

Welche Wege führen sonst aus den Schulden?

Das liegt schlicht und einfach auch daran, dass es immer mehr verschiedene Wege gibt, die aus den Schulden führen. Der prominenteste Weg sind Produkte wie ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung. Aber auch im Rahmen eines Insolvenzverfahrens gibt es neue Möglichkeit. Bevor die Privatinsolvenz überhaupt angefragt werden kann, müssen Verbraucher im sogenannte außergerichtlichen Einigungsverfahren eine Einigung mit den Gläubigern anstreben. Klappt diese nicht, gibt es auch noch ein gerichtliches Einigungsverfahren. Auch diese Verfahren versprechen teilweise eine Einigung, die eine Insolvenz noch verhindert. So dauert der Schuldenabbau vielleicht länger, das Leben in der Zwischenzeit ist dafür aber angenehmer.

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