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31.05.2016

Wie wirkt sich die Privatinsolvenz auf Bewerbungen aus?

Der Lebenslauf ist so eine Sache. Wer sich bewirbt, der muss im Prinzip sein gesamtes Leben offenlegen. Doch was, wenn man in der Vergangenheit Privatinsolvenz anmelden musste, auf eine Schuldnerberatung und ein Onlinekonto ohne Schufa setzen musste? Kann man eine Privatinsolvenz einfach komplett verschweigen oder geht das nicht? Die Bewerbung gehört zu den Dingen, bei denen die meisten Deutschen auf Probleme stoßen. Häufig brauchen schon Studenten, die viele Bewerbungen schreiben, für eine Bewerbung mehrere Tage. Das liegt allen voran daran, dass vielfach unklar ist, was man in eine Bewerbung schreiben sollte und was lieber nicht. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, schreiben zumindest diejenigen, die selbst in der Branche arbeiten. Grundsätzlich, so heißt es meistens, sollte man alle privaten Angaben, die man nicht preisgeben will, auch verschweigen. Das gilt aber auch nur dann, wenn diese nicht für den Job von Relevanz sind. Und genau da kommt man zu einer Privatinsolvenz. Wer eine solche anmelden musste, fragt sich oft, ob man das auch in einer Bewerbung erwähnen muss?

Spielt die Privatinsolvenz eine Rolle für den Job?

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Ganz einfach lässt sich das nicht beantworten. Während man grundsätzlich nicht angeben muss, ob man einst auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung gesetzt hat, ist die Sache bei einer Privatinsolvenz komplizierter. Es kommt dabei allen voran darauf an, auf was für eine Stelle man sich bewirbt. Entscheidet man sich beispielsweise für einen Job im Bereich Finanzen, sollte man eine Privatinsolvenz lieber nicht verschweigen. Hier spielt die finanzielle Vergangenheit schlichtweg eine Rolle. Fällt später bei einer Person, die in der Buchhaltung arbeitet, auf, dass eine Privatinsolvenz verschwiegen wurde, kann das beispielsweise ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Geht es dagegen um einen Job im Handwerk oder in der IT, muss man eine Privatinsolvenz eher nicht angeben. Schwierig wird es in Fällen, in denen man teilweise, aber nicht hauptsächlich mit Geld zu tun hat.

Privatinsolvenz ist immer ein gewisser Makel

Dass die Sache mit der Privatinsolvenz so kompliziert ist, liegt daran, dass es sich in gewissem Maße um eine Grauzone handelt. Zwar ist die Privatinsolvenz keine Straftat und damit auch nicht zwingend negativ, doch wenn es um finanzielle Berufe geht, ist eine Privatinsolvenz nicht unbedingt ein positives Kriterium. Auch deshalb raten Experten dazu, eine Privatinsolvenz, etwa mit einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung, unter allen Umständen zu verhindern zu versuchen. Selbst wenn die Privatinsolvenz manchmal das einfachere Schicksal darstellt, sie ist eben auch immer ein Makel. Das gilt nicht nur für die Bewerbung auf einen neuen Job, sondern auch in vielen anderen Lebensbereichen. So sinnvoll die Privatinsolvenz auch ist, so viele Nachteile bringt sie heutzutage dennoch mit sich.

Situation im Detail zu erklären kann helfen

Manchmal macht es auch Sinn, die Privatinsolvenz erst im Bewerbungsgespräch anzusprechen. Wer gut erklären kann, wie es zur Privatinsolvenz gekommen ist und was man alles selbst getan hat, um die Schulden zurückzuzahlen – etwa auf ein Online-Konto ohne Schufa zu setzen – haben viele Personaler Verständnis. Wer die eigene Situation gut erklären kann, der hat manchmal sogar einen Vorteil – auf Grund von Ehrlichkeit und Kampfgeist. Eine Privatinsolvenz ist fast immer ein Makel, doch wenn man gut damit umgehen kann, muss man dadurch nicht zwingend Nachteile haben!

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