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28.08.2015

Zahl der Privatinsolvenzen in Unterfranken sinkt deutlich

Die Zahl der Privatinsolvenzen ist in Deutschland seit einigen Monaten teils stark rückläufig. Besonders extrem zeigt sich der Rückgang in Bayern. Wie der Bayrische Rundfunk berichtet, ist die Zahl der Privatinsolvenzen in Unterfranken allein im ersten Halbjahr 2015 um mehr als 20 Prozent gefallen. Das ist der stärkste regionale Rückgang seit Jahren. Immer weniger Menschen in Unterfranken kämpfen mit finanziellen Schwierigkeiten. Das zumindest suggeriert ein aktueller Bericht des Bayrischen Rundfunks, der die Zahl der Privatinsolvenzen in dem bayrischen Regierungsbezirk zum Thema hat. Insgesamt gab es im ersten Halbjahr nur noch 592 Verfahren, nachdem es im Vorjahreszeitraum noch 742 gewesen waren. Vor 2014 waren die Zahlen sogar noch höher, man kann also bereits von einem positiven Trend sprechen. Blickt man auf andere Regierungsbezirke und Länder, so wird schnell deutlich, dass Unterfranken kein „Einzelgänger“ ist. Die Zahl der Privatinsolvenzen ist in fast allen Landesteilen rückläufig, vielfach liegt der Rückgang im zweistelligen Prozentbereich. So hoch wie in Unterfranken ist er, zumindest in Bayern, aber nirgendwo sonst.

Würzburg und Miltenberg statisch weit vorne

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Es lässt sich vermuten, dass besonders in Würzburg und Miltenberg die Zahl der Menschen, die auf eine Schuldnerberatung und ein Online-Konto ohne Schufa angewiesen sind, rückläufig ist. Allein in Würzburg machten im ersten Halbjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr 38 Prozent weniger Menschen vom Privatinsolvenzrecht Gebrauch als noch im Vorjahr. In Miltenberg entschieden sich immerhin 35,9 Prozent weniger Einwohner für die Privatinsolvenz. Experten raten allerdings, dass man die Zahlen nicht überinterpretiert, denn vielfach bedeutet ein Rückgang der Privatinsolvenzen nicht unbedingt, dass auch die Zahl der Menschen, die mit Schulden zu kämpfen hat, rückläufig ist. Das sieht man auch daran, dass das Interesse an Schuldnerberatungen und Produkten wie dem Onlinekonto ohne Schufa in den letzten Monaten keineswegs gesunken ist.

Weniger Privatinsolvenzen, mehr Schulden

Passend dazu steigen in Deutschland die Gesamtschulden der Bevölkerung. Immer mehr Menschen nehmen auf Grund der niedrigen Zinsen einen Kredit auf – einige davon geraten dadurch finanziell ins Straucheln und müssen sich mittelfristig Hilfe suchen. Dadurch, dass Produkte wie das Onlinekonto ohne Schufa aber immer besser helfen können, eine andere Lösung zu finden als eine Privatinsolvenz und dadurch, dass Schuldnerberatungen von Jahr zu Jahr besser besetzt sind und an Qualität gewinnen, können viele Insolvenzverfahren verhindert werden. Das gilt interessanterweise aber nicht für alle Regionen in Deutschland. Auch im erfolgsverwöhnten Unterfranken gibt es eine krasse Ausnahme. Hier muss der Landkreis Haßberge mit einem Anstieg der Privatinsolvenzen um 18,2 Prozent als Negativbeispiel herhalten.

Neues Privatinsolvenzrecht ohne Wirkung

Auf Grund der Einführung des neuen Privatinsolvenzrechts hatten viele Experten eigentlich vorausgesagt, dass die Zahl der Privatinsolvenzen in diesem Jahr deutlich ansteigen würde. Doch das neue Privatinsolvenz, das durch hohe Quoten für die meisten Schuldner wenig attraktiv ist, kommt hierzulande einfach nicht an. Vielmehr setzen die Menschen vermehrt auf eine kompetente Schuldnerberatung und Produkte wie das Online Konto ohne Schufa. Wer das tut, hat deutlich bessere Chancen, die Schulden mittelfristig wieder abzubauen, denn mit einem klaren Plan und einer Gegenüberstellung aller Belastungen und Einnahmen, wird schnell deutlich, wo Optimierungspotenzial besteht. Wer eine solche Aufstellung nicht selbst schafft, sollte sich an eine Schuldnerberatung wenden. Die meisten Beratungsstellen helfen in allen Situationen – also sowohl dann, wenn die Schulden schon enorm hoch sind als auch dann, wenn es erst um wenige hundert Euro geht. Eine Privatinsolvenz ist in den meisten Fällen nämlich überhaupt nicht nötig.

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