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21.09.2016

Wie schafft man es schneller aus der Privatinsolvenz?

Während einer Privatinsolvenz muss man mit scharfen finanziellen Einschnitten leben. Mit einem Onlinekonto ohne Schufa darf man aber trotzdem Geld ansparen und kann so möglicherweise einen früheren Exit schaffen. Doch wie ist das möglich? Durch relativ flexible Freigrenzen, die gemeinsam mit dem Lohn steigen. Ein Blick auf die deutsche Privatinsolvenz. Viele Menschen kämpfen mit einem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung gegen eine Privatinsolvenz an. Sich zu quälen ist aber nicht immer der richtige Weg, besonders wenn es finanziell so düster aussieht, dass die Privatinsolvenz eigentlich der einzig sinnvolle Ausweg ist. Heutzutage ist es möglich, dass Insolvenzverfahren bereits nach drei oder fünf statt wie bisher nach sechs Jahren zu beenden. Das bedeutet konkret, dass man nur drei Jahre mit Einschränkungen leben muss und danach wieder ganz normal – und vor allen Dingen ohne Schulden – durchstarten kann. Vielfach kann das eine zweite Chance im Leben bedeuten und nicht nur finanziell, sondern auch psychisch für viel Linderung sorgen.

Wie gelingt der Exit nach drei Jahren?

© Damian Mayhew | Dreamstime Stock Photos

Um die Privatinsolvenz nach drei Jahren hinter sich zu lassen, muss man mindestens ein Drittel der Gesamtschulden beglichen haben und die gesamten Gerichtskosten stemmen können. Vielfach geht es hier um einen fünfstelligen Geldbetrag – in drei Jahren schwer zu erreichen. Oder doch nicht? Das Privatinsolvenzrecht in Deutschland lässt dahingehend viel Spielraum, denn entgegen des weit verbreitenden Glaubens, dass die Pfändung unabhängig vom Gehalt ist, ist dem nicht so. Wer mehr verdient, der darf auch mehr behalten. Das System ist recht kompliziert. Konkret gibt es derzeit eine Freigrenze von 1.079 Euro, die generell für jeden gilt. Verdient man allerdings mehr als diesen Betrag netto, darf man auch mehr behalten. Wer etwa 2.500 Euro netto im Monat verdient, darf auch 1.500 Euro und nicht nur 1.079 Euro behalten. Dazu kommen Freigrenzen für Unterhaltszahlungen und Kinder. So bleibt vielfach deutlich mehr übrig als man denkt.

Wie gelingt der Exit nach fünf Jahren?

Konkret kann man so nebenbei Geld ansparen und dafür beispielsweise ein Pfändungsschutzkonto wie das Onlinekonto ohne Schufa nutzen. Das lohnt sich auch dann, wenn man am Exit nach drei Jahren scheitert. Auch nach fünf Jahren kann man die Privatinsolvenz verfrüht hinter sich lassen. Notwendig ist es dafür einzig und allein, dass man die gesamten Gerichtskosten zurückzahlt. Je nach Verfahren spricht man hier von einem niedrigen bis hohen vierstelligen Betrag. Nur in absoluten Ausnahmefällen summieren sich die Verfahrenskosten auf einen fünfstelligen Betrag. So ist der Exit nach fünf Jahren absolut realistisch und für jeden, der nebenbei eisern etwas auf einem Onlinekonto ohne Schufa anspart, machbar. Sparen lohnt sich – auch während einer Privatinsolvenz!

Gibt es auch einen anderen Ausweg aus der Privatinsolvenz?

Auch externe Effekte können einem helfen, die Privatinsolvenz ein für alle Mal hinter sich zu lassen. Konkret geht das beispielsweise dadurch, dass man ein Erbe erhält. Dieses darf man während der Wohlverhaltensphase (Vorsicht: Nicht während des Insolvenzverfahrens!) zur Hälfte behalten. Einen Lottogewinn darf man sogar komplett behalten (auch das gilt nicht während des Insolvenzverfahrens). Mit dem Geld kann man die Gläubiger vielfach ausbezahlen und die Privatinsolvenz hinter sich lassen. Man sollte aber bedenken, dass es sich lohnen kann, das Geld einfach zu behalten und die Privatinsolvenz auf normalen Wege zu beenden – so hat man auch nach der Insolvenz noch Geld. Sofern man dies mit seinem Gewissen vereinbaren kann, ist das womöglich der bessere Weg.

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