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21.10.2015

Wichtige Details zur Privatinsolvenz erklärt

Die Privatinsolvenz ist für viele Menschen die Ultima Ratio, wenn man die eigenen Schulden nicht mehr in den Griff bekommt. Doch das Verfahren ist wesentlich komplizierter als viele denken, was dafür sorgt, dass keineswegs jeder die richtigen Schritte wählt. Einige wichtige Informationen sollte man vor einer Privatinsolvenz aber allemal haben! Wer seine Schulden nicht mehr in den Griff bekommt und auch mit einer Schuldnerberatung und einem Onlinekonto ohne Schufa keinen Ausweg mehr aus der Überschuldung findet, für den ist die Privatinsolvenz die letzte sinnvolle Möglichkeit, die Verschuldung hinter sich zu lassen. Doch einfach Privatinsolvenz anmelden – das geht nicht. Vielmehr muss man zuerst eine außergerichtliche Einigung mit seinen Gläubigern anstreben. Um diese zu erreichen, muss man sich zuallererst die Hilfe eines Anwalts oder einer Schuldnerberatung suchen. Gemeinsam kann man dann einen Plan entwerfen, wie die Schulden auch ohne eine Privatinsolvenz abgebaut werden können. Lehnen die Gläubiger den Plan allerdings ab, ist der Gang zum Insolvenzgericht unumgänglich.

Einigung vor Gericht oder Privatinsolvenz

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Sind die Richter erst einmal auf den Plan gerufen, gibt es zwei Möglichkeiten. So können die Richter es einerseits ermöglichen, doch noch eine Einigung ohne Privatinsolvenz anzustreben. Der Unterschied zum außergerichtlichen Verfahren ist dabei klein aber fein. Denn während bei der außergerichtlichen Variante die Zustimmung aller Gläubiger vorausgesetzt wird, reicht beim gerichtlichen Verfahren eine Mehrheit. Liegt diese vor, kann das Gericht die gerichtliche Einigung in Stein meißeln und dafür sorgen, dass der Schuldner nicht in die Privatinsolvenz muss. Die andere Möglichkeit ist, das Privatinsolvenzverfahren zu eröffnen und einen Insolvenzverwalter einzusetzen. Mit diesem muss der Schuldner in den darauffolgenden Jahren dann viel Zeit verbringen und hat damit neben dem Online-Konto ohne Schufa und der Schuldnerberatung einen weiteren Ansprechpartner.

Alles offen legen vor dem Insolvenzverwalter

Der Insolvenzverwalter hat die Aufgabe, das verfügbare Vermögen an die Gläubiger zu verteilen und sich später darum zu kümmern, dass die Gläubiger auch über die Monate weiteres Geld sehen. Dafür muss der Schuldner dem Insolvenzverwalter seine kompletten Finanzen inklusive Ein- und Auskünfte offenlegen. Damit aber noch nicht genug, denn der Insolvenzverwalter hat nicht nur das Recht zu erfahren, wenn ein Schuldner seinen Job wechselt oder eine Gehaltserhöhung erhält, sondern auch, ob er umzieht oder sich sein Beziehungsstand ändert. Diese Regelung gilt über die gesamte Wohlverhaltensphase, in der ein Schuldner in der Privatinsolvenz damit leben muss, komplett überwacht zu werden. Vom monatlichen Gehalt bleiben übrigens 1.073,88 Euro – die sogenannte Pfändungsfreigrenze – übrig. Hat man Unterhaltspflichten, erhöht sich die Freigrenze. Grundsätzlich kann man mit diesem Betrag und der Unterstützung durch ein Online-Konto ohne Schufa über die Runden kommen.

Schluss mit Schulden nach drei bis sechs Jahren

Je nach der Höhe der Schulden und den eigenen Einkünften kann man die Privatinsolvenz nach drei, fünf oder sechs Jahren beenden. Ein Ende nach drei Jahren ist nur dann möglich, wenn man während der Insolvenz einen gut bezahlten Job hat und sich mit einem Onlinekonto ohne Schufa diszipliniert, immer gut zu wirtschaften. Nach fünf Jahren könnten mittlerweile viele normalverdienende Schuldner das Ende der Wohlverhaltensphase erreichen. Nach sechs Jahren ist dann auch für diejenigen Schluss, die beispielsweise während der Privatinsolvenz arbeitslos geworden sind. Nach diesem Zeitpunkt können Gläubiger keine Forderungen mehr an einen Schuldner herantragen – es sei denn, es handelt sich um Steuernachforderungen.

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