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11.08.2015

Zahl der Privatinsolvenzen in Brandenburg ist stark rückläufig

Seit 1999 hat man in Deutschland die Möglichkeit, Privatinsolvenz anzumelden. Besonders in den frühen 2000er-Jahren haben davon viele Deutsche – darunter auch zahlreiche Brandenburger – Gebrauch gemacht. Der Höchststand war im Jahr 2007 erreicht, als 4.563 Brandenburger einen Antrag auf Privatinsolvenz stellten. Im Jahr 2014 waren es dagegen nur 3.475 Personen. Die Zahl der Privatinsolvenzen in Brandenburg ist stark rückläufig, wie die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet. Mit nur noch 3.475 Anträgen auf Privatinsolvenz im Jahr 2014 ist die Zahl im letzten Jahr erneut gefallen. Ein ähnlicher Trend lässt sich auch in den ersten Monaten des neuen Jahres beobachten, sodass die Zahl der Privatinsolvenzen im Jahr bald wieder unter 3.000 fallen könnte. Die Schuldnerberatungsstellen im Land warnen allerdings dennoch, denn weniger Privatinsolvenz bedeuten nicht zwingend weniger Menschen, die mit Schulden kämpfen müssen. Vielmehr ist es heute deutlich einfacher, eine Privatinsolvenz zu verhindern, indem man auf Produkte wie ein Onlinekonto ohne Schufa setzt oder sich an eine Schuldnerberatung wendet.

Schuldnerberatungen in Brandenburg gut aufgestellt

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Möglich ist die Erfolgskombination aus Online-Konto und Schuldnerberatung aus Brandenburg. Dort sind die Schuldnerberatungen allgemein sehr gut aufgestellt. Die etwa drei Millionen Einwohner können auf die Hilfe von 56 Beratungsstellen bauen – das ist deutlich mehr als im Schnitt. Die Sozialministerin Diana Golze sagt dazu: „Brandenburg verfügt über ein gutes und flächendeckendes Netz von Beratungsstellen.“ Doch das allein scheint nicht alles zu sein, denn die Zahl der überschuldeten Haushalte ist in Brandenburg in den letzten Jahren nur minimal gesunken. Einzig die Schere zwischen Menschen, die Privatinsolvenz anmelden und solchen, die ihre Überschuldung durch andere Mittel – etwa ein Onlinekonto ohne Schufa und eine gute Schuldnerberatung – in den Griff bekommen, wird Jahr für Jahr größer.

Nicht einmal jeder Zehnte geht in die Privatinsolvenz

Ein gutes Beispiel dafür ist die Beratungsstelle des Arbeiterwohlfahrtverbands in Werder (Havel), der von der Märkischen Allgemeinen Zeitung genau unter die Lupe genommen wurde. Dort gingen im vergangenen Jahr insgesamt 2.500 Hilferufe ein. Privatinsolvenz haben davon gerade einmal 187 Personen beantragt. Die Schuldnerberaterin Aline Liebenow resümiert: „Privatinsolvenz anmelden ist nur eine Möglichkeit der Entschuldung“. So scheinen in Brandenburg nicht gerade wenige Menschen zu denken, denn immer mehr Menschen scheint es auch auf anderen Wegen zu gelingen, ihre Schulden abzubauen. Viele sehen die Privatinsolvenz auch als den ungünstigsten Weg an, denn eine Entschuldung durch das mehrere Jahre andauernde Verfahren ist mit herben Einschnitten verbunden. Da ist ein Schuldenabbau durch ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa in Verbindung mit einer Schuldnerberatung vielfach deutlich günstiger.

Neues Privatinsolvenzrecht sorgt für keine Trendwende

In Brandenburg ist wie in allen anderen Ländern auch die erwartete Trendwende durch das neue Privatinsolvenzrecht ausgeblieben. Obwohl die Privatinsolvenz nun bereits nach drei Jahren beendet werden kann, ist die Zahl der Privatinsolvenzanträge nicht gestiegen. Schuldnerberater und andere Experten sehen das neue Gesetz daher auch sehr kritisch, denn nur eine minimale Anzahl der Menschen, die hohe Schulden haben, kann wirklich davon profitieren. Das liegt an den deutlich zu hohen Schwellen, die ein Ende des Insolvenzverfahrens nach nur drei Jahren nahezu unmöglich machen. Auch das vorzeitige Ende nach fünf Jahren scheint nicht gerade viele Menschen anzuziehen. So bleibt die Privatinsolvenz nur eine von vielen Möglichkeiten zum Schuldenabbau – und dabei besonders im Vergleich zu einem Onlinekonto ohne Schufa auch schlichtweg deutlich unattraktiver.

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