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3 schlechte Gründe sich ein Eigenheim zuzulegen

Jeden Monat wieder aufs neue bezahlen sie Ihre Miete. Vielleicht kennen Sie einen Hausbesitzer, der Ihnen sagt Sie sollten sich doch ein Haus kaufen, damit Sie nicht weiter Geld zum Fenster hinauswerfen und für sich nutzen können.

Aber haben er recht? Nicht unbedingt.

Es gibt gute Gründe, ein Haus zu kaufen: Sie bekommen einen Platz, den Sie Ihr eigenen nennen können und Ihre Familie zu erziehen. Sie bekommen mehr Platz. Sie erhalten mehr - zwar nicht vollständig - Kontrolle über Ihre monatlichen Zahlungen.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Besitz immer die bessere finanzielle Wahl ist. In der Tat gibt es viele Mythen über den Eigenheimbesitz, die Sie aus den falschen Gründen dazu verleiten könnten sich ein eigenes Heim zuzulegen.

Hier sind drei davon:

1. Ein Haus zu besitzen ist eine großartige Investition

Oft scheint es ein guter Kaufgrund zu sein, sich ein Haus zuzulegen, zu bewohnen und nach jahrelangen Besitz, gewinnbringend zu verkaufen. Aber die Wahrheit ist, Häuser sind keine guten Investitionen für die meisten Besitzer.

Kaufen Sie sich nicht ein Haus, aus dem Grund weil Sie es als Investition sehen. Ihr Eigenheim soll Ihr Zuhause sein um sich eine Familie aufzubauen und um sich gegebenenfalls zurück zu ziehen.

2. Sie sind es leid, Ihr Geld für die Miete zu verschwenden

Befürworter des Eigenheimbesitzes sagen oft, dass Sie jedes Mal, wenn Sie einen Mietscheck bezahlen, Ihr Geld wegwerfen. Was sie nicht sagen, ist, dass dies nicht viel ändert, nachdem Sie ein Haus gekauft haben - zumindest nicht zu Beginn.

Die meisten von uns nehmen einen Hypothekarkredit auf, um den Kauf eines Hauses zu finanzieren. Die Bank hinter Ihrer Hypothek wird das meiste Ihres Hauses, technisch gesehen,  besitzen. In den ersten Jahren geht das Geld, was Sie eigentlich dachten für sich zu verwenden, da keine Miete mehr anfällt, für die Abzahlung des Hypothekenkredits drauf.

Im Endeffekt schmeißen Sie immer noch das Geld zum Fenster hinaus. Das einzige was sich ändert ist die Person/Institution, an die Sie das Geld entrichten. Statt an den Vermieter, bezahlen Sie nun die Bank um in Ihrem Eigenheim wohnen zu können.

3. Sie können Eigenkapital aufbauen

Eigenkapital zu verdienen ist einer der beliebtesten Gründe für Menschen, sich ein Haus zu kaufen. Angenommen Sie belegen Ihr Haus mit eine Hypothek von 150.000€ und das Haus ist 220.000€ wert. Nun besitzen Sie 70.000€ Eigenkapital.

Sie verdienen Eigenkapital auf zwei Arten: Erstens, jedes Mal, wenn Sie eine Zahlung leisten, reduzieren Sie Ihren Hypothekenbetrag. Zweitens, wenn Ihr Zuhause an Wert zunimmt, wird Ihr Eigenkapital automatisch wachsen.

Das Problem besteht darin, dass die Werte des Eigenheims sinken können, und wenn dies geschieht, ist das eine echte Herausforderung. Hier ein Beispiel: Nach 3 Jahren haben Sie es schaffen können, den Hypothekenkredit auf 130.000€ zu senken. Doch der Immobilienwert ist gesunken von 220.000€ auf 180.000€. Ihr Eigenkapital hat somit um 20.000€ abgenommen.

Sie sollten immer im Hinterkopf behalten, wenn Sie vor einem Hauskauf stehen, dass ein Eigenkapitalverlustrisiko bestehen kann. Das kann auch dazu führen das Ihre weitere Kreditwürdigkeit abnimmt, welche Sie vielleicht benötigen um aus eine finanziellen Not herauszukommen.

Nicht immer ist ein Eigenheim die optimale Lösung für Ihre momentane Optionen. Überlegen Sie es sich gut und lassen Sie sich beraten bevor Sie einen solche Schritt wagen.


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