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16.03.2017

Zahl der Privatinsolvenzen ist auch 2017 stark gesunken

Die Zahl der Privatinsolvenz ist 2016 erneut gesunken. Die Auskunftei Bürgel hat in ihrem Schuldenatlas festgestellt, dass nur noch knapp 101.000 Personen Privatinsolvenz anmelden mussten. Auf Grund der guten Zukunftsprognose ist davon auszugehen, dass die Zahl der Insolvenzen in diesem Jahr erstmals unter die magische Marke von 100.00 fallen wird. Seit 2010 ist die Zahl der Privatinsolvenzen jedes Jahr gesunken. Damals waren es noch knapp 140.000 Fälle. Nur wenige Jahre später liegt die Zahl bei nur mehr 100.984 Fällen. Diese Entwicklung klingt im ersten Moment äußerst positiv. Zu bedenken gilt allerdings, dass sich die Zahl derjenigen, die auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen, gleichzeitig kaum verändert hat. Dennoch ist der Rückgang bei den Privatinsolvenz insgesamt natürlich eine sehr positive Entwicklung. Dazu kommt, dass die Zahlen in fast allen Altersgruppen zurückgehen, sodass man von einem gesamtgesellschaftlichen Trend sprechen kann. Einzig unter den Älteren ist die Zahl gestiegen – allerdings von einem sehr niedrigen Niveau aus.

Mehr Privatinsolvenzen unter den über 60-Jährigen

© Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Deutschlandweit setzen hauptsächlich Menschen unter 50 auf Produkte wie ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung. Doch Schulden werden zunehmend auch für die Ältesten der Gesellschaft zu einem Problem. In der Altersgruppe der über 60-Jährigen ist die Zahl der Privatinsolvenz um 0,9 Prozent gestiegen. Sie liegt mittlerweile in absoluten Zahlen bei 10.844. Das sind allerdings weiterhin nur knapp über zehn Prozent aller Privatinsolvenzen. Insgesamt steigt der Anteil der Älteren, die Privatinsolvenz anmelden müssen zwar, sie sind allerdings immer noch verhältnismäßig selten vom Schicksal einer Privatinsolvenz betroffen. Immerhin liegt der Anteil der über 60-Jährigen am Anteil der Gesamtbevölkerung weit über der Insolvenz-Marke von 10,7 Prozent.

Siebter Rückgang in Folge in 2017

Durch die positive Entwicklung in allen anderen Altersgruppen ist die Gesamtzahl der Privatinsolvenzen im Jahr 2016 erneut stark gesunken. Die Auskunftei Bürgel geht darüber hinaus davon aus, dass die Zahlen in diesem Jahr weiter sinken. Demnach wird die Zahl auf „nur“ noch 98.000 neue Privatinsolvenzen fallen. Mit den Einschätzungen in den vorherigen Jahren war Bürgel in den letzten Jahren allerdings vielfach zu konservativ – es könnte also sogar einen noch stärkeren Rückgang geben. Gleichzeitig ist allerdings unklar, ob die Zahl derjenigen, die auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen, ebenfalls sinken wird. Hier hat sich bereits in diesem Jahr kein echter Trend gezeigt. Eine gute Beratung bei finanziellen Problemen ist in Deutschland weiterhin wichtig.

Online-Konto ohne Schufa wird weiter benötigt

Das ist deshalb der Fall, weil sich die Zahl der Überschuldeten in Deutschland kaum verändert hat. Mit dem Problem der Überschuldung kämpfen hierzulande auch weiterhin viele Millionen Menschen. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa zehn Prozent der Bevölkerung im Schicksal Überschuldung gefangen ist. Auch deshalb setzen weiterhin viele Menschen auf ein Online-Konto ohne Schufa. Das Interesse an guten Schuldnerberatungen nimmt landesweit sogar zu. Auch wenn die Zahl der Privatinsolvenzen seit Jahren sinkt, lässt sich eben dieser Trend bei der Überschuldung nicht erkennen. Es scheint als würden die Menschen schlichtweg seltener eine Privatinsolvenz anmelden. Das liegt zum einen sicherlich daran, dass die Überschuldung weniger aussichtslos ist. Zum anderen spielt auch das gute Angebote an Produkten wie dem Online-Konto ohne Schufa und Schuldnerberatungen eine Rolle.

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