Blog von Onlinekonto.de

Aktuelle News, Berichte und Hintergrundinformationen

Unser Onlinekonto-Blog berichtet nicht nur über Neuerungen am Produkt. Wir beleuchten die aktuellsten Themen rund um Onlinekonten, Prepaid MasterCards und Co. Dabei bleiben lohnt sich!

Service rund um die Uhr

Sie haben Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Hotline
01.09.2016

Wie vorgehen bei falschen Schufa-Datensätzen?

Über die Schufa gibt es so einige Geschichten. Die allerwenigsten davon sind wirklich positiv. Doch während die Schufa allgemein einen recht vernünftigen Job macht, gibt es doch immer wieder Fälle, in denen jegliche Kritik berechtigt ist. Etwa dann, wenn ein Verbraucher davon betroffen ist, dass die Schufa die Bonität anhand von falschen Daten berechnet. Auf ein Onlinekonto ohne Schufa muss man oft deshalb setzen, weil die Bonität nicht mehr reicht, um ein normales Finanzprodukt zu erhalten. In einem solchen Fall will man meist auf Nummer Sicher gehen, dass die Bonität auch wirklich das Problem ist. Extrem ärgerlich ist es nämlich allen voran, wenn die Bonität anhand von falschen Daten berechnet wurde und man somit schlechter dasteht als eigentlich notwendig. Wer in eine solche Situation gerät, der hat allerdings das Recht, die Bonitätsauskunft korrigieren zu können. Notwendig ist dafür aber ein grundlegendes Verständnis der Bonitätsberechnung.

Regelmäßig eine Bonitätsauskunft anfordern

SCHUFA Holding AGEgal, ob man auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzt oder nicht – es lohnt sich, regelmäßig die alle 12 Monate kostenfreie Schufa-Selbstauskunft anzufordern. Anhand dieser kann man schnell und einfach erkennen, welche Werte für die Bonitätsberechnung eine Rolle spielen. Dabei sollte man genau prüfen, ob einem ein jeder Wert bekannt vorkommt. Ist das bei einem nicht der Fall, sollte man nachforschen. Kann man sich keinen Reim aus dem Datensatz machen, sollte man die Schufa darauf schriftlich hinweisen – so kann man eine Löschung einleiten. Doch falsche Einträge sind nur die eine Seite der Medaille. Teilweise sind Datensätze auch veraltet. Je nach Datensatz ist die Löschung dabei nach einer gewissen Jahresfrist einzuleiten. Ist eine Löschung überfällig, kann man die Schufa ebenfalls auffordern, die Löschung durchzuführen.

Kein Anspruch auf Schadensersatz

Wer auf ein Onlinekonto ohne Schufa statt auf ein normales Girokonto setzt, der trägt generell keinen wirklichen Schaden aus dieser Entscheidung. Vielmehr kann man durch die eingebaute Schuldenbremse des Onlinekontos ohne Schufa sogar einen besseren Überblick über die eigenen Finanzen behalten. Doch in anderen Lebensbereichen spielt eine schlechtere Bonität teilweise eine entscheidende Rolle. Etwa dann, wenn man einen Kredit aufnimmt und auf Grund einer schlechteren Bonität und einen schlechteren Zinssatz erhält. Ärgerlich kann es auch sein, wenn man keinen neuen Handyvertrag bekommt oder keine Kreditkarte beantragen kann. Sich auszumalen, dass man die Schufa in Regress nehmen kann, führt allerdings ins Leere. Prozesse, die bislang in diese Richtung geführt wurden, haben den Klägern bislang keinen Schadensersatz gebracht.

Eine gewisse Eigenverantwortung wird gefordert

Stattdessen gilt die Maxime, dass man für die Bonität auch in gewissem Maße selbst verantwortlich ist. So wird erwartet, dass man die eigene Bonitätsauskunft immer wieder selbst kontrolliert. Zudem verweist die Schufa immer wieder darauf, dass Fehler nur äußerst selten vorkommen. Wer dennoch betroffen ist, der kann sich für den Moment nur ärgern – und eine schnelle Löschung beantragen. Ansonsten sollte man sein Bestes dafür tun, keinen negativen Schufa-Eintrag zu bekommen. Das ist immer noch die beste Prävention, um Problemen mit der Schufa aus dem Weg zu gehen. So kann man sein Leben ganz entspannt führen und muss sich wegen der Bonität keine Gedanken machen – vorausgesetzt, man kontrolliert die Schufa-Daten regelmäßig.

Weitere News lesen Sie unter Kreditkartennews