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18.10.2017

Wie sind regionale Unterschiede bei der Privatinsolvenz zu erklären?

Bildquelle: © Michal Wozniak | Dreamstime Stock Photos

Immer wenn die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland ausgewertet wird, stellen sich viele Fragen. Zum Beispiel die, warum die Zahl der Privatinsolvenzen in manchen Regionen ansteigt, während sie im Bundestrend rückläufig ist. Bei jeder Auswertung könnte man dutzende Beispiele herauspicken, um aufzuzeigen, dass es regionale Unterscheide gibt. Spannender ist aber ein Blick auf Ausreißer innerhalb einer Region. Warum ist eine Stadt mit ähnlichen Vorzeichen wie die Nachbarn von mehr Privatinsolvenzen betroffen. Weshalb müssen in einem Ort auf einmal mehr Menschen auf eine Schuldnerberatung und ein Online Konto ohne Schufa setzen? Eine Analyse.

Verschiedene Gründe für eine Privatinsolvenz

Allen voran sind regionale Unterschiede allein deshalb immer nur eine Komponente, weil es für eine Privatinsolvenz viele verschiedene Gründe geben kann. Von denjenigen, die auf ein Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung bauen, haben die wenigsten einfach zu viel Geld ausgegeben. In den meisten Fällen sind es Schicksalsschläge oder unerwartete Wendungen im Leben, die in die Überschuldung geführt haben. Immer wieder kommt es auch vor, dass Verbraucher einfach auf zu viele oder zu hohe Kredite gesetzt haben. Besonders wer ein großes Risiko eingeht, muss auch damit leben, möglicherweise auf Probleme zu stoßen – das gilt allerdings deutschlandweit und keineswegs nur in bestimmten Gegenden. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit, irgendwann mit Schulden zu tun haben, in manchen Regionen größer.

Firmenpleiten beeinflussen ganze Städte

Das liegt allen voran am Arbeitsmarkt. In Gegenden, in denen es genug Arbeitsplätze gibt, spielen Schulden relativ selten eine Rolle. Das liegt daran, dass Menschen allen voran nach dem Verlust des Jobs auf einmal Hilfe von einem Online Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung brauchen. Dadurch lässt sich auch erklären, warum es in manchen Regionen teilweise zu einem so großen Anstieg der Privatinsolvenzen kommt. Das ist nämlich immer dann der Fall, wenn eine größere Firma pleitegeht. Ein gutes Beispiel für diese Sache ist etwa die Stadt Bochum in Nordrhein-Westfalen. Durch den Abschied von Nokia und später auch Opel aus der Industriestadt mussten deutlich mehr Menschen mit finanziellen Problemen auf Grund des Arbeitsplatzverlustes zurechtkommen als zuvor. Auch die Zahl der Privatinsolvenzen stieg entsprechend.

Qualität von Schuldnerberatungen ist entscheidend

Doch neue Studien zeigen auch: Es kommt auch darauf an, wie das Hilfsangebot in einer Stadt ist. Wenn es besonders viele und gute Schuldnerberatungen gibt, ist auch die Zahl der Privatinsolvenzen meist geringer. Das liegt daran, dass in diesen Städten und Regionen schlichtweg mehr Menschen es schaffen, die Schulden mit einem Online Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung in den Griff zu bekommen. Daran zeigt sich auch gut, wie wichtig Hilfe im Kampf gegen die Schulden ist. Wer sich von anderen helfen lässt und wer Hilfsangebote in Anspruch nimmt, hat deutlich bessere Chancen, die finanziellen Probleme wieder in den Griff zu bekommen – unabhängig vom Wohnort und der Lebenssituation.


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