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19.08.2019

Altersarmut bei Frauen wird zunehmend großes Problem

Gerade bei Frauen ist Altersarmut ein wachsendes Thema – Schuldnerberatungen und Versicherer sehen die große Welle aber erst in den nächsten Jahren.

Altersarmut wird in den nächsten Jahren mehr und mehr zu einem Thema – davon gehen Schuldnerberatungsstellen genauso aus wie Versicherer. Eine neue Studie der Swiss Life zeigt passend dazu die Gründe auf: Frauen sorgen nicht nur seltener vor, sondern fangen mit Policen für die Altersvorsorge auch schlichtweg später an. Beratungsstellen sehen zudem verschiedene weitere Probleme, die mit steuerlichen Anreizen zuhause zu bleiben genauso zu tun haben wie mit Nachteilen für Frauen im Erwerbsleben.

Frauen sichern sich seltener ab als Männer

Ein gutes Beispiel dafür, warum Frauen im Schnitt im Alter weniger zum Leben haben, ist eine Studie der Versicherung Swiss Life. Laut dieser werden Berufsunfähigkeitsversicherung von 36 Prozent aller männlichen Kunden, aber nur von 30 Prozent der weiblichen Kunden abgeschlossen. Gerade diese Versicherung kann bei Schicksalsschlägen von großer Relevanz sorgen, weil sie sowohl im aktiven Erwerbsalter als auch im Alter eine Absicherung bietet. Die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist aber nicht der einzige Aspekt, bei dem Frauen seltener vorsorgen – auch Renten- und andere Altersvorsorgepolicen werden von Frauen seltener abgeschlossen als von Männern. Dabei sind die Unterschiede sogar noch größer als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Frauen beginnen mit der Vorsorge später

Zusammenfassend sagt Swiss Life Deutschland Chef Jörg Arnold dazu: „Leider bestätigen unsere Daten, dass Frauen immer noch seltener vorsorgen als Männer“. Allerdings gibt es noch ein weiteres Problem: Frauen sorgen nicht nur seltener vor, sie fangen mit der privaten Vorsorge auch später an. Im Schnitt beginnen Frauen erst ein halbes bis ganzes Jahr später mit der Vorsorge, was sich am Ende auch an den ausbezahlten Beträgen zeigt. Immerhin gibt es zumindest in dieser Hinsicht teilweise gute Nachrichten: Durchschnittlich beginnen Frauen die Vorsorge für das Alter mittlerweile mit 31,5 Jahren – bei der letzten Erhebung 2009 lag das durchschnittliche Alter noch bei 34 Jahren.

Nicht nur die Vorsorge erklärt Altersarmut

Altersarmut bei Frauen hat allerdings keineswegs nur mit der Vorsorge zu tun. Männer verdienen in Deutschland im Schnitt deutlich mehr als Frauen und kümmern sich seltener um die Kinder. Nach einer Scheidung bleiben die Kinder beispielsweise nur in zehn Prozent aller Fälle bei dem Mann. Dazu kommt, dass viele Frauen nach einer Schwangerschaft nur in Teilzeit oder gar über einen Mini-Job wieder in den Jobmarkt einsteigen. Dadurch ergibt sich bei der Rente eine große Lücke, die in den nächsten Jahren voraussichtlich zu einem noch größeren Problem wird, weil in dieser Generation deutlich mehr alleinstehende Frauen in Rente gehen. Die genauen Auswirkungen lassen sich bislang kaum absehen. Fest steht aber: Die Altersarmut wird zu einem immer größeren Problem werden.


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