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14.01.2016

Zahl der Unternehmensinsolvenzen in 2015 klar gesunken

Man neigt beim Thema Schulden oft dazu, nur auf die Privatinsolvenzen zu blicken. Dabei kann es von Zeit zu Zeit durchaus sinnvoll sein, den Blick auch auf eine andere Statistik zu richten. Die Unternehmensinsolvenzen sind nämlich ein mindestens ebenso guter Indikator für die zukünftige finanzielle Lage von Privatpersonen. Dank Produkten wie dem Onlinekonto ohne Schufa und immer besser werdenden Schuldnerberatungen sowie weiteren Faktoren gab es im vergangenen Jahr so wenige Privatinsolvenzen wie seit Jahren nicht mehr. Doch auch ein anderer statistischer Wert sollte an dieser Stelle nicht vergessen werden: 2015 gab es so wenige Unternehmensinsolvenzen wie zuletzt im Jahr 1999. Gerade einmal 23.230 Unternehmen gingen im letzten Jahr pleite. Das sind mehr als 10.000 weniger als im Rekordjahr 2005, als noch 34.000 Unternehmen in die Insolvenz gehen mussten. Die positive Entwicklung hängt mit vielen verschiedenen Faktoren zusammen. Fest steht allerdings, dass auch ein direkter Zusammenhang mit der sinkenden Zahl an Privatinsolvenzen besteht.

Keine großen Pleiten im Jahr 2015

© Damian Mayhew | Dreamstime Stock Photos

Während es bei Privatinsolvenzen, die im Einzelfall oftmals durch ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung verhindert werden können, auf die Größe der Insolvenz nicht ankommt, ist diese bei Unternehmen umso wichtiger. Mit Schrecken erinnert mich sich an Pleiten wie die von Schlecker oder Prokon. Als Schlecker 2012 pleiteging, standen auf einmal viele tausend Menschen ohne Job da. Auch als Prokon 2014 Insolvenz anmelden mussten, ging es um eine hohe vierstellige Zahl direkt betroffener Menschen. Im letzten Jahr dagegen sorgte der Heizungs- und Lüftungsanlagenbauer Imtech für die größte Pleite. Mit 3.500 Beschäftigten sind davon verglichen mit den Pleiten der letzten Jahre wenige Menschen betroffen. Auch ansonsten waren es hauptsächlich Mittelständler und kleinere Unternehmen, die Insolvenz anmelden mussten.

Unternehmenspleiten haben Folgen für Verbraucher

Die Größe der Unternehmensinsolvenzen spielt dabei eine nicht zu vernachlässigende Rolle für die Entwicklung der Überschuldung von Privatpersonen. Nicht gerade selten entwickelt sich diese erst deshalb, weil Menschen in die Arbeitslosigkeit abrutschen. Wer seinen Job verliert – eben wegen einer Unternehmensinsolvenz – der muss auf einmal mit deutlich weniger Geld auskommen. Besonders wenn man laufende Kredite begleichen muss, kann das schnell sehr problematisch werden. Wer da nicht schnell genug mit einer Schuldnerberatung und einem Onlinekonto ohne Schufa gegensteuert, der muss mit schwerwiegenden Folgen rechnen. Gehen weniger und kleinere Firmen Pleite, entwickelt sich ein Szenario wie dieses allerdings schon grundsätzlich für weniger Menschen. Besonders in einem allgemein positiven wirtschaftlichen Umfeld ist es zudem deutlich einfacher, einen neuen Job zu finden – auch wenn die eigene Firma Insolvenz anmelden musste.

Unternehmensinsolvenz heißt nicht Entlassung

Grundsätzlich aber muss eine Insolvenz einer Firma auch nicht immer gleich bedeuten, dass alle Mitarbeiter entlassen werden. Der Fall Schlecker war da eine Ausnahme. Beim Drogeriekonzern mussten nach gescheiterten Sanierungsversuchen tatsächlich alle Mitarbeiter gehen – entsprechend viele Menschen mussten mit einer Überschuldung kämpfen und auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa setzen. Ob das bei Imtech und den anderen insolventen Firmen im Jahr 2015 ähnlich sein wird, steht bislang noch nicht fest. Es gibt allerdings besonders bei den großen Pleitiers eine hohe Chance der Sanierung. Insolvenz bedeutet eben nicht gleichzeitig auch Entlassung!

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