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2021 wird ein Jahr voller Veränderungen

Das Jahr 2020 ist anders gelaufen, als man gedacht hat. Was sich 2021 ändert und wer sich über das Soli-Aus und mehr Geld freuen kann, finden Sie in unserem Blog.

Neues für das Onlinekonto 2021

Mit dem Jahr 2021 kommen auch ein paar neue Änderungen, wenn Sie ein Onlinekonto ohne Schufa besitzen. Die vier wichtigsten Änderungen haben wir hier aufgezählt:

  • PSD2-mit Secure Code von Mastercard – die starke Kundenauthentifizierung wird Pflicht
    Ab dem 1. Januar 2021 wird die 2-Faktor-Authentifizierung der EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 für alle Online-Händler zur Pflicht. Daher benötigen Sie immer zwei von drei Sicherheitsfaktoren, um ihre Identität auszuweisen.
    1. Wissen (z. B. Passwort, PIN)
    2. Besitz (z. B. Mobiltelefon)
    3. Inhärenz (z. B. Fingerabdruck, Gesichtserkennung)
  • Bis Ende 2021 kommt die überweisungin Echtzeit - Instant Payment
  • Push-Tan-Mitteilung: Neben der SMS-TAN ist es nun auch problemlos möglich mit dem Onlinekonto und der VIMPay-App die Überweisungen und den Onlinezugang zu bestätigen.
  • Im Juli 2021 kommen die neuen Pfändungsschutzgrenzen. Damit steigt der Grundpfändungsbetrag wieder ein Stück.
    Gut zu wissen: Mit der vereinbarten Reform vom Oktober 2020 wird die Frist für die Übertragung von nicht verbrauchtem, pfändungsfreiem Guthaben von einem Monat auf drei Monate verlängert. Zusätzlich ist die Einführung eines Schutzes von Guthaben bei Pfändung eines Gemeinschaftskontos vorgesehen.

Weitere Änderungen zum Thema Finanzen

ABER es kommen natürlich viel mehr neue Änderungen von der Mehrwertsteuererhöhung bis hin zur Steuerabsetzung vom Homeoffice. Klicken Sie auch auf das Thema, was Sie interessiert und machen Sie sich schlau.

Kein Solidaritätszuschlag mehr

Mehr als 90 Prozent können sich über mehr Geld in der Tasche freuen. Denn der Soli fällt für etwa 90 Prozent einfach weg und für 6,5 Prozent wird er reduziert. Für Sie heißt das: Wenn Sie bis zu einem zu versteuernden Einkommen von 61.717 Euro verdienen, wird für Arbeitnehmer kein Soli mehr fällig. Das heißt, es gibt höhere Nettoeinkünfte.

Mehrwertsteuer-Senkung aufgehoben

Durch die Corona-Krise wurde die Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent gesenkt und von 7 auf 5 Prozent bei Waren des täglichen Bedarfs. Dieser Geldvorteil wurde bei vielen Märkten direkt an den Kunden weitergegeben. Ab Januar gelten wieder die alten regulären Mehrwertsteuern.

Anpassung des Mindestlohnes

Viele Branchen dürfen sich über ein Plus beim gesetzlichen Mindestlohn freuen. Ab Januar steigt der Betrag von 9,35 Euro brutto auf 9,50 Euro pro Stunde und im Juli eine weitere Erhöhung auf 9,60 Euro. Übrigens gibt es auch mehr Geld für die Azubis. Der Lohn steigt von derzeit 515 Euro im ersten Ausbildungsjahr auf mindestens 550 Euro.

Grund- und Kinderfreibetrag steigen

Welcher Teil des Einkommens bleibt steuerfrei? Der Grundfreibetrag steigt 2021 von 9.408 Euro auf 9.696 Euro im Jahr – das wären ein monatliches Brutto von 808 Euro.

CO2-Preis kommt

Voraussichtlich werden Sprit, Heizöl und Erdgas teurer. Ab Januar müssen Energie- und Verkehrsunternehmen für jede Tonne CO2, die sie ausstoßen, eine Abgabe zahlen. Dieser CO2-Preis startet bei 25 Euro und steigt in den kommenden Jahren an.
Mit dem CO2-Preis sollen fossile Brenn- und Kraftstoffe weniger attraktiv werden.

Wenn wir einmal beim Auto sind - Kfz-Steuer steigt
Mit einem Auto mit einem hohen Spritverbrauch und einem CO2-Ausstoß von mehr als 195 Gramm pro Kilometer, steigt Ihre Kfz-Steuer. Das bedeutet, den doppelten Aufschlag. Auch die Beiträge zur Kfz-Haftpflicht steigen. Denn jedes vierte Fahrzeug wird in eine andere Typklasse eingestuft. Für rund 6,1 Millionen Versicherte wird es teurer, weil sie in eine höhere Klasse rutschen.

Rundfunkbeitrag steigt

Für die deutschen Haushalte kommt nun wieder eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages (GEZ). So steigt der Beitrag um 86 Cent von 17,50 Euro auf 18,36 Euro – zumindest, wenn in Sachsen-Anhalt nicht weiter dagegenhält.

Steuerabsetzung für Homeoffice

Die Pauschale soll demnach 600 EUR pro Jahr betragen. Bei einer Homeoffice-Pauschale von 5 EUR pro Tag wären dies 120 Tage. Hierbei gelten ein paar Voraussetzungen:

  • Arbeitgeber sagt: "Ihr müsst jetzt ins Homeoffice! Ihren Arbeitsplatz im Büro können wir nicht mehr zur Verfügung stellen – aufgrund der Corona-Situation." (damit können Sie sogar eine Pauschale von bis zu 1.250 Euro ansetzen für das Arbeitszimmer ansetzen)
  • Sie müssen über einen längeren Zeitraum das Homeoffice beziehen
  • Das Arbeitszimmer muss ein abgeschlossener Raum sein. Küchentisch, Arbeitsecke im Wohnzimmer oder der Schreibtisch im WG-Zimmer sind nicht ausreichend. (höchstens zu 9 Prozent privat)

Weitere Interessante Änderungen 2021

Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung: Etwa 1,3 Millionen Rentner haben Anspruch auf den Zuschlag, mit dem sie ihre eigentliche Rente aufbessern können. Voraussetzung dafür ist, dass Sie mindestens 33 Jahre lang in die gesetzliche Rente eingezahlt haben.
Hartz IV steigt leicht: Alleinstehende Erwachsene erhalten künftig 446 Euro im Monat. Der Satz der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren steigt auf 373 Euro und der für Kinder bis fünf Jahre auf 283 Euro.
Kindergeld und Kinderzuschlag: Hier kommen auf das Kindergeld zusätzlich 15 Euro pro Kind mehr und 20 Euro Kinderzuschlag.
Mehr Wohngeld: Etwa 15 Euro mehr werden es pro Monat sein, pro weiterem Haushaltsmitglied kommen 3,60 Euro hinzu.
Pendlerpauschale: Die Entfernungspauschale erhöht sich um satte 30 Cent. Bei der Steuererklärung dürfen Sie 2021 ab 21. Kilometer dann 35 Cent pro Kilometer für den einfachen Weg zur Arbeit absetzen. Davor sind es „nur“ 30 Cent. Wichtig: Die Pauschale gilt unabhängig vom Fortbewegungsmittel.
Personalausweis: In der Regel wird aller zehn Jahre der PA teurer und diesmal sind es gleich 8,20 Euro. Statt 28,80 Euro werden 37 Euro fällig.
Wohnungsbauprämie: Bisher durften Singles höchstens 25.600 Euro im Jahr verdienen, um die Wohnungsbauprämie zu erhalten; ab 2021 sind es 35.000 Euro. Bei Paaren steigt die Einkommensgrenze von 51.200 Euro auf 70.000 Euro.
WoP-Erhöhung: Statt 8,8 Prozent erhält man vom Staat eine Zulage von 10 Prozent. Die Prozentzahl rechnet sich auf einen jährlichen Ansparbetrag von bis zu 700 Euro (vorher 512 Euro).
Elektronische Patientenakte: Ebenfalls digital wird Ihre Patientenakte. Ab Januar muss Ihre Krankenkasse die elektronische Patientenakte (ePA) anbieten - Sie selbst entscheiden, ob Sie diese wahrnehmen wollen.


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